Wochenendtips

Schätze für Seele und Lebensraum :
LIEBLINGSSTÜCKE 2014, 21. bis 23. März in Köln

LIEBLINGSSTÜCKE 2014
Lebensbegleiter gesucht? Dann gönnen Sie sich ein neues Lieblingsstück!
Die fünfte Ausgabe des Unikatmarktes LIEBLINGSSTÜCKE der Arbeitsgemeinschaft
Angewandte Kunst Köln (AKK) präsentiert vom 21.-23. März 2014 alles,
was das Herz begehrt:
kostbarer handgeschmiedeter Unikatschmuck aus Gold und Silber,
ausgesuchte Edelsteine, handrahmengenähte Schuhe, chice Taschen, freches Modedesign,
edle Couture, feines Schreibgerät, handgeschliffenes Glas, Skulpturen und
Gefäße aus Holz, Kunst- und Gebrauchskeramik. Und vieles mehr!

Manches wird Ihnen als CRAFTkontorfreunde gut bekannt sein und Sie können mit den Gestaltern endlich ins Gespräch kommen…

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Uta K. Becker                                                                 Helga Becker                                            

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Frank Schillo

Gäste:
Carmen Comanns, Schuhe
Marion Heilig & Joachim Dombrowski, Schmuck
Claudia Heller, Textil
Ekkehard Körber, Holz
Beate Kuchs, Glas
Werner Platz, Schreibgeräte
Gut Rosenberg: Lea Diehl & Anna Hamacher, Siebdruck
Hannes Fleckstein, Textil
Hannah Loibl, Papier
Michael von Stosch, Holz
AKK-Mitglieder:
Stephan Aißlinger, Keramik
Helga Becker, Textil
Katrin Brusius, Schmuck
Barbara Clemens, Textil & Leder
Christoph Erhardt, Textil
Elisabeth Fischer, Keramik
Isolde B. Glenz, Textil
Ines Hasenberg, Keramik
Christian Heyden, Schmuck
Enno Jäkel, Keramik
Annette Kreutter, Schmuck
Martina Kuth, Schmuck
Frank Schillo, Keramik
Bettina Schön, Schmuck
Monika Wellens-Koch, Schmuck
Elke Weiler, Textil

Freitag, 21. März 2013, 16–20 Uhr
Samstag, 22. März 2013, 11–20 Uhr
Sonntag, 23. März 2013, 11–18 Uhr

Veranstaltungsort:
Kunsthaus Rhenania
Bayenstraße 28, 50678 Köln
(Rheinuferstraße, zwischen Severinsbrücke und Yachthafen)
U-Bahn Linie 3 und 4, Haltestelle Severinstraße
Bus Linie 106, Haltestelle Rheinauhafen
Tiefgarage Rheinauhafen, Ausgang 5.02

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… und wer mehr in Richtung individueller Mode von deutschen Klein-Labels schauen möchte, empfehle ich die:

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Schmuck-, Mode- und Kunstkleidermesse in BONN;

21. – 23. März Frauenmuseum
Im Krausfeld 10
53111 Bonn

Auch hier sind altbekannte Teilnehmerinnen der Austtellungen im CRAFTkontor vertreten:

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Barbara Schröder                                                Heidi Schulze-Merian

Viele schöne Anregungen zum Frühlingsanfang….
Viel Freude….

FESTTAGSWÜNSCHE…..

Morgen, Kinder, wirds was geben…..

Die festliche Tage stehen vor der Tür und es bleibt kaum Zeit zum Schreiben und Innehalten….

Es war ein, mit spannenden Ausstellungen, vollgepacktes Jahr:
wir hatten die phantastische Retrospektive der Schmuckgestalterin Heidi Schulze-Merian den Sommer über.
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Heidi Schulze-Merian, Armreif / Objekt, Acryl;

Das CRAFTkontor repräsentierte Hilde Janich, Frank Schillo und den Grassi-Preisträger Friedemann Bühler auf der wachsenden Messe für Kunsthandwerk in Karlsruhe, der EUNIQUE.
Postkarte CRAFTkontor EUNIQUE 2011 v02

Thema wechselte auf Thema und der Freundeskreis für exquisit Handgemachtes aus Deutschland und Europa wächst, ebenso die Begeisterung für schöne Objekte….
Freuen wir uns gemeinsam auf die abwechslungsreichen Ausstellungen im nächsten Jahr!

Jetzt ist Zeit DANKE zu sagen:

allen Gestaltern und Kunsthandwerkern für ihre Gestaltungfreude und die schöne Zusammenarbeit UND
allen Freunden, Kunden und Sammlern für die Treue und Begeisterung für das CRAFTkontor !

OHNE SIE IST ALLES NICHTS….

In den letzten Tagen vor dem Weihnachtfest helfe ich Ihnen weiterhin gern, schöne Dinge zum Verschenken und Freude machen zu finden.
SCHENKEN SIE INDIVIDUELL ANDERS !

Sehen wir uns nicht mehr, wünsche ich Ihnen schöne Festtage,
die Erfüllung vieler Wünsche und einen guten Start ins neue Jahr.

Schönen Urlaub !

Heute beginnen in NRW die Ferien und sicher machen sich viele von Ihnen auf den Weg, den Sommer zu suchen…

Lassen Sie sich von den neuen Papierskulpturen von Heike Roesner aus Berlin nachwinken…

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Heike Roesner, „Mitwisser“, Papierskulpturen (Foto: Heike Roesner)

Diese neue Serie von Figuren entsteht derzeit im Atelier der Berliner Papierkünstlerin Heike Roesner.
Es handelt sich um die „Mitwisser“, ca. 30 cm hohe Figuren, die mit Vorliebe in Gruppen auftauchen.
Inspiriert wurde Heike Roesner zu diesen Gestalten mit den Gesichtern aus Zeitungspapier durch die
alltäglichen Begegnungen mit Menschen auf den Berliner Straßen.
Die Künstlerin erschafft diese Wesen – neben vielen anderen – aus dem Werkstoff Papier.

„Heike Roesner hat die traditionelle Technik des Papierkaschierens für sich entdeckt und fertigt Unikate,
farbenprächtige Objekte aus Draht, Papier, Kleister und Lack.
Deren Zauber entsteht aus ihrer vermeintlichen Naivität, einer zumeist erzählerisch angereicherten Form
und ganz besonders durch den visuellen Reichtum der aus diversen Papieren collagierten Oberfläche.
Den Papieren selbst ist durch Herkunft, Alter, Farbe und Druck ein „kultureller Code“ eingeschrieben,
der, seiner Zweckhaftigkeit beraubt, rätselhaft wirkt. …

Was Heike Roesner ausstellt, sind spielerische Dinge für Erwachsene, die Arg- und
Sorglosigkeit, Tagträume und Sehnsüchte mit einem Funken Ironie vermischt bewahren.

So leicht wie das Material, so ist auch der den Objekten beigegebene oder ihnen
innewohnende Sinn, was märchenhafte Abgründigkeit nicht ausschließt.“
Anita Wünschmann in Kunsthandwerk & Design, 6/2007

Viele CRAFTkontor-Freunde kennen die Gefäßobjekte und Collagen Heike Rosners schon aus verschiedenen Ausstellungen.
Ich freue mich, dass die Mitwisser den Sommer über hier zu Gast sind und sich freundlich zwischen dem wundervollen Schmuck von Heidi Schulze-Merian tummeln …

In Planung für 2012 ist in Düsseldorf eine große Installation aus bis zu 70 Figuren – welch Erlebnis wird erst das sein…

Kongeniale Ergänzungen…

Guter Schmuck – skulpturaler Schmuck braucht in der Kleidung seiner Trägerin eine passende Ergänzung.

Ist das Kleid der Hingucker, dann sollte der Schmuck sich zurücknehmen oder sich einpassen.
Will man jedoch mit dem Schmuck ein Statement setzen, sollte die Kleidung schlicht sein.

Was, wenn jedoch eine kongeniale Ergänzung möglich ist, wenn Kleidungsstück und Schmuckstück sich gegenseitig steigern?

Passend zur Schmuckausstellung von Heidi Schulze-Merian habe ich für das CRAFTkontor ein paar Stücke aus der Kollektion der Düsseldorfer Modemacherin Vivian Hackbarth zusammengestellt.

Die Kleidung von Vivian Hackbarth hat einfache klare Formen. Durch Klappen, Falten, Schichten und Verschieben von Stoffflächen um die menschliche Figur entstehen geometrische Schnitte für schlichte Gewänder.

Die Stoffauswahl: Material, Gewebeart, Gewicht sowie Muster und Farben, bestimmen zusätzlich die Funktion und die Wirkung beim Tragen. Sie passt sich der Figur und dem persönlichen Stil der Trägerin an.

Keine Mode, sondern Kleidung!

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Vivian Hackbarth, Schalkragenjacke – 3 Varianten: Organza, Filz, Jacquard;
Staatspreis NRW und Bochumer Designpreis

Zusammen mit einer Schmuckarbeit von Heidi Schulze-Merian ergibt eine rote Schalkragenjacke über einem schwarzem Kleid oder einem Hosenensemble ein wunderbares Miteinander und …. es kaschiert sogar ein wenig….

VivianHackbarthSchalkragenjackeVivianHackbarthSchalkragenjackeDetail

Vivian Hackbarth, Schalkragenjacke;
Heidi Schulze-Merian, Langkette, Silber, Edelstahl, geschichtetes Acryl in Rot/Blau/Schwarz/Transparent;

Zum ersten Mal Kleidung im CRAFTkontor….neben den Schalkragenjacken in unterschiedlichen Farb- und Stoffvariationen, gibt es von Vivian Hackbarth Kragenshirts, wunderbare Stulpen und Loop-Schals…

Mode ist : ich auch… /  Stil ist : ich bin ich !

Ein schöner Abend für eine große Gestalterin…

Am vergangenen Freitag war das CRAFTkontor lebhaft gefüllt:
die Eröffnung der Schmuckausstellung „Formvollendet – Heidi-Schulze-Merian“ führte viele Freunde und Interessenten ins Haus.

Schön war, dass einige der Damen  Schmuck von Heidi Schulze-Merian aus ihren eigenen Sammlungen trugen: so konnte man das Halsobjekt, für das Heidi Schulze-Merian den renommierten Friedrich-Becker-Preis zugesprochen bekommen hatte, an seiner Trägerin genießen.
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FRIEDRICH BECKER PREIS: Heidi Schulze-Merian, Halsschmuck Spirale,
Edelstahl, Silber, dichroitisches Glas

Auch das Interesse an den neuen Objekten der Schmuckkünsterlin war groß, zumal Frau Dr. Christianne Weber-Stöber, die Direktorin des Goldschmiedehauses Hanau und Geschäftsführerin der Dt. Goldschmiedegesellschaft zur Einführung die Gestaltungskriterien der Gestalterin interessant erläutert hatte.

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In der Fotomitte: Frau Dr. Cristianne Weber-Stöber, Goldschmiedehaus Hanau,
rechts: Heidi Schulze-Merian (Foto: art-pr)

„Niemals verliert sich Heidi Schulze-Merian in der Kleinteiligkeit, niemals geht es ihr darum, Zierrat oder gefälliges Dekor als Ergänzung für die Kleidung zu gestalten. Es sind raumgreifende Objekte, die in Proportion und Ausmaß stimmig sein müssen: Ihr Halsschmuck wird nicht selten zum Körperschmuck, der Ring schmückt die ganze Hand, ein Armschmuck wird zum absoluten Blickfang am Körper.“ (Zitat aus der Eröffnungsrede Frau Dr. Weber-Stöbers im CRAFTkontor 7/11)

„Heidi Schulze-Merian erklärt ihre Liebe zum Acryl mit den Worten: „Im Acryl habe ich einen Werkstoff gefunden, in dem ich alle mir so wesentlichen Momente ins experimentelle Spiel bringen kann: Die großzügige, klare Form, die Farbe, den Lichtreiz. Acryl ist formbar; es existiert in einer großen Vielzahl intensiver Farben, und man kann durch Schichtung nach eigenen Vorstellungen eine unendliche Variation von Farbkombinationen und Strukturen erzielen. In ihm können sich – je nach Bearbeitung – die Reize der Lichtbrechung von glasklarer Transparenz bis zum geheimnisvoll diffusen Schimmer entfalten“. (Dr. Weber-Stöber 7/11)

 

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Heidi Schulze-Merian:
Foto links: Klemmbrosche, Acryl; Folo Mitte: Ring, geschichtetes Acryl;
Foto rechts: Wickelringe, Acryl, Silber;

Erfreuen Sie sich im CRAFTkontor also an einer Reihe von Schmuckgruppen aus den unterschiedlichen Werkphasen der Gestalterin Heidi Schulze-Merian: skulpturaler Silberschmuck – faszinierende Steine – Körperschmuck aus Moosgummi, Colorfolie, geschichtetem Acryl und dichroitischem Glas….
Faszinierend und tragbar…

Formvergnügen… Teil 2

Edle Ergebnisse haben häufig eine anstrengende und oft auch schmutzige Vorgeschichte. Werkstattgeschichten sind nicht dazu angetan die Aura eines Schmuckstücks zu vertiefen, aber sie vergrößern die Bewunderung für die Gestalter!

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Heidi Schulze-Merian im Atelier.
Sie trägt einen ihrer Halsreifen aus geschichtetem Acryl;
(Foto: art-pr)

Heidi Schulze-Merians Lust am neuen Material hat als Grundvoraussetzung auch die Lust am technischen Experiment.
Vielfach mußte sie sich die Techniken der Bearbeitung für ihre speziellen Formbedürfnisse jeweils neu erarbeiten.
Dabei ist Entwurfszeichnen ihre Sache nicht – sie fängt mit Formreihen – Versuchreihen an, baut auch häufig wieder auseinander, bis der große Wurf gelingt.

„Je länger ich Schmuck mache und mich dabei beobachte, desto deutlicher wird mir, daß die Suche nach neuen Möglichkeiten der Schmuckgestaltung die Triebfeder meines Schaffens ist.
Bei variierter Wiederholung oder Verfeinerung von einmal Gelungenem mag ich mich nicht lange aufhalten.
Die Suche nach Neuem und das damit verbundene Wagnis haben für mich einen Reiz, auf den ich als Stimulanz nicht verzichten möchte.“ (Heidi Schulze-Merian im Katalog ihrer Einzelausstellung im Goldschmiedehaus Hanau 1995)

Das zeichnet große Gestalter/innen aus:
nicht das Kreisen um die gewohnte Tradition,
sondern die Weiterentwicklung des eigenen Metiers im Zeitgenössischen!

VOLLENDETE FORMEN…. Teil 1

Spannend wird die nächste Ausstellung im CRAFTkontor!

Den Sommer widme ich der Schmuckgestalterin Heidi Schulze-Merian.

Spannende Formgebung – außergewöhnliche Materialien – Lust am Tüfteln zeichen die Arbeiten der gelernten Silberschmiedin aus.

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Heidi Schulze-Merian, Armschmuck Spirale, Acryl

Quer durch ihr über 40jähriges Schaffen zieht sich ihre Neugier, mit ungewöhnlichen Steinen, Industriematerialien oder neuen Techniken formstarke Aussagen mit plastischen Wert zu schaffen, die trotzdem tragbaren Schmuck ergeben.

Sicher, das erfordert als Gegenpart eine starke Frau, die weiß, was sie will, die mit ihrem Schmuck eine Aussage trifft,
aber netter Weise gibt es davon viele – in Bonn – in ganz Deutschland, Europa und den USA.
Frauen, die den Schmuck mit Lust tragen und intensiv sammeln.

Für Heidi Schulze-Merian trifft zu, was Nora Fok, Schmuckdesignerin aus England über sich selbst gesagt hat:
„People think of me as the plastik and nylon person. But really I’m free and simply working with the story of see one thing and turn it into another thing.“ (craftmagazin 2010)

Das 20. / 21. Jahrhundert hat nicht nur in der Kunst eine Erweiterung des Begriffs erreicht, auch der Schmuck, besonders der so genannte Autorenschmuck, hat sich gewandelt: die Schmucktradition der Perlenkette oder die klassische Stein/Edelmetallkombination hat sich geweitet: jedes zeitgenössische Material ist ebenso schmuckwürdig.

So hat sich Heidi Schulze-Merian effektvoll mit den flexiblen Eigenschaften von Edelstahl in Kombination mit atemberaubenden Steinen beschäftigt – Silber oder Gold würden ähnliche Formexperimente nicht halten können.
Sie hat das harmlose dünne Material Plattenacryl (ca.3mm) zu massiven Farbkompositionen verschmolzen, gefräst, geschliffen und zu Schmuckskulpturen verarbeitet. und erst in jüngster Zeit ist ihr das technische Glas Dicroic-Glas aufgefallen, dem sie sofort gänzlich für eine spannende Schmuckserie verfallen ist.

HeidiSchulzeMerianHalsspiraleOpt.Glas
Heidi Schulze-Merian, Halsschmuck, Spirale, Glas, Edelstahl, Silber

Seien Sie gespannt, was Sie in der Ausstellung erwartet:
Eröffnung ist am Freitag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr

Herzlich willkommen!