Gar nicht fadenscheinig…

Leider fröstelt es uns mal wieder heftig im Moment, aber die Zeit der wärmenden Schals geht nun hoffentlich langsam dem Ende zu.
Denn in Frühling und Sommer nehmen wir Schal und Stola ja eher als luftiges Beiwerk, als Schmuck.
Was wird nicht aus einem Kleinen Schwarzen oder einer schlichten weißen Hemdbluse durch einen raffinierten Schal.

Ulrike Isensee ist für mich die Spezialistin auf diesem Gebiet.
Die Hamburgerin ist klassische Weberin, aber Ihre zweite Kollektionslinie neben gewebten Seiden und Seiden/Leinenschals, sind die experimentellen Schalobjekte.

Nicht zuletzt dafür errang Sie den renommierten Justus-Brinckmann-Preis des Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und man schätzt und trägt ihre Schals weltweit…

Ulrike Isensee, Schalobjekt Niki de St. Phalle

In einem luftig zarten Leinengitter sind verschiedenste Seiden und Stoffe appliziert: mal als Hommage an einen Künstler, oben an Niki de St. Phalle, mal als lustige Kollage.

Ulrike Isensee, Konfettischal, Leinengewebe mit Walkdots

Flottes Schalobjekt mit Walk-Dots, auch für die Jeansträgerinnen unter uns.
Ein ähnliches Modell gibt es mit etwas größeren Seidentupfen in festlicherer Variante und für alle Schals gilt:
sie sind in unterschiedlichsten Farbfamilien zu bekommen.

Ulrike Isensee, Schalobjekt Schwarz-WeißUlrike Isensee, Schal Streifen u. Blätter.

Hier zwei klassisch schwarz-weiße Schals, aber in unterschiedlicher Stilistik: oben als Kollage aus verschiedensten Stoffen: matt, glänzend, Zeitungsdruck, Seide… und mit schrägem Saumabschluss.
Unten strenger graphisch aus addierten Seiden-Baumwollstreifen auf dem Leinennetzgewebe mit Applikationen aus roten Walk-Blättern.

Stellen Sie sich das auf schlicht Rot, Schwarz oder Weiß vor: das peppt ungemein….

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