Ein Pariser Traum – ein Bad Godesberger Träumchen…

Le Concept Store Empreintes des Metiers d’Art: Paris,
täglich von 11 bis 19 Uhr, ausser Sonntag

Meine Kollegin Schnuppe von Gwinner schreibt folgenden Text über den wunderbaren neuen Shop der französischen Kunsthandwerkergilde auf ihrem blog (BlogCraft2eu).
Ein Staatsverband der Kunsthandwerker-Meisterdesigner leistet sich hier einen veritablen Conceptshop für feines Handgemachtes…
Bis vor einigen Jahren führte Schnuppe von Gwinner ebensolch einen kuratierten Shop für Kunsthandwerk in Hamburg, so wie ich es hier in Bad Godesberg tue – Empreintes ist ein Traum – unsere deutschen Galerien/Conceptshops sind Träumchen, ABER der Inhalt ist ebenso fein – handgemacht und besonders… gerade in der Zeit, in der wir das Besondere  verschenken möchten….

Eingang Concept Store Empreintes des Metier's d'Art Foto: Claude Weber Eingang Concept Store Empreintes des Metier’s d’Art (Foto: Claude Weber)

„Seit dem Herbst gibt es in der französischen Hauptstadt Paris ein Kaufhaus für Kunsthandwerk, angewandte Kunst, Designunikate und Kleinserien französischer Handwerksdesigner oder Designermaker. Allen Mitgliedern des Berufsverbandes „Ateliers d’Art de France“ steht es frei sich zu bewerben um in diesem neuen Concept Store im Herzen des Marais Objekte zu verkaufen. Auf über 600 Quadratmetern über 4 Etagen findet man rund 1000 handgefertigte Objekte, Wohnaccessoires, Mode und Schmuck,
angewandte Kunst für Sammler und Connaisseure.

Begleitet wird diese opulente, von Élizabeth Leriche kuratierte und eingerichtete Dauerpräsentation von einer Gastronomie,  einer Bibliothek und einem Vortrags- und Projektionsraum für Dokumentarfilme.

Wer hätte nicht jemals von solch einem Konzept geträumt? Ein attraktives, zeitgemässes Ambiente im Herzen einer pulsierenden Groß- nein – Hauptstadt. Entspannte Atmoshpäre, Hedonismus pur. Nur erlesene, ganz besondere Dinge, dazu passende, inspiert inspirierende Bücher und ein gechilltes Café, Musik, und hin und wieder originelle Events und Präsentationen. Alles Handmade – von aussergewöhnlichen Menschen für aussergewöhnliche Menschen!

Das wär’s! Ich habe diesen Traum millionenfach geträumt und bin mir ganz sicher, dass ich damit nicht alleine bin. Ein Konzept zum schwärmen – solange man sich von ökonomischen Zwängen unbeeindruckt zeigen kann – was ja der Realität leider nicht entspricht.

Der französische Verband „Ateliers d’Art de France“ kann das, wie ich schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe. Er kann und er will auch! Seinen Mitgliedern Plattformen bieten, die zeitgemäß sind und die ihre Werke in adäquater Form promoten. Das gilt für die großartigen Schauen auf den Messen „Maison et Objet“ im Herbst und Frühjahr jeden Jahres genauso wie für die Läden und Galerien in Paris. Hinzu kommt seit neuestem auch die als Biennale veranstaltete Messe Relevation im Grand Palais, 2017 wieder im Mai. Ein reicher Verband, der seine Mitglieder klug und effizient unterstützt!

In Deutschland gibt es so etwas nicht. Die gefühlt zunehmende Wertschätzung handwerklich gestalteter Dinge ist eine theoretische. Man schaut sich das gern an aber man traut sich nicht. Den meisten fehlt das Selbstbewusstsein für sich, autonom zu entscheiden was gut und schön ist. Die Abhängigkeit von den Einflüsterungen cleverer Werbung und großer Marken ist stärker. Auch der Sparfuchs in jedem Deutschen hält die Pfote drauf – in traditionell evangelischen Gegenden übrigens mehr als in katholisch geprägten Regionen.

Natürlich lässt sich diese Haltung nicht verallgemeinern. Doch der Kreis derer, die aus ihrer Begeisterung für das gestaltende Handwerk, für die aufregend überraschende Verbindung von Tradition und Innovation, nicht nur keinen Hehl machen sondern auch angemessen dafür bezahlen ist erschreckend klein, sodass ein Kaufhaus – auch noch mit dem so schönen, hintersinnigen  Namen „Empreintes“ = Spuren – hierzulande ohne großzügigen Sponsor wohl kaum eine Chance hätte.

Also, auf nach Paris und weiter träumen!“ (© Schnuppe von Gwinner)

Empreintes
5, rue de Picardie – 75003 Paris – France

Métro : Saint-Sébastien Froissart – Ligne 8
Tél. : + 33 (0)1 40 09 53 80
Öffnungszeiten:
täglich außer Sonntag: 11 bis 19Uhr.

Wir schenken uns nichts…..

Wie schade, diesen Satz in diesen Tagen immer wieder zu hören und zu merken, dass eine wunderbare Art, aneinander zu Denken, verloren zu gehen scheint.
Es geht ja nicht um das Kaufen eines x-beliebigen Gegenstandes, nur damit man etwas in der Hand hat…
Es geht nicht um die vermeintlich gesellschaftliche Verpflichtung…das große Bling Bling…
Es geht nicht um die Übererfüllung von unendlichen Kinderwünschen…
… um massenhaften „Kram“, den man nach den Festtagen wegwirft…

Beim Schenken geht es doch um ein Gefühl, das man weitergibt – um Gedanken,  die man sich um den Anderen gemacht hat, was diesem wohl eine (kleine) Freude machen würde.
Dinge, die man mit Freude gibt, weil sie einen Wert darstellen und hier meine ich nicht den monetären!

Ich schenke gern  – mit Freude… mir macht es ungeheuren Spaß, Dinge für Freunde und Familie zu finden (und das schon das ganze Jahr über) und ja,  ich lasse mich wahnsinnig gern mit Gaben überraschen…
Freue mich, wenn meine Lieben aufmerksam waren, als ich einen Wunsch geäußert habe – freue mich, wenn man meine Vorlieben schenkend unterstützt…

Gegenseitige Freude, darum geht es doch – Zusammensein in Gedanken oder selbst am Festtag…

Lassen Sie sich diese Festtagsfreude nicht nehmen!

Und falls Sie noch Anregungen für handgemachte gute Dinge, in denen das Herz der Gestalter steckt, suchen – das CRAFTkontor ist für Sie da:
Im Advent haben wir auch am Montag geöffnet und jetzt am kommenden Sonntag, 11.12.2016 nehmen wir von 13 – 17 Uhr am verkaufsoffenen Sonntag in Bad Godesberg teil !

Vorweihnachtszeit – Wunderkammerzeit !

Ich weiß, nach dem schönen späten Sommer/Herbst, kommt uns die Vorweihnachtszeit viel zu früh…
Aber es ist, wie es ist ! Freue wir uns drauf…

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Daher sind auch die jährlichen Vorbereitungen getroffen und die Wunderkammerzeit im CRAFTkontor bricht in diesen Tagen an!

Kunsthandwerk als Geschenk:
individuell – keine Massenware – nachhaltig – 100%handmade – qualitätvoll – wunderschön anders….also zum Entdecken…
Zum Verschenken oder selber behalten !

Was haben wir Schönes aus kleinen Ateliers für Sie ausgesucht, oder wie ein Concepstore sagen würde: was haben wir für Sie exklusiv kuratiert?

faszinierendes „Falt“-Porzellan von Ulla Litzinger: klein als Kugelvase oder als großes Objekt…

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan;  (Foto: Litzinger)

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan; (Foto: Litzinger)

kleine Bronzeskulpturen von Beate Meffert-Schmengler;
Jaquard-Weihnachtsband der Bänderei Kafka;
Designleuchter von byLassen und aus der Kunstschmiede von Jörg Bontenbroich;

Glasschmuck aus Murano und Edelsteinschmuck aus Idar-Oberstein;

Marion Sterner, Glasschmuck "Boticcelli" handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Marion Sterner, Glasschmuck „Boticcelli“ handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Mobiles von Annette Rawe;

Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;

Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

zauberhafte Tierzeichnungen von Karen Meunier;
Windlichter, handgewebte Schals, Skulpturen, Schmuck und vieles vieles Schöne mehr…

Und wie wäre es, wenn Sie das Gesucht und Gefundene für Ihre Lieben in einen Geschenkebeutel von Thornback & Peel packen würden (kein Papiermüll!), den Sie dann z.B. als Zwiebelbeutel weiter verwenden könnten??

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Thornback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Dies und noch viele Anregungen mehr jetzt, zur Wunderkammerzeit im CRAFTkontor!
Herzlich willkommen

Stines Kreise…

Stine Uldal, Norwegerin, aber in Dänemark lebend, hat schon vieles in ihrem Leben gemacht: Sie war Schwimmerin, hat viele Instrumente gespielt und bei Wind und Wetter Kajak gefahren.
Begleitet hat sie dabei immer die Strickerei.
Sie strickte privat für sich, aber auch in Krisenzentren für benachteiligte Mädchen als Therapie und Hilfe. Als ausgebildete Textiltechnikerin und Designerin war sie unter anderem für Reebok tätig und heute nun für ihr eigenes Label „HappyKnitTeaTime“

Stine Uldal, Strickjacke, reine Merinowolle;

Stine Uldal, Strickjacke, reine Merinowolle;

Sie sagt:“ Ich will gute und geschmackvolle Erlebnisse mit großer Textilintelligenz schaffen. Du sollst lächeln, wenn du meine Kleidung anziehst. Es soll spaßig sein, voll Humor, Qualität und gutem Handwerk“

Ich entdeckte Stine in Karlsruhe und wir hatten sofort einen guten Draht zueinander – Sie war sofort bereit, mir einen Teil ihrer Kreis-Kollektion für den Textilherbst im CRAFTkontor zur Verfügung zu stellen.
Bei diesen Strickteilen beruht die Gestaltung auf einem gestrickten Kreis – einerseits natürlich zum Cape fallend, andererseits als Weste oder Jacke immer einen Wasserfallkragen und ein sehr kleidsames Schößchen bildend.

Stine Uldal, Weste mit Wasserfallkragen, gestrickt; reine Merinowolle.

Stine Uldal, Weste mit Wasserfallkragen, gestrickt; reine Merinowolle.

Ungewöhnlich schmeichelnd….

Und dann hat mir Stine noch die schöne Geschicht der Entwicklung ihres wunderbaren Schals erzählt. Ein Schal, dessen Jacquardmuster sich in der Länge von einem Dreieck zum Kreis verändert.

Stine Uldal, Schal, reine Merinowolle;

Stine Uldal, Schal, reine Merinowolle;

Doch lassen Sie Stine selbst erzählen:

Diesen besonderen Schal gibt es in schönen Farben jetzt im CRAFTkontor…
Ein besonderes Geschenk…

fein stofflich – innovativer Schmuck

Klassische Kollierformen, aber innovative Umsetzung zeichnen den Schmuck von Anke Hennig aus.

Anke Hennig, Langkette "Hybrid" Rot; Seide und Nylon:

Anke Hennig, Langkette „Hybrid“ Rot; Seide und Nylon:

Ausgebildet wurde sie an der wunderbaren Burg Giebichenstein in Halle, einer Talentschmiede, die schon viele über den Tellerrand denkende Gestalter hervorgebracht hat und die gern aus einer unerschöpflichen Tradition über die Möglichkeit des grenzenlosen Experimentierens in die Innovation führt.

Anke Hennig hat sich in der Ausbildung mit historischen Maschinen zur Herstellung von Possamenten (Troddeln, Borten, Epauletten von Uniformen etc.) beschäftigt. Diese ehemals auf Lochkartensystemen arbeitenden Häkelgalonmaschinen hat sie für sich entdeckt und durch Umdenken der dort drinnen ablaufenden Arbeitsschritte, eigene Verschränkungen von vielen, vielen Seiden- oder/und  Nylonfäden zu ungewöhnlichen Schmuckstücken entwickelt.

Anke Hennig, Brosche, Nylon, Zuchtperlen;

Anke Hennig, Brosche, Nylon, Zuchtperlen;

Traumgespinste…
Farbvielfalt ist möglich – Volumen ändern sich organisch – es geht von sehr klein bis groß…

Anke Hennig, Armschmuck, Seide und Nylon, Silber;

Anke Hennig, Armschmuck, Seide und Nylon, Silber;

Textiler Schmuck, neuartig gegen den Strich gedacht und uns zum Staunen und Verführen gearbeitet!
Ein Beispiel von „Feinstofflichkeit“ in der Herbstausstellung im CRAFTkontor.

Herbstzeit – Schalzeit…

Der Spätsommer hat uns mit tollen Temperaturen verwöhnt, um so mehr frösteln wir nun bei der plötzlichen Herbstkälte und den Nebelschwaden…

Genau das richtige Wetter um die Übergangskleidung durch Schals zu ergänzen.
Das textile Thema der jetzigen Ausstellung im CRAFTkontor: „feinstofflich“, bietet da einige Auswahl.

CRAFTkontor Fans kennen die schönen Seidenschals der Niederländerin Hellen van Berkel schon länger: Gern kombiniert sie verschiedene Muster in Siebdrucktechnik auf fließender Seide – immer sind die Ränder ebenso phantasievoll gestaltet.

Hellen van Berkel, Seidentuch, Siedruck auf Seide;

Hellen van Berkel, Seidentuch, Siebdruck auf Seide;

 

Hellen van Berkel, Seidentuch "The Hague", Siedruck aud Seide;

Hellen van Berkel, Seidentuch „The Hague“, Siebdruck aud Seide;

Hier aus der fruchtbaren Zusammenarbeit für verschiedene niederländische Museen (z.B. Mesdag, The Hague und das Rijksmuseum Amsterdam)

Diesmal zeigen wir auch leichte Wollschals die Hellen in ihrem Jaipur-Projekt in Indien hat drucken lassen.

Hellen van Berkel, Tuch, Handsiebdruck, reine leichte Wolle;

Hellen van Berkel, Tuch, Handsiebdruck, reine leichte Wolle;

Druck auf leichter reiner Wolle zeichnet auch die Schals von Margit Korshoj aus Dänemark aus. Sie beherrscht die graphische Gestaltung und das Spiel harmonischer Linien.

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Ihre Schals eigenen sich daher ebenso für Frauen wie Männer.

Margit Korshoj, handgewebter Seidenschal;

Margit Korshoj, handgewebter Seidenschal;

Neu im CRAFTkontor sind die wunderbaren Schals vom Handwebstuhl Anja Ritters. Die Weberin übernahm vor einigen Jahren die Werkstatt Siebörger in Ober-Ramstadt und fertigt dort nun ihre anschmiegsamen Schals aus Wolle/Seide in leuchtenden Farben, wie Pink oder Türkis, oder in gedeckten Tönen/Mischfarben mit Schwarz oder Grau, die wiederum unisex zu tragen sind.

Anja Ritter, Weberei Siebörger, Schal, handgewebte Wolle mit Seide;

Anja Ritter, Weberei Siebörger, Schal, handgewebte Wolle mit Seide;

Die Abend tauglichen Stolen von Karin Merkl aus Wien sind die zweite festliche Saison in Bonn: ihre Kombination aus Seidenchiffon und Merinowolle ist unnachahmlich chic.
Wärmend und doch repräsentativ, leicht und doch umhüllend, perfekt zum schulterfreien Abendkleid wie zum kleinen Schwarzen oder einem sportlichen Hosenanzug.

Karin Merkl, Stola, Seidenchiffon, Merinowolle;

Karin Merkl, Stola, Seidenchiffon, Merinowolle;

Sie sehen, die Auswahl ist vielfältig.
Herzlich willkommen zum Stöbern!

 

feinstofflich

Heute beginnt die neue Ausstellung im CRAFTkontor:
„FEINSTOFFLICH“
Eigentlich ein Begriff aus der Chemie, habe ich ihn mir ausgeliehen, um anzudeuten, warum es geht: Feine Stoffe handgemacht oder handverarbeitet…

Einladungskarte "feinstofflich" mir Halsschmuck von Annke Hennig, einem Capelet von Ulrike Isensee und einer Tasche von Monika Assem; Copyright: Cy. Rühmelorf;

Einladungskarte „feinstofflich“ mit Halsschmuck von Anke Hennig, einem Capelet von Ulrike Isensee, einer Tasche von Monika Assem;und einer Mütze von Anja Barth;
Copyright: Cy. Rühmelorf;

Die Ausstellung ist schon ein wenig Herbst bezogen, denn ein paar wunderbare Gestalterinnen haben feine Wolle/Seiden-Schals beigetragen…
Varianten in Handgewebt oder bedruckt…

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Und auch wenn wir uns bei diesem schönen warmen Spätsommerwetter nicht vorstellen können, dass uns bald kalte Winde umwehen, zeigt die Ausstellung die tollen „Kopfkleider“ von Anja Barth – Mützen mit peppiger Gestaltung, die richtig Lust auf kalte Ohren machen!

Anja Barth; Kopfkleider, Mütze, Wolle, gehäkelt; Copyright: Anja Barth;

Anja Barth; Kopfkleider, Mütze, Wolle, gehäkelt;
Copyright: Anja Barth;

Lassen Sie sich durch diese kleinen Anregungen verlocken.
Herzlich willkommen!

Am Sonntag, 18. September 2016 ist von 13 bis 17 Uhr verkaufsoffen im CRAFTkontor, der Bürgerstraße, einer feinen Straße mit ein paar tollen Inhaber geführten Boutiquen und in ganz Bad Godesberg …

Schmucksommer: Part 4

Barbara Huck: „Mein Motto: Ornament ist kein Verbrechen

Die Konstruktion als gestalterisches Mittel einzusetzen, den Stücken durch die Funktion ihre Form zu geben, ist charakteristisch für meine Arbeit.
Dabei entsteht Schmuck, der im Aufbau sehr systematisch und streng ist und
trotzdem eine warme spielerische Ausstrahlung hat.“

Barbara Huck, Kreismuster von Ketten oder Armbändern, Halbedelstein- oder Zuchtperlen; Copyright: Barbara Huck

Barbara Huck, Kreismuster von Ketten oder Armbändern, Halbedelstein- oder Zuchtperlen;
Copyright: Barbara Huck

Barbara Huck bildet mit Stefanie von Scheven die Ateliergemeinschaft >Träume und Taten< in Düsseldorf.
Ein Ateliername, der auf Phantastisches – Feenhaftes – Zartes schließen läßt…auf die Erfüllung von Erträumtem…

Barbara Huck, Doppelkollier "Blacky Jack", facettierte Hämatitperlen; Copyright: Barbara Huck;

Barbara Huck, Doppelkollier „Blacky Jack“, facettierte Hämatitperlen; Copyright: Barbara Huck;

Barbara Huck, Langkette; Copyright: Barbara Huck

Barbara Huck, Langkette; Copyright: Barbara Huck

Kleine, kleinste Perlen fädelt Huck zum romantischen oder gradlinigen Ornament.

Hier bildet die Reihung als Gestaltungsmerkmal das Rückgrad der Kolliers.
Anliegend oder als Langkette halsfern zeigen sich Rythmus und Muster…
eine etwas andere Art mit einer einfachen Perle zu arbeiten…

Zuchtperl- und Hämatitperlenvariationen
zeigt sie im Schmucksommer im CRAFTkontor.
Zarte Alternativen zum klassischen Perlenkettchen – jung, aber auch alterslos tragbar.
Sommerlich, aber auch chic auf dem kleinen Schwarzen…
Warum nicht jetzt schon Geschenke planen?

 

 

Schmucksommer Part 3

Der „Vogelflüsterin“ aus Berlin, Gudrun Arp, haben wir vor einigen Jahren schon einmal eine sehr erfolgreiche Einzelausstellung unter dem Titel „Federleicht – Schmuck“ gewidmet.

Gudrun Arp, Federkollier, frisierte Hahnenfedern;

Gudrun Arp, Federkollier, frisierte Hahnenfedern;

Meine andauernden Begeisterung für Ihren wunderbaren Schmuck und die Möglichkeit, sich dadurch mit fremden Federn zu schmücken, zeigt sich in meiner Einladung an sie für den Schmucksommer im CRAFTkontor…

Gudrun Arp, Kollier aus Sittich- und Arafedern;

Gudrun Arp, Kollier aus Sittich- und Arafedern;

Im wahrsten Sinn des Wortes „federleichter“ Sommerschmuck, dessen Federn die Gestalterin in einfachen Briefumschlägen aus aller Welt von Zoos, Züchtern und freundlichen Privatleuten bekommt.

Immer, wenn ein Vogel in der Mauser turnusmäßig seine Federn verliert, denken diese netten Menschen an Frau Arp und senden ihr die „Käfigernte“
Mal reicht es nicht mal für ein Kollier und genau diese Feder muss warten, bis genügend für ein luftiges Objekt zusammen gekommen ist…
Mal ist üppig vorhanden und die Phantasie von Gudrun Arp schlägt Purzelbäume…

Gudrun Arp,  Langkollier, Wyandott-Huhn-Federn, gefärbt;

Gudrun Arp, Langkollier, Wyandott-Huhn-Federn, gefärbt;

Auf der gebräunten Sommerhaut, dem leichten Leinenkleid oder zum kleinen Schwarzen in jedem Fall ein zauberhafter Hingucker!

Herzlich willkommen zum Testen und sommerlichen „Abheben“…

Schmucksommer Part 2

„Was macht Schmuck zu Schmuck und wann wird er Teil der Kleidung, wann Teil des Körpers? Ist eine Kette ein Fremdkörper, der sich um unseren Hals schlingt, oder kann sie selbst zum Element des Trägers werden? Wie veränderlich ist ein Schmuckstück und nehmen wir es dadurch verschiedenartig am Körper war oder verändert sich der Körper mit dem Schmuck?“
(ZItat: Susan Noll – hummelnimhaar)
JANA GRAF aus Köln ist Schmuckdesignerin und setzt sich mit den Schnittstellen von Schmuck und Kleidung, Kette und Kragen, Dekoration und Körper auseinander.

Jana Graf, Kollier "Necklines No. 2 B, Acryl, Silber, Stahl; Copyright: Jana Graf

Jana Graf, Kollier „Necklines No. 2 B, Acryl, Silber, Stahl;
Copyright: Jana Graf

Dieses ungewöhnliche Kollier zeichnet die Ausschnitt- und Nackenlinien nach – es zeigt vorn wie hinten zwei definierende Schwünge, die auch ein Rückendekollete ungemein schmücken…

Weitaus freier noch gestaltet ein weiteres Schmuckstück von Jana Graf den Körper oder die Kleidung nach: eine Brosche, die Hauptteil einer Kette ist.
Je nach Positionierung ergibt sich durch den daraus folgenden Kettenfall die Wahrnehmung der Körperkontur neu…

Jana Graf, Ketten-Brosche; Corian, Kupfer; Copyright: Jana Graf;

Jana Graf, Ketten-Brosche;
Corian, Kupfer;
Copyright: Jana Graf;

Die Arbeiten Jana Grafs zeigen somit neue Ansätze der Schmuckgestalt und sind mit ihren Materialien: Acryl, Corian, Kupfer, Edelstahl auch der Moderne verpflichtet… sie zeigen eine zeitgemäße Auffassung von dem, was Schmuck heute sein kann….