Spielerisch leicht…

Wenn man nicht gerade Grippe geschwächt im Haus bleiben muss, kann man in diesen Tagen schon einen Hauch von Frühling verspüren:
Die Kraniche ziehen, Morgens hört man schon die Vögel singen und auch die Temperaturen sind milder….

Die beste Zeit für eine Ausstellung zur Leichtigkeit ! und was paßt da besser als Mobiles. Feine leichte Objekte, die Räume verschönern, Ruhe schenken und Blicke fockussieren.Annette Rawe, Mobile ROT, lasierte Papiere, Edelstahl (Foto+Copyright Rawe)Annette Rawe, Mobile ROT, lasierte Papiere, Edelstahl (Foto+Copyright Rawe)

Lange Zeit waren Mobiles kein Thema für die Gestalter mehr – Alexander Calders Objekte wurde nur im Museum bewundert – aber für die eigenen 4 Wände waren die Luftobjekte nicht mehr vorstellbar…

Nicht zuletzt die Aufmerksamkeit, die die „midcentury“-Möbel aus Scandinavien im Moment erhalten und die Tendenz zu leichteren Modellen im Möbeldesign, ermöglicht dem Mobile ein comeback.

Wir haben die wunderbaren Luftobjekte von Annette Rawe zu Gast im CRAFTkontor.Annette Rawe, Mobile "Mori", lasierte Pappen, Edelstahl; (Foto+Copyright: Rawe)Annette Rawe, Mobile „Mori“, lasierte Pappen, Edelstahl;
(Foto+Copyright: Rawe)

Annette Rawe, geb. 1964 in Gütersloh, lebt im Münsterland.
Nach einer Ausbildung zur Holzbildhauerin und Gestalterin im Handwerk, setzte sie auch noch eine Dipl. Designerin obendrauf.
Seit 1998 ist sie nun freischaffend tätig und ihre Leidenschaft sind die Mobiles !

„Über die Gestaltung von großen Wandobjekten und abstrakten Reliefs aus Papier, Holz und Draht ist Annette Rawe zu ihrem Thema Mobilés gekommen und seit mehr als 20 Jahren dabei geblieben.
Die freien Gestaltungsmöglichkeiten im Einklang mit den technischen Herausforderungen, sowie die unzähligen Einsatzmöglichkeiten von Mobiles und deren Seltenheit im Designbereich inspirieren sie immer aufs Neue.

Die gestalteten Bögen und Linien, die Proportion der zueinander geordneten Flächen sowie deren Form ergeben die Komposition, die ausgewogen und harmonisch oder auch spannungsvoll wirken kann.
Durch das Drehen und die Überlagerung der Elemente ergeben sich immer wieder neue Farb- und Formspiele. Balance, Gleichgewicht, Ruhe, Harmonie, Ausgewogenheit, Zusammenhalt und Zusammenspiel werden mit dem Thema Mobile verknüpft.“ (Textzitat Rawe)Annette Rawe, Mobile, Japanpapier, Blattgold, Edelstahl; (Foto+ Copyright: Rawe)Annette Rawe, Mobile, Japanpapier, Blattgold, Edelstahl;
(Foto+ Copyright: Rawe)

Die im CRAFTkontor gezeigten Mobiles bestehen aus Japan- und Spezialpapieren in Verbindung mit Edelstahldraht. Die Flächen sind lackiert, lasiert, bemalt oder blattvergoldet.
Die größeren Mobiles haben Formate von ca. 120X180, 120X200 oder 140X180, die kleineren z.B. 80X60, 70X50 oder 50X50.Annette Rawe, Mobile im öffentlichen Raum - Weserburg Bremen, Acryl, Stahl; (Foto und Copyright: Rawe)Annette Rawe, Mobile im öffentlichen Raum – Weserburg Bremen, Acryl, Stahl; (Foto und Copyright: Rawe)

Sie stellt die Mobiles in ihrem Atelier als Unikate oder in Kleinserien her.
Es sind still schwebende Akzente für Wohn- und Arbeitsräume,
farbenfrohe Hingucker für Kinderzimmer oder großformatige Raum-Objekte für Galerien und Lufträume.
Wunschformate und Anfertigungen spezieller Farbspiele sind jederzeit möglich.

Herzlich willkommen im CRAFTkontor.
ACHTUNG: von Weiberfastnacht, 23.2. bis zum 6.3. haben wir Galeriepause !

 

Jahrespläne…

Willkommen im neuen Jahr mit neuen Plänen…
Wie immer werden wir hier Neuigkeiten berichten, über Kunsthandwerk schreiben und die Dinge ankündigen, die im CRAFTkontor, Ihrer Galerie für Kunsthandwerk, stattfinden.

Anna Wiscombe, Wiesenblumen, Holz, Lack; (Foto + Copyright: Wiscombe)

Anna Wiscombe, Wiesenblumen, Holz, Lack; (Foto + Copyright: Wiscombe)

Der Jahresanfang ist immer der Zeitpunkt der Planfestschreibung:
Geht das, was man sich vorstellt, problemlos in den nur 12 Monaten ?
Kann ein eingeladener Kunsthandwerker doch nicht zum geplanten Zeitpunkt… müssen wir improvisieren…(das führt zu ungeahnt guten Ergebnissen übrigens;) )

Die ersten 2 Ausstellungen des Frühjahrs möchte ich Ihnen schon ankündigen und Ihnen einen Besuch hier wir immer schmackhaft machen:

Am 16. Februar starten wir unter dem Titel „Über die Leichtigkeit des Seins…“ in das Ausstellungsjahr .

Annette Rawe, Mobile "Leaves", gelacktes Papier, Edelstahl; (Foto + Copyright Rawe)

Annette Rawe, Mobile „Leaves“, gelacktes Papier, Edelstahl; (Foto + Copyright Rawe)

Mobiles werden die Hauptprotagonisten dieser Ausstellung sein…
Lässig, luftig, leicht genügt ein Frühlings-Windhauch und schon lenken diese zarten Objekte in der Wohnung, den Büroräumen oder der Praxis den Blick auf sich.
Spielerisch oder streng in der Gestaltung – Natur imitierend oder an das Bauhaus erinnernd.

Vorankündigen möchte ich auch schon jetzt die nächste lange Nacht der Galerien in BONN-Bad Godesberg:

Nacht der Galerie Bad Godesberg 2017 (Copyright Hofmann)

Nacht der Galerie Bad Godesberg 2017
(Copyright Hofmann)

In dieser Nacht wird wie immer eine neue Ausstellung im CRAFTkontor eröffnet werden.
Nach der sehr erfolgreichen Schau der Rauchbrandkeramiken von Ule Ewelt 2016, widmet sich diese Ausstellung feinsten Gespinsten aus Edelmetallen.
Mehr möchte ich dazu jedoch noch nicht verraten…, aber merken Sie sich den Abend mit Ihren Freunden vor: es ist immer sehr viel los in den beteiligten 11 Galerien und die Besucher schwärmen von der tollen Nacht, die mittler Weile schon zum widerholten Male stattfinden wird.

Und den Sommer über, was wird es da geben?
Schauen Sie beizeiten mal wieder in den Blog;)
und herzlich willkommen im CRAFTkontor!

Weihnachtswünsche….

„Persönlicher Individualismus, und damit verbundener Nonkonformismus macht das Wesen schöpferischen Tuns aus.“
(Schnuppe von Gwinner)

Mit diesem Individualismus als Hintergrund und ihrem profunden Wissen und Können machen uns gute Gestalter seit Jahrhunderten die uns umgebenden Dinge schön und wichtig.
Der Nonkonformismus, das Nicht-modisch-Sein, ergibt im Endeffekt, dass wir vor solchen Objekten aus der Historie mit Staunen und Freude im Museum stehen  – aber ebenso mit Lust und Freude Objekte von Zeitgenossen unbedingt erwerben wollen…

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen ein paar solcher Dinge und gute Gedanken lieber Menschen!
Ich bedanke mich für Ihr fortwährendes lustvolles Interesse an der Arbeit des CRAFTkontor und wünsche uns allen für das Jahr 2017, dass nicht die Mode, die Masse und die Gedankenlosigkeit, sondern das Streben nach bewußtem Denken und Leben unsere Zeit bestimmt !

Nicht in letzter Minute….!

Im CRAFTkontor ist Wunderkammerzeit…
Schöne individuelle Dinge lassen sich finden – zeitlos – gut entworfen – wunderbar handgearbeitet und keinen Moden unterworfen…

Hier ein paar Beipiele:

Karen Meunier, Wolfshund, Originalhandzeichnung;

Karen Meunier, Wolfshund, Originalhandzeichnung;(Copyright und Foto Meunier)

Die Zeichnerin und Graphikerin Karen Meunier ist mit zarten Tierporträits vertreten (Hunde, Katzen, Pferde) . Zarter gekonnter Strich umreisst die Persönlichkeit und den Ausdruck eines jeden Modells: zauberhaft!
Karen Meunier gibt im neuen Jahr auch die Möglichkeit das eigene Tier porträtieren zu lassen…

Artemis Zafrane, Anhänger mit ziselierten Worten, Silber;

Artemis Zafrana, Anhänger mit ziselierten Worten, Silber;(Copyright und Foto Zafrana)

Der Silberschmuck der Deutschgriechin Artemis Zafrana spielt mit dem Wort als dekorativem Element:
Anhänger, Ringe und Ohrschmuck tragen Worte in verschiedenen Sprachen…
Ein Schmuckstück trägt das Wort „Leben“, ein andere „LIcht“, mal sind die 4 Elemente „Feuer“, „Wasser“, „Erde“ und „Luft“ verewigt, mal ein Ring nur der Erde gewidmet…
Handziseliert schmücken die Worte das Schmuckstück als graphisches Muster und der Inhalt hat Bedeutung für die Trägerin…

Cathrin Krause & Holger Grabowsky, Wolldecke, Merinowolle;

Cathrin Krause & Holger Grabowsky, Wolldecke, Merinowolle;(Foto: Uppercase)

Die kleine Manufaktur Uppercase macht feine Merinowolldecken für das zeitgemäße Interieur. Hier z.B. das Modell für die Liebhaber klassisch moderner Stuhlentwürfe, die als Schmuckleiste auf der Jaquard gestrickten Decke verewigt sind…

Stefanie Dingel, Anhänger Uwarowit (grüner Granat) mit Citrin;

Stefanie Dingel, Anhänger Uwarowit (grüner Granat) mit Citrin;(Copyright und Foto: Dingel)

Stefanie Dingel ist mit einer ganzen Kollektion ihres Schmuckes zu Gast, Anhänger mit verschiedenen Edelsteinkombinationen und passende Doppelringe sind ihre Spezialität: zart oder als großes Statement:
sie haben die Qual der Wahl…

Susanne Wetzel mit ihren Filzviechern auf der Creativa;

Susanne Wetzel mit ihren Filzviechern auf der Creativa;(Foto:Creativa)

Noch sind auch 2 wunderbare Filzviecher von der genialen Filzerin Susanne Wetzel zu Gast – die Fans wissen, kaum sind sie im Laden, sind sie auch schon verkauft… Auf Adoption in eine nette Familie warten noch eine Giraffe und ein Seepferdchen, das sich nicht entscheiden kann, ob es nicht doch lieber ein Drache wäre…

Sie sehen, diese Auswahl und noch mehr, macht den Mund wässrig auf einen Besuch im CRAFTkontor… noch ist gemütlich Zeit…
Herzlich willkommen

Ein Pariser Traum – ein Bad Godesberger Träumchen…

Le Concept Store Empreintes des Metiers d’Art: Paris,
täglich von 11 bis 19 Uhr, ausser Sonntag

Meine Kollegin Schnuppe von Gwinner schreibt folgenden Text über den wunderbaren neuen Shop der französischen Kunsthandwerkergilde auf ihrem blog (BlogCraft2eu).
Ein Staatsverband der Kunsthandwerker-Meisterdesigner leistet sich hier einen veritablen Conceptshop für feines Handgemachtes…
Bis vor einigen Jahren führte Schnuppe von Gwinner ebensolch einen kuratierten Shop für Kunsthandwerk in Hamburg, so wie ich es hier in Bad Godesberg tue – Empreintes ist ein Traum – unsere deutschen Galerien/Conceptshops sind Träumchen, ABER der Inhalt ist ebenso fein – handgemacht und besonders… gerade in der Zeit, in der wir das Besondere  verschenken möchten….

Eingang Concept Store Empreintes des Metier's d'Art Foto: Claude Weber Eingang Concept Store Empreintes des Metier’s d’Art (Foto: Claude Weber)

„Seit dem Herbst gibt es in der französischen Hauptstadt Paris ein Kaufhaus für Kunsthandwerk, angewandte Kunst, Designunikate und Kleinserien französischer Handwerksdesigner oder Designermaker. Allen Mitgliedern des Berufsverbandes „Ateliers d’Art de France“ steht es frei sich zu bewerben um in diesem neuen Concept Store im Herzen des Marais Objekte zu verkaufen. Auf über 600 Quadratmetern über 4 Etagen findet man rund 1000 handgefertigte Objekte, Wohnaccessoires, Mode und Schmuck,
angewandte Kunst für Sammler und Connaisseure.

Begleitet wird diese opulente, von Élizabeth Leriche kuratierte und eingerichtete Dauerpräsentation von einer Gastronomie,  einer Bibliothek und einem Vortrags- und Projektionsraum für Dokumentarfilme.

Wer hätte nicht jemals von solch einem Konzept geträumt? Ein attraktives, zeitgemässes Ambiente im Herzen einer pulsierenden Groß- nein – Hauptstadt. Entspannte Atmoshpäre, Hedonismus pur. Nur erlesene, ganz besondere Dinge, dazu passende, inspiert inspirierende Bücher und ein gechilltes Café, Musik, und hin und wieder originelle Events und Präsentationen. Alles Handmade – von aussergewöhnlichen Menschen für aussergewöhnliche Menschen!

Das wär’s! Ich habe diesen Traum millionenfach geträumt und bin mir ganz sicher, dass ich damit nicht alleine bin. Ein Konzept zum schwärmen – solange man sich von ökonomischen Zwängen unbeeindruckt zeigen kann – was ja der Realität leider nicht entspricht.

Der französische Verband „Ateliers d’Art de France“ kann das, wie ich schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe. Er kann und er will auch! Seinen Mitgliedern Plattformen bieten, die zeitgemäß sind und die ihre Werke in adäquater Form promoten. Das gilt für die großartigen Schauen auf den Messen „Maison et Objet“ im Herbst und Frühjahr jeden Jahres genauso wie für die Läden und Galerien in Paris. Hinzu kommt seit neuestem auch die als Biennale veranstaltete Messe Relevation im Grand Palais, 2017 wieder im Mai. Ein reicher Verband, der seine Mitglieder klug und effizient unterstützt!

In Deutschland gibt es so etwas nicht. Die gefühlt zunehmende Wertschätzung handwerklich gestalteter Dinge ist eine theoretische. Man schaut sich das gern an aber man traut sich nicht. Den meisten fehlt das Selbstbewusstsein für sich, autonom zu entscheiden was gut und schön ist. Die Abhängigkeit von den Einflüsterungen cleverer Werbung und großer Marken ist stärker. Auch der Sparfuchs in jedem Deutschen hält die Pfote drauf – in traditionell evangelischen Gegenden übrigens mehr als in katholisch geprägten Regionen.

Natürlich lässt sich diese Haltung nicht verallgemeinern. Doch der Kreis derer, die aus ihrer Begeisterung für das gestaltende Handwerk, für die aufregend überraschende Verbindung von Tradition und Innovation, nicht nur keinen Hehl machen sondern auch angemessen dafür bezahlen ist erschreckend klein, sodass ein Kaufhaus – auch noch mit dem so schönen, hintersinnigen  Namen „Empreintes“ = Spuren – hierzulande ohne großzügigen Sponsor wohl kaum eine Chance hätte.

Also, auf nach Paris und weiter träumen!“ (© Schnuppe von Gwinner)

Empreintes
5, rue de Picardie – 75003 Paris – France

Métro : Saint-Sébastien Froissart – Ligne 8
Tél. : + 33 (0)1 40 09 53 80
Öffnungszeiten:
täglich außer Sonntag: 11 bis 19Uhr.

Wir schenken uns nichts…..

Wie schade, diesen Satz in diesen Tagen immer wieder zu hören und zu merken, dass eine wunderbare Art, aneinander zu Denken, verloren zu gehen scheint.
Es geht ja nicht um das Kaufen eines x-beliebigen Gegenstandes, nur damit man etwas in der Hand hat…
Es geht nicht um die vermeintlich gesellschaftliche Verpflichtung…das große Bling Bling…
Es geht nicht um die Übererfüllung von unendlichen Kinderwünschen…
… um massenhaften „Kram“, den man nach den Festtagen wegwirft…

Beim Schenken geht es doch um ein Gefühl, das man weitergibt – um Gedanken,  die man sich um den Anderen gemacht hat, was diesem wohl eine (kleine) Freude machen würde.
Dinge, die man mit Freude gibt, weil sie einen Wert darstellen und hier meine ich nicht den monetären!

Ich schenke gern  – mit Freude… mir macht es ungeheuren Spaß, Dinge für Freunde und Familie zu finden (und das schon das ganze Jahr über) und ja,  ich lasse mich wahnsinnig gern mit Gaben überraschen…
Freue mich, wenn meine Lieben aufmerksam waren, als ich einen Wunsch geäußert habe – freue mich, wenn man meine Vorlieben schenkend unterstützt…

Gegenseitige Freude, darum geht es doch – Zusammensein in Gedanken oder selbst am Festtag…

Lassen Sie sich diese Festtagsfreude nicht nehmen!

Und falls Sie noch Anregungen für handgemachte gute Dinge, in denen das Herz der Gestalter steckt, suchen – das CRAFTkontor ist für Sie da:
Im Advent haben wir auch am Montag geöffnet und jetzt am kommenden Sonntag, 11.12.2016 nehmen wir von 13 – 17 Uhr am verkaufsoffenen Sonntag in Bad Godesberg teil !

Vorweihnachtszeit – Wunderkammerzeit !

Ich weiß, nach dem schönen späten Sommer/Herbst, kommt uns die Vorweihnachtszeit viel zu früh…
Aber es ist, wie es ist ! Freue wir uns drauf…

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Daher sind auch die jährlichen Vorbereitungen getroffen und die Wunderkammerzeit im CRAFTkontor bricht in diesen Tagen an!

Kunsthandwerk als Geschenk:
individuell – keine Massenware – nachhaltig – 100%handmade – qualitätvoll – wunderschön anders….also zum Entdecken…
Zum Verschenken oder selber behalten !

Was haben wir Schönes aus kleinen Ateliers für Sie ausgesucht, oder wie ein Concepstore sagen würde: was haben wir für Sie exklusiv kuratiert?

faszinierendes „Falt“-Porzellan von Ulla Litzinger: klein als Kugelvase oder als großes Objekt…

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan;  (Foto: Litzinger)

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan; (Foto: Litzinger)

kleine Bronzeskulpturen von Beate Meffert-Schmengler;
Jaquard-Weihnachtsband der Bänderei Kafka;
Designleuchter von byLassen und aus der Kunstschmiede von Jörg Bontenbroich;

Glasschmuck aus Murano und Edelsteinschmuck aus Idar-Oberstein;

Marion Sterner, Glasschmuck "Boticcelli" handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Marion Sterner, Glasschmuck „Boticcelli“ handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Mobiles von Annette Rawe;

Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;

Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

zauberhafte Tierzeichnungen von Karen Meunier;
Windlichter, handgewebte Schals, Skulpturen, Schmuck und vieles vieles Schöne mehr…

Und wie wäre es, wenn Sie das Gesucht und Gefundene für Ihre Lieben in einen Geschenkebeutel von Thornback & Peel packen würden (kein Papiermüll!), den Sie dann z.B. als Zwiebelbeutel weiter verwenden könnten??

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Thornback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Dies und noch viele Anregungen mehr jetzt, zur Wunderkammerzeit im CRAFTkontor!
Herzlich willkommen

Stines Kreise…

Stine Uldal, Norwegerin, aber in Dänemark lebend, hat schon vieles in ihrem Leben gemacht: Sie war Schwimmerin, hat viele Instrumente gespielt und bei Wind und Wetter Kajak gefahren.
Begleitet hat sie dabei immer die Strickerei.
Sie strickte privat für sich, aber auch in Krisenzentren für benachteiligte Mädchen als Therapie und Hilfe. Als ausgebildete Textiltechnikerin und Designerin war sie unter anderem für Reebok tätig und heute nun für ihr eigenes Label „HappyKnitTeaTime“

Stine Uldal, Strickjacke, reine Merinowolle;

Stine Uldal, Strickjacke, reine Merinowolle;

Sie sagt:“ Ich will gute und geschmackvolle Erlebnisse mit großer Textilintelligenz schaffen. Du sollst lächeln, wenn du meine Kleidung anziehst. Es soll spaßig sein, voll Humor, Qualität und gutem Handwerk“

Ich entdeckte Stine in Karlsruhe und wir hatten sofort einen guten Draht zueinander – Sie war sofort bereit, mir einen Teil ihrer Kreis-Kollektion für den Textilherbst im CRAFTkontor zur Verfügung zu stellen.
Bei diesen Strickteilen beruht die Gestaltung auf einem gestrickten Kreis – einerseits natürlich zum Cape fallend, andererseits als Weste oder Jacke immer einen Wasserfallkragen und ein sehr kleidsames Schößchen bildend.

Stine Uldal, Weste mit Wasserfallkragen, gestrickt; reine Merinowolle.

Stine Uldal, Weste mit Wasserfallkragen, gestrickt; reine Merinowolle.

Ungewöhnlich schmeichelnd….

Und dann hat mir Stine noch die schöne Geschicht der Entwicklung ihres wunderbaren Schals erzählt. Ein Schal, dessen Jacquardmuster sich in der Länge von einem Dreieck zum Kreis verändert.

Stine Uldal, Schal, reine Merinowolle;

Stine Uldal, Schal, reine Merinowolle;

Doch lassen Sie Stine selbst erzählen:

Diesen besonderen Schal gibt es in schönen Farben jetzt im CRAFTkontor…
Ein besonderes Geschenk…

fein stofflich – innovativer Schmuck

Klassische Kollierformen, aber innovative Umsetzung zeichnen den Schmuck von Anke Hennig aus.

Anke Hennig, Langkette "Hybrid" Rot; Seide und Nylon:

Anke Hennig, Langkette „Hybrid“ Rot; Seide und Nylon:

Ausgebildet wurde sie an der wunderbaren Burg Giebichenstein in Halle, einer Talentschmiede, die schon viele über den Tellerrand denkende Gestalter hervorgebracht hat und die gern aus einer unerschöpflichen Tradition über die Möglichkeit des grenzenlosen Experimentierens in die Innovation führt.

Anke Hennig hat sich in der Ausbildung mit historischen Maschinen zur Herstellung von Possamenten (Troddeln, Borten, Epauletten von Uniformen etc.) beschäftigt. Diese ehemals auf Lochkartensystemen arbeitenden Häkelgalonmaschinen hat sie für sich entdeckt und durch Umdenken der dort drinnen ablaufenden Arbeitsschritte, eigene Verschränkungen von vielen, vielen Seiden- oder/und  Nylonfäden zu ungewöhnlichen Schmuckstücken entwickelt.

Anke Hennig, Brosche, Nylon, Zuchtperlen;

Anke Hennig, Brosche, Nylon, Zuchtperlen;

Traumgespinste…
Farbvielfalt ist möglich – Volumen ändern sich organisch – es geht von sehr klein bis groß…

Anke Hennig, Armschmuck, Seide und Nylon, Silber;

Anke Hennig, Armschmuck, Seide und Nylon, Silber;

Textiler Schmuck, neuartig gegen den Strich gedacht und uns zum Staunen und Verführen gearbeitet!
Ein Beispiel von „Feinstofflichkeit“ in der Herbstausstellung im CRAFTkontor.

Herbstzeit – Schalzeit…

Der Spätsommer hat uns mit tollen Temperaturen verwöhnt, um so mehr frösteln wir nun bei der plötzlichen Herbstkälte und den Nebelschwaden…

Genau das richtige Wetter um die Übergangskleidung durch Schals zu ergänzen.
Das textile Thema der jetzigen Ausstellung im CRAFTkontor: „feinstofflich“, bietet da einige Auswahl.

CRAFTkontor Fans kennen die schönen Seidenschals der Niederländerin Hellen van Berkel schon länger: Gern kombiniert sie verschiedene Muster in Siebdrucktechnik auf fließender Seide – immer sind die Ränder ebenso phantasievoll gestaltet.

Hellen van Berkel, Seidentuch, Siedruck auf Seide;

Hellen van Berkel, Seidentuch, Siebdruck auf Seide;

 

Hellen van Berkel, Seidentuch "The Hague", Siedruck aud Seide;

Hellen van Berkel, Seidentuch „The Hague“, Siebdruck aud Seide;

Hier aus der fruchtbaren Zusammenarbeit für verschiedene niederländische Museen (z.B. Mesdag, The Hague und das Rijksmuseum Amsterdam)

Diesmal zeigen wir auch leichte Wollschals die Hellen in ihrem Jaipur-Projekt in Indien hat drucken lassen.

Hellen van Berkel, Tuch, Handsiebdruck, reine leichte Wolle;

Hellen van Berkel, Tuch, Handsiebdruck, reine leichte Wolle;

Druck auf leichter reiner Wolle zeichnet auch die Schals von Margit Korshoj aus Dänemark aus. Sie beherrscht die graphische Gestaltung und das Spiel harmonischer Linien.

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Ihre Schals eigenen sich daher ebenso für Frauen wie Männer.

Margit Korshoj, handgewebter Seidenschal;

Margit Korshoj, handgewebter Seidenschal;

Neu im CRAFTkontor sind die wunderbaren Schals vom Handwebstuhl Anja Ritters. Die Weberin übernahm vor einigen Jahren die Werkstatt Siebörger in Ober-Ramstadt und fertigt dort nun ihre anschmiegsamen Schals aus Wolle/Seide in leuchtenden Farben, wie Pink oder Türkis, oder in gedeckten Tönen/Mischfarben mit Schwarz oder Grau, die wiederum unisex zu tragen sind.

Anja Ritter, Weberei Siebörger, Schal, handgewebte Wolle mit Seide;

Anja Ritter, Weberei Siebörger, Schal, handgewebte Wolle mit Seide;

Die Abend tauglichen Stolen von Karin Merkl aus Wien sind die zweite festliche Saison in Bonn: ihre Kombination aus Seidenchiffon und Merinowolle ist unnachahmlich chic.
Wärmend und doch repräsentativ, leicht und doch umhüllend, perfekt zum schulterfreien Abendkleid wie zum kleinen Schwarzen oder einem sportlichen Hosenanzug.

Karin Merkl, Stola, Seidenchiffon, Merinowolle;

Karin Merkl, Stola, Seidenchiffon, Merinowolle;

Sie sehen, die Auswahl ist vielfältig.
Herzlich willkommen zum Stöbern!