Bonn für Keramikfreunde

Ein nahe liegernder Ausflugstip für den Mai:
der Bonner Töpfermarkt!
Einige Ausstellende kennen regelmäßige CRAFTkontor-Besucher schon hier aus der Galerie – natürlich gehe ich auch Neues suchen – aber bei schönem Wetter ist der Münsterplatz ein nettes kleines Keramik-Mekka zum Stöbern und Finden, oder Vorlieben vertiefen…

SEHR empfehlenswert ist auch der Keramikmarkt in Frechen am 13./14 Mai 2017 rund um das Rathaus in der Innenstadt mit einem lohnenden Abstecher zum Keramion – einem DER Keramikmuseen hier in NRW…

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Petra de Jong-Berger, Blumen-Kopf, Keramik, Ausstellerin des Bonner Marktes; Fotocopyright: deJong-Berger)

Am 27. und 28. Mai 2017 zieht es wieder viele Keramikfans in die Bonner Innenstadt. Ausgewählte professionelle Töpferwerkstätten, Kunstkeramiker und Keramikdesigner bieten auf dem Münsterplatz handgemachte Unikate und Kleinserien für Tisch, Haus und Garten an. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 10 – 18 Uhr
und am Sonntag von 11 – 18 Uhr.

Neue Lieblingstasse für den morgendlichen Kaffee oder Tee gesucht?
Der Bonner Töpfermarkt präsentiert eine Vielzahl potentieller Kandidaten. Ob aus robustem Steinzeug oder hauchzartem Porzellan, in floral-verspieltem Design oder schlichtem Dekor, fröhlich-bunt oder uni: Das große Geschirrangebot der Aussteller lässt Liebhaber individueller Keramik fündig werden. Auch Gartenfreunde dürfen sich freuen.
Große und kleine Pflanzgefäße, jede Menge Gartendeko, Bänke, Stelen, Wasserspiele und Brunnen machen aus jedem Garten einen Hingucker. Lagerfeuerfeeling kommt mit den handgearbeiteten weißen und terracotta-farbenen Feuerschalen des Keramikers Rolf Seebach aus Much auf.

„Wir freuen uns, dass unser Handwerk derzeit einen Aufwind erlebt. Die Menschen lieben hochwertige handgemachte Waren und schätzen die Nähe zu den Produzenten“, sagt Peter Seekircher, Obermeister der Keramiker-Innung Nordrhein.

Upcycling: Design-Leuchtobjekte aus Keramik

Dass Keramik mehr und mehr den Bereich Interior Design erobert, zeigen die Arbeiten der Keramikerinnen Claire Chuet und Sabine Moshammer.
Sie haben sich dem Thema Leuchtobjekte verschrieben.
Moshammer kombiniert gebrauchte Glasflaschenhälse mit gedrehten Porzellanschirmen, um daraus Upcycling-Hängelampen zu kreieren.
Die Stehlampen von Claire Chuet sind ebenfalls aus Porzellan – mit zarten Mustern versehen.

Japanischer Rakubrand und feinstes Porzellan

Tonarbeiten, auf denen die Spuren von Feuer und Rauch zu sehen sind, zeigen die Aussteller Uta K. Becker,

UtaKBeckerSchalen6Uta.K. Becker, Raku-Keramik, Schalenset;  (Fotocopyright: Becker)

Stephanie Ahn und Arno Hastenteufel. In der sogenannten Raku-Brenntechnik verbleiben winzige Aschereste in den Haarrissen der Glasur, was jedes Gefäß zu einem nicht reproduzierbaren Unikat macht. Mit dem Kontrast von erdigen Rakuobjekten und der Transparenz von Porzellan arbeitet Claudia Craemer aus Fischerhude.

Großformatige Baukeramik für den Innen- und Außenbereich präsentiert das Königsfelder Töpferhaus. Platten aus lederhartem, noch biegsamem Ton, werden zu Einzelstücken aufgebaut und hochgebrannt. Neben Beleuchtungskörpern, Wasserspielen und Pflanzgefäßen gestaltet das Töpferhaus auch Grabanlagen und taktile Skulpturen für blinde Menschen.
(Pressetext: Barbara Jahn)