Wochenendtipp… Staatspreis Kunsthandwerk

Spätsommer ist immer die Zeit des Staatspreises für Kunsthandwerk in NRW.
Aus 381 Bewerbungen hat eine Fachjury 128 Arbeiten in die engere Auswahl für den Preis „Manufactum“ genommen.
Von den KünstlerInnen, die Sie aus dem CRAFTkontor kennen, sind z.B.
Heidi Schulze-Merian mit avantgardistischem Glasschmuck:Heidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-MerianHeidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-Merian

Hilde Janich mit ihrem wunderbar leichten Pergamentschmuck:
Hilde Janich 1100

und Annette Rawe mit einem Mobilee vertreten:Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

Dieser alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb, in dem das Land NRW seine besten Vertreter und Vertreterinnen im Bereich der Angewandten Kunst kürt, findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt und zum dritten Mak ist das Museum für Angewandte Kunst Köln Gastgeber der zugehörigen Ausstellung.Wilfried grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas. Fotocopyright: Jennifer BraunWilfried Grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas.
Fotocopyright: Jennifer Braun

Zum Wochenende ist Regen angekündigt: die Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, ästhetische Objekte des Kunsthandwerks in einer großen Bandbreite zu sehen.
Unvergleichlicher Schmuck, beeindruckende Skulpturen, ausgefallene Möbel, außergewöhnliche Wohnaccessoires, künstlerische Medien, individuelle Kleidung und Textilien – aus diesen Kategorien werden die Sieger gewählt. (Text und Infos: MAK, Köln)

Preisträger 2019:


KLEIDUNG & TEXTIL
Veronik Moos
Bergisch-Gladbach
www.veronika-moos.de


MEDIEN
Dirk Krüll
Düsseldorf
www.dirkkruell.de


MÖBEL
Hans Paul Pümpel
Aachen
hanspaulpuempel©gmail.com


SChMUCK
Andrea Schmidt
Dortmund
www.andrea-schmidt-anders.de

 SKULPTUREN
Claudia Merx


WOHNEN
Maria Wieding-Kalz
Rosendahl-Holtwick
www.mhw-keramik-wieding.de

 MAK, Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln

Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen
bis 13. Oktober 2019
www.staatspreis-manufactum.de

 

Tage des Kunsthandwerks – Rückschau auf die EUNIQUE in Karlsruhe

Nach den anstrengenden Messe-Tagen, vielen wichtigen Gesprächen mit Mitausstellern, dem Messeteam und vielen von Ihnen, ist es Zeit, Rückschau auf die EUNIQUE zu halten.
Sie ist im vierten Jahr und leider findet sie immer noch nicht richtig zum Thema und ihr Publikum.

Galeriekollegin Schnuppe von Gwinner hat auf Ihrer Website: www.craft2eu; genau das richtige Resumee gezogen.Ich möchte Sie hier zitieren, da es schwer ist, bessere Worte dafür zu finden:

“ Ich bewundere (…)  die vielen Kreativen und Fachleute, die sich dort immer wieder auf’s neue, von der professionellen Messefassade um ihre Hoffnungen bringen lassen. Die großen persönlichen Aufwand nicht scheuen, die Kontakte und Knowhow für Gotteslohn liefern, ohne Dank dafür erwarten zu können und entsprechend frustriert, meist vergeblich, auf ihre Kunden warten. Erfolgreiche Win-Win Strategien sehen anders aus.

Alle, die nur irgendetwas mit der Szene zu tun haben wünschen sich nichts sehnlicher, als dass die Eunique wirklich zu DER internationalen Messe für angewandte Kunst und Design wird, die sie behauptet zu sein.
Die Messemacher in Karlsruhe haben auch dieses Jahr wieder bewiesen, dass sie wirklich etwas von IHREM Handwerk verstehen. Aber sie haben noch nicht einmal im Ansatz etwas von ihrem Gegenstand, dem Kunsthandwerk, verstanden.
Und daran krankt die Eunique – an ihrem fehlenden Profil und der Diskrepanz zwischen dem was versprochen wird und dem was sie tatsächlich ist. Nach vier Jahren ist sie nicht vorangekommen, die Ausstellerzahlen sanken in diesem Jahr dramatisch – die Besucherzahlen kennen wir jetzt noch nicht – ich befürchte, das Schlimmste, zumal in der Regionalpresse ignorante Redakteure noch auf den letzten Metern so unglaublich kontraproduktiv schreiben durften, dass einem wirklich nichts mehr dazu einfällt.

Auf einer (jurierten!!!) internationalen Messe für angewandte Kunst & Design erwarte ich das Authentische und Meisterhafte – das Beste, Raffinierteste, Innovativste und Eindrucksvollste was man international im Handwerksdesign, Autorendesign und in der Objektkunst finden kann. Das steht da nicht am ersten Tag, das weiß ich auch.
Aber nach vier Jahren MUSS es da stehen, sonst ist etwas falsch gelaufen!
Welche Fachleute haben beraten und informiert?
Wer hat die Aussteller akquiriert?
Welche professionellen Netzwerke sind aktiviert worden um international die Besten der Besten für eine Teilnahme an dieser Messe zu interessieren?
Wer hat juriert?

Unser eigene Wahrnehmung sagt uns, im Chor mit allen Medien, unüberseh- und unüberhörbar: nichts begehren wir aktuell mehr als das Besondere, Wertvolle im doppelten Sinn.
Die Menschen sehnen sich nach individuellen Objekten, spannenden Entstehungsgeschichten und nach einer guten Balance zwischen Schein und Sein.
Sie wollen nicht geblendet und bequatscht werden.
Sie wollen mitgenommen werden, ehrlich nachvollziehen und bewundern können.
Genau das sollte die Eunique als ihr ganz spezifisches Thema, als ihre deutliche Botschaft kommunizieren.
Sie sollte auf Qualität und nicht Quantität setzen anstatt ihre Glaubwürdigkeit mit ewig wiederkehrenden, verbalen Superlativen auf’s Spiel zu setzen.

Mein Mitleid gilt einmal mehr den Ausstellern, die ein weiteres Mal auf das redliche Engagement der Verantwortlichen gehofft hatten, die Messe ehrlich voran zu bringen.
Indem sie z.B. verlockende Meister der Szene und/oder spektakuläre Projekte und Konzepte und/oder internationale Newcomer zur Teilnahme bewegen.
Oder die, die da waren angemessen und wirksam zu kommunizieren – da gab es in diesem Jahr einiges an verschenktem Potential, wie z.B. die dürftigst dokumentierte Sonderschau aus Finnland
oder die Ausstellung zum das „Total Stahl“ Projekt der HAWK in Kooperation mit dem Kolloquium NRW.
Man ahnt ja garnicht, was einem da alles entgeht!
Es fehlt einfach an engagierter Expertise und Sachkenntnis, sowie einer klaren Strategie bei den Organisatoren, die viele Schätze ungehoben lassen.
Da gibt es noch einiges zu tun und man muss hoffen, dass es nicht zu spät dafür ist.
Die Besucher, Kunden und Aussteller der Messe entscheiden schliesslich, ob die Qualität stimmt. Sie kann nur erfolgreich hergestellt werden, wenn die Erwartungen und Wünsche aller Beteiligten ihre Entsprechungen finden. Man darf gespannt sein.“
(Zitat Schnuppe von Gwinner aus ihrem Blog auf www.craft2eu)

Harte Kritik, ich weiß, aber realistisch.
Ich als ausstellende Galeristin gehe natürlich ebenso mit sehr kritischen Blick über die Messe, die ja kein x-beliebiger Kunsthandwerkermarkt sein will und soll und die sich u.a. an der Grassi-Messe Leipzig und der Messe für Kunsthandwerk im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg messen lassen muss.
Es ist eine bundesweite Chance, aber noch ist das Publikum regional…
Es ist eine Chance für herausragende Qualität, aber noch ist ca 30% Mittelmaß oder weniger…
Es ist ein überregionales Feuilleton-Thema, aber selbst die Lokalpresse nutzt es nicht, oder arbeitet kontraproduktiv…

Aber geben wir die Hoffnung nicht auf. Viele von uns Teilnehmern werden weiterhin konstruktive Vorschläge zur Verbesserung einreichen, aber auch überlegen müssen, ob eine weitere Teilnahme realistisch ist…

Jetzt aber endlich zu ein paar Impressionen für diejenigen, die nicht kommen konnten:

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Ein paar der Arbeiten von Uta K. Becker, der Staatspreisträgerin Keramik NRW 2011 ausgestellt am Stand des CRAFTkontor auf der eunique 2012.
Uta K. Becker ist herausragende Raku-Keramikerin, deren Arbeiten von feinwandigen Schälchen, bis zu graphisch abstrakten Vasenobjekten mit wunderbaren Craquelee-Bildern reicht.
An der Wand eine der federleichten Pergamentketten von Hilde Janich.
(Foto: Jürgen Roesner, eunique)

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Der Presserundgang macht Halt am Stand des CRAFTkontor und ich stehe Rede und Antwort über Qualität im Kunsthandwerk und die Motivation einer Galeristin für das Besondere.
Im Vordergrund die Pinguine des Keramikers Andreas Hinder.
(Foto: Jürgen Roesner, eunique)

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Young I Kim (hier an ihrem Stand) wurde auf der Eunique mit dem WCC-Europe EUNIQUE Award for Contemporary Crafts 2012 für ihre „charakterisierten Gefässe“ ausgezeichnet! (Foto: Jürgen Roesner, eunique)

„Die Gefässe von Young I Kim faszinieren auf den ersten Blick, ohne dass man ihr Thema bereits kennt. Sie vermitteln in ihrer subtilen Variation von naturnahen Gefässformen, die die Assoziation von Frucht oder Ei nahe legen, eine große Kraft. Nur Nuancen der Rundung, der Öffnung, der Balance des Standpunktes, der Farbe, der zarten Wandung, des schimmernden Hohlkörpers machen den individuellen Charakter des Gefässes aus. Alle Aufmerksamkeit zieht es auf sich, lässt Beobachtungen und Entdeckungen über den ersten, zweiten … ungezählten Blick zu. Warum also nicht menschliche Charaktere über diese Gefässe beschreiben? Auch Menschen wollen begleitet und immer wieder neu gesehen werden, ehe man sie wirklich erkennt.“
(aus dem Buch „Originale“, 17 Begegnungen mit der Kunst des Handgemachten, Schnuppe von Gwinner, 2011)

 

 


Die EUNIQUE, die große Pulikumsmesse für exklusives Kunsthandwerk wirft ihre Schatten voraus

Im Mai ist es wieder soweit:
wie im letzten Jahr finden Sie meine Galerie für Kunsthandwerk „CRAFTkontor“ am ersten Maiwochende in Karlsruhe auf der EUNIQUE. Eine wunderbar lichte Halle – in der Zeit ein Füllhorn exklusiver Unikate internationaler Gestalter, preisgekrönter Kunsthandwerker.
In diesem Jahr ist das Gastland: FINNLAND
– sind wir nicht immer wieder begeistert von der Schlichtheit nordischen Designs?
300 individuelle Stände bieten höchste Qualität an Unikatschmuck, Mode, Glas, Keramik, Holz, Papier, Leder und Vielem mehr!
Leidenschaft, Professionalität, Materialbewußtsein und Könnerschaft vereint für Liebhaber und Sammler…

Das CRAFTkontor vertritt in der Gallery-Area diesmal Uta K. Becker, Andreas Hinder und Hilde Janich.
Unten sehen Sie auf der Postkarte der Galerie von jedem der Gestalter ein Werk.

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Oben rechts: Andreas Hinder, Rhinozeros, Tierskulptur, Keramik;
Unten links: Uta K. Becker, Vasen-Objekte, Raku-Keramik;
(Staatspreis Keramik NRW 2011);
Unten rechts: Hilde Janich, Pergamentkollier „schwarz-weiß“,
Pergament, Zuchtperlen;

Freuen Sie sich auf die EUNIQUE,
Internationale Messe für Angewandte Kunst & Design.
4. bis 6. Mai 2012 – Messe Karlsruhe

Merken Sie sich das Datum vor……

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Karlsruhe ist darüber hinaus ein Wochende wert. Es lohnen sich z.B.:

die sternförmig angelegte Stadt,
das Badische Landesmuseum,
das ZKM, Zentrum für Kunst und Medien mit angeschlossenem Museum für Neue Kunst,
die Staatliche Majolika Manufaktur/Majolika Museum
um nur Einige zu nennen.

Ich lade Sie herzlich ein, mich auf der EUNIQUE zu besuchen!

 

 

Unterwegs in Sachen Kunsthandwerk

Nach dem relativ ruhigen Jahresbeginn verlocken endlich wieder Kunsthandwerks-Events zu Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung.

Gleich 3 Termine bieten sich am Wochenende vom 24./25. März:

1) Die „LIEBLINGSSTÜCKE“ im Kunsthaus Rhenania in Köln;
2) 5 Jahre Kasino, das Jubiläum der Keramikgalerie in Höhr-Grenzhausen und
3) Kunstobjekt 2012 in der Orangerie in Darmstadt.

1) LIEBLINGSSTÜCKE 2012  –  Schätze für Seele und Lebensraum

23.-25 März 2012, Kunsthaus Rhenania

Zur dritten Ausgabe des Marktes LIEBLINGSSTÜCKE der Angewandten Kunst Köln (AKK) erwartet die Besucher Kunsthaus Rhenania wieder Schönes, Außergewöhnliches, Kostbares und Nützliches für Seele und Lebensraum. Präsentiert werden ausschließlich Unikate und Kleinstserien aus den Ateliers und Werkstätten von 16 AKK-Keramikern, Textilkünstlern, Gold- und Silberschmieden sowie neun ausgewählten Gastausstellern. Auch drei aktuelle Staatspreisträger NRW sind vertreten.

Christian Heyden, Ring

    Ausschließlich handgefertigte Unikate und Kleinstserien präsentieren die insgesamt 25 Aussteller, darunter drei aktuelle Staatspreisträger NRW und neun hochkarätige Gäste. Liebevoll geschmiedeter hochwertiger Gold- und Silberschmuck mit eingearbeiteten Edelsteinen, meisterlich gefertigte Keramik für Haus und Garten und Flechtkunst aus Weide und Glas sind dabei genauso im Angebot wie klassisches und trendiges Mode- und Lederdesign, preisgekröntes Silbergerät, innovatives Schmuckdesign, keramische Objekte und figürliche Plastik.

    In diesem Jahr präsentiert die AKK insgesamt neun hochkarätige Gastaussteller: Ein Hingucker sind die luftig-duftigen Colliers aus Pergament der Essener Schmuckdesignerin Hilde Janich. Wie zart angelegte Nester kombiniert Janich schlaufen- und spiralförmig angeordnete Elemente harmonisch mit gefärbten Pergamentstückchen, Zuchtperlen und Edelmetall.
    (Copyright, Text u. Bild AGK KÖln)

    CRAFTkontor-Fans kennen Hilde Janichs fantastische Arbeiten aus der Galerie….
    Freitag, 23. März 2011, 16 – 20 Uhr
    Samstag, 24. März 2011, 11 – 20 Uhr
    Sonntag, 25. März 2011, 11 – 18 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Kunsthaus Rhenania
    Bayenstraße 28 (Rheinauhafen), 50678 Köln
    (Rheinuferstraße, zwischen Severinsbrücke und Yachthafen)
    U-Bahn Linie 3 und 4 Severinstraße
    Bus Linie 106 Rheinauhafen
    Tiefgarage Rheinauhafen, Ausgang 5.02

    2) Jubiläusausstellung 5 Jahre Kasino – 5 Jahre Keramikgalerie

    14 Ausstellungen aus den Bereichen Keramik, Photographie, Glas und Holz bespielten die beiden Keramikerinnen und Galeristinnen in Personalunion: Nicole Thoss und Sandra Nitz im Kasion Höhr-Grenzhausen.
    Der Ort , der mehrere renommierte Ausbildungsstätten für künstlerische Keramik beherbergt zieht auch immer wieder Interessierte und Sammler zum Werk ortsansässiger oder zu Gast seiender Künstler.
    Die Jubiläumsausstellung zeigt Neues aber auch Bewährtes  von z.B. Petra, Wolf, Anna Sykora, Elke Sada, Martin Mindermann, Marianne Eggimann, Ursula Commandeur, Kyra Spieker, Pim van Huisseling u.a.
    Eröffnung, 25. März 2012 um 14.30 Uhr
    Kasinostr. 7
    56203 Höhr-Grenzhausen
    Tel.: 02624 – 9416990

    3) KUNSTOBJEKT 2012 in der Orangerie in Darmstadt
    Unter dem Motto von Franz Kafka: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.“  lädt die Gruppe Angewandte Kunst Darmstadt ein.
    Die KunstObject ist ein wichtiges Forum für zeitgenössische angewandte Kunst im Rhein-Main-Gebiet und präsentiert jährlich Arbeiten von über 40 namhaften Künstlern aus dem In- und Ausland.
    Im grossen Saal der Orangerie zeigten von einer Jury ausgewählte Künstler aus ganz Deutschland ihre neuen Arbeiten aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Glas, Holz, Metall, Leder undTextil.
    Öffnungszeiten:
    Sa. 24.März 14 – 19 h
    So. 25.März 11 – 18 h
    Der Schirmherr OB Jochen Partsch eröffnet die Ausstellung am Sa. um 14h.

    KunstObject 2012

    4) Am darauf folgenden Wochende veranstaltet das FRAUENMUSEUM Bonn erneut die vielgeliebte
    „Femme 2“,
    eine Mode, Kunstkleider und Schmuckdesignerinnen-Messe mit spektakulärer Kunstmodenschau.
    Welche Frau wünscht sich das nicht? Ein ungewöhnliches Schmuckstück, das tolle Kleid, auf das sie immer wieder angesprochen wird? Wer ein solches Stück sucht, der hat beste Chancen, es auf der femme 2 zu finden.
    Die 2. Mode- und Kunstkleidermesse findet vom 30.3. bis 1.4.2012 im Bonner Frauenmuseum statt.

    2012 präsentieren sich 70 Ausstellerinnen, die individuellen Schmuck und Mode zeigen. Kreationen übrigens, die Sie auch vor Ort kaufen können. Zusätzliche Highlights: Zwei Modenschauen. Eine fulminante Kunstkleider-Modenschau zur Vernissage sowie die Laufstegpräsentation der Kollektionen der ausstellenden Designerinnen am Samstag.

    Unter der Leitung von Prof. Nicole Süß von der Fachhochschule für Design in Düsseldorf zeigen Studentinnen am Freitag ihre Designentwürfe zum Thema Stadtreptilien. Und mit Reminiszenz an das Wow Festival in Neuseeland präsentiert u.a. Pia Fischer eine Auswahl ihrer Kunstkleider. So geht es das ganze Wochenende lang nur um das eine schöne Thema: Was Frau kleidet.

    Noch eine Neuigkeit: Die femme 2 rückt in diesem Jahr auch sozialpolitische Wirkungen von Kleidung in den Fokus. Shaima Breshna stellt ihr Projekt der Integration von afghanischen Witwen und Waisen in die Gesellschaft vor. Sie schaffen durch eine kleine Weberei und dem Label Azezana, das traditionelle afghanische Seidenschals produziert, den Sprung in die Selbstständigkeit.

    Aus Guatemala wird das Projekt der Fotografin Cibely Dohle gezeigt: Sie greift in einem intermedialen Quergang Stoffe, Leben und Wirken guatemaltekischer Frauen auf. Dohles Jacken sind Kunstwerke aus Originalen indigener Trachten und modernen Stoffen; in einer Fotoausstellung spiegelt sie die Lebenskraft und Energie dieser Mayafrauen.

    Mit dabei ist in diesem Jahr auch CARE DEUTSCHLAND. Die Non-Profit Organisation stellt ein Projekt aus Bangladesch vor. CARE berät dort produzierende Unternehmen bei der lokalen Einführung eines Code of Conduct und setzt gemeinsam mit ihnen Ausbildungs- und Förderprogramme für Textilarbeiterinnen durch. (Copyright: Text u., Bild: Frauenmuseum)

    FRAUENMUSEUM Bonn, Im Krausfeld

    Programm:
    Freitag, 30.3. von 14 – 20 Uhr
    ab 19 Uhr Messe-Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Jürgen Nimptsch (Schirmherr)

    Präsentation der Kunstkleidermodenschau
    Samstag 31.3. von 14 – 20 Uhr

    17.30 Uhr Modenschau
    Sonntag, 1.4. von 11 – 18 Uhr

    17 Uhr Finissage, Musik Celsant/experimentielle Klassik

    FESTTAGSWÜNSCHE…..

    Morgen, Kinder, wirds was geben…..

    Die festliche Tage stehen vor der Tür und es bleibt kaum Zeit zum Schreiben und Innehalten….

    Es war ein, mit spannenden Ausstellungen, vollgepacktes Jahr:
    wir hatten die phantastische Retrospektive der Schmuckgestalterin Heidi Schulze-Merian den Sommer über.
    HeidiSchulzeMerianArmschmuckSpiraleKlarBlau
    Heidi Schulze-Merian, Armreif / Objekt, Acryl;

    Das CRAFTkontor repräsentierte Hilde Janich, Frank Schillo und den Grassi-Preisträger Friedemann Bühler auf der wachsenden Messe für Kunsthandwerk in Karlsruhe, der EUNIQUE.
    Postkarte CRAFTkontor EUNIQUE 2011 v02

    Thema wechselte auf Thema und der Freundeskreis für exquisit Handgemachtes aus Deutschland und Europa wächst, ebenso die Begeisterung für schöne Objekte….
    Freuen wir uns gemeinsam auf die abwechslungsreichen Ausstellungen im nächsten Jahr!

    Jetzt ist Zeit DANKE zu sagen:

    allen Gestaltern und Kunsthandwerkern für ihre Gestaltungfreude und die schöne Zusammenarbeit UND
    allen Freunden, Kunden und Sammlern für die Treue und Begeisterung für das CRAFTkontor !

    OHNE SIE IST ALLES NICHTS….

    In den letzten Tagen vor dem Weihnachtfest helfe ich Ihnen weiterhin gern, schöne Dinge zum Verschenken und Freude machen zu finden.
    SCHENKEN SIE INDIVIDUELL ANDERS !

    Sehen wir uns nicht mehr, wünsche ich Ihnen schöne Festtage,
    die Erfüllung vieler Wünsche und einen guten Start ins neue Jahr.

    EUNIQUE (Teil3)

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    „KUNSTHANDWERK

    Der aktuelle Trend zur Individualisierung und Personalisierung von Produkten beinhaltet die Betonung und Neubewertung der Idee von Handwerk.
    Ein Objekt durch die >story behind

    Ihre Produkte entstehen aus einem ganzheitlichen Ansatz heraus, der Inhalt, Form und technische Umsetzung als gleichberechtigt erkennt.
    Sinnliche Erfahrung ist essentiell für den Kunsthandwerker und beinhaltet materialbezogene Forschungen, Spontaneität
    und die Dynamik intuitiven Arbeitens.
    Gestaltung ist hier kein abstrakter Plan, sondern konkretes Machen. Es geht um das Erkennen der Offerten des Materials,
    das zugleich Partner und Widersacher ist, an dem man im Laufe der Zeit wächst.
    Der individuelle Stil wächst aus dem ebenso leidenschaftlichen wie versierten Umgang mit dem Material, das im doppelten Sinne Medium ist, um ein bestimmtes Gestaltungskonzept zu realisieren.
    „Der Kopf ist ohne Hand nichts“, sagt der Silberschmied Wilfried Moll, „und die Hand ohne den Kopf auch nichts.“
    Diese Erkenntnis gilt für alle gestaltenden Handwerker oder handwerklich Gestaltenden.

    Jedes handgefertigte Stück wird die, wenn auch minimale, Variante seines Vorgängers sein ? genau darin liegt der Charme des
    Handgemachten. Eine handwerklich hergestellte Kleinstserie wird sich immer wie eine gewachsene Familie zueinander verhalten und nicht wie identische Klone ? die bleiben der industriellen Produktion vorbehalten.
    Und selbst diese Serien werden sich über die Zeit leicht verändern, weil ein Kunsthandwerker mehr daran interessiert ist, die Qualität seiner Ideen zu erproben anstatt sich selbst zu wiederholen.

    Das ist ehrlich, authentisch und von sehr individuellem Wert.
    Das Unikat, das einzelne Objekt in einer thematischen Reihe, das individuelle Einzelstück als Antwort auf eine bestimmte
    Situation oder Anforderung ist das Lieblingsstück des Kunsthandwerkers, der mit Leidenschaft und Einfühlsamkeit seiner
    idealen Form nachspürt.

    Die EUNIQUE lädt zur aktiven Entdeckung der >story behindTechniken zu erfahren, einzigartige Unikate zu kaufen oder persönliche Lieblingsstücke zu beauftragen.“ (Schnuppe von Gwinner, Bulletin Eunique)

    Treffen Sie viele interessante Gestalter und Galeristen in Karlsruhe.

    Das CRAFTkontor wird mit 3 seiner herausragenden Gestalter vor Ort sein:
    Friedemann Bühler – Holzgestaltung;
    Hilde Janich – Pergamentschmuck;
    Frank Schillo – Keramik.

    Postkarte CRAFTkontor EUNIQUE 2011 v02

    Und noch ein TiP: wenn Sie Ihre Eintrittskarte über die Website der eunique (www.eunique.eu) buchen, sparen Sie…
    Dort finden Sie auch die Anfahrtshinweise und Öffnungszeiten.

    HERZLICH WILLKOMMEN !

    ART AUREA

     

    Mit der Ausgabe 4, Winter 2010/11, ist der erste Jahrgang der neuen ART AUREA, dem gut gestalteten Print- Magazin für angewandte Kunst, Schmuck und Design,  vollendet.

    Die jüngste Ausgabe zeigt ein breites Spektrum sehr unterschiedlicher Positionen von modernem Design und künstlerischem Handwerk, von Objektkunst bis hin zu radikalen Positionen künstlerischen Schmucks.

    „Damit wird nach einer kurzen Entwicklungszeit sichtbar, wofür ART AUREA stehen soll: Zum einen für das neue Selbstbewusstsein von angewandter Kunst und Design, für das es viele Anzeichen gibt. Zum anderen für die Überwindung der Grenzen, die sich nicht zuletzt durch die Zersplitterung in einzelne Szenen gebildet haben. Angewandte Kunst hat nicht die Lobby eines historisch gewachsenen Kunstmarkts und findet nur wenig Gehör in den Massenmedien.“ (Zitat: Reinhold Ludwig, Herausgeber)

    Große Artikel über Günter Kraus, Karl Fritsch und Glaskünstler Frantisek Vizner sind wunderbar zu lesen und viele gut recherchierte Hinweise führen zu Projekten und Ausstellungen.

    Das Magazin ist erhältlich über sehr gute sortierte Zeitschriftenhändler, meist die Bahnhofsbuchhandlungen unhd hat eine Ausgabe online. Hier kann man es auch abonieren…

    Eine schöne Idee sind in dieser Ausgabe auch die Kulturgeschenke: Empfehlungen von renommierten Galerien und Gestaltern zu Einzelstücken als individuelles Geschenk ohne modischen Zeitverfall.

    ART AUREA bat auch das CRAFTkontor eine Geschenkempfehlung zu machen und Sie alle wissen, wie sehr ich hinter den Arbeiten von Schmuckkünstlerin Hilde Janich stehe: daher ist auch von ihr das Kollier aus Pergament, welches ich in ART AUREA vorstelle.

    Hilde Janich 1100

    Hilde Janichs Schmuck ist modern, flexibel tragbar, subtil farbenfreudig und in der Auseinandersetzung mit einem seit Jahrhunderten bewährten Material, dem Pergament, in unserer Kultur verwurzelt.
    Zart und doch haltbar, luftig, leicht und mit den ergänzenden Süßwasserperlen dezent luxuriös.

    Die Leichtigkeit des Seins…

    Hochsommer….frau/man erträgt nur leicht Luftiges auf der Haut:

    Da kommt der filigrane Pergamentschmuck von Hilde Janich wie gerufen. Die Goldschmiedin Hilde Janich widmet sich schon lange Zeit dem zarten, doch widerstandsfähigem Material Pergament.
    Hilde Janich Pergamentkollier
    Subtil in wunderbaren Tönen eingefärbt, die Kanten vergoldet, mit Zuchtperlen und farblich passenden kleinen Edelsteinen zu sommerlichen Gespinnsten geknotet.
    Perfekt Aufsehen erregend zum kleinen Leinenkleid oder locker zum T-shirt.
    Blautöne, Summerdarks, Pflaumentöne Richtung Herbst, Naturfarben oder leuchtende Rottöne, die Auswahl an köstlicher Leichtigkeit ist fast unendlich