Alle Jahre wieder….

Selbstlos Schenken ist ein Stück Menschlichkeit…
Wir machen uns Gedanken, wie wir einem lieben Menschen Freude machen können…
Im Zeichen des Überflusses sind gut nutzbare, langlebige gut gestaltete Dinge aus wertigen, haltbaren Materialien sicher erste Wahl!
Da stehen handgemachte Dinge hoch im Kurs: Kunsthandwerk!Einladungskarte der Weihnachstausstellung im CRAFTkontor;Einladungskarte der Weihnachstausstellung im CRAFTkontor;

Die Wunderkammerzeit hat im CRAFTkontor begonnen:
Schönes zum Schmücken, Dekorieren, Tragen und Nutzen…

Nachhaltigkeit kann man kaum besser verschenken !

Herzlich willkommen in der Wunderkammer der Möglichkeiten:

Im Advent auch montags geöffnet.
Verkaufsoffener Sonntag, 1. Dezember von 13 – 17 Uhr.

 

Wochenendtipp… Staatspreis Kunsthandwerk

Spätsommer ist immer die Zeit des Staatspreises für Kunsthandwerk in NRW.
Aus 381 Bewerbungen hat eine Fachjury 128 Arbeiten in die engere Auswahl für den Preis „Manufactum“ genommen.
Von den KünstlerInnen, die Sie aus dem CRAFTkontor kennen, sind z.B.
Heidi Schulze-Merian mit avantgardistischem Glasschmuck:Heidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-MerianHeidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-Merian

Hilde Janich mit ihrem wunderbar leichten Pergamentschmuck:
Hilde Janich 1100

und Annette Rawe mit einem Mobilee vertreten:Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

Dieser alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb, in dem das Land NRW seine besten Vertreter und Vertreterinnen im Bereich der Angewandten Kunst kürt, findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt und zum dritten Mak ist das Museum für Angewandte Kunst Köln Gastgeber der zugehörigen Ausstellung.Wilfried grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas. Fotocopyright: Jennifer BraunWilfried Grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas.
Fotocopyright: Jennifer Braun

Zum Wochenende ist Regen angekündigt: die Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, ästhetische Objekte des Kunsthandwerks in einer großen Bandbreite zu sehen.
Unvergleichlicher Schmuck, beeindruckende Skulpturen, ausgefallene Möbel, außergewöhnliche Wohnaccessoires, künstlerische Medien, individuelle Kleidung und Textilien – aus diesen Kategorien werden die Sieger gewählt. (Text und Infos: MAK, Köln)

Preisträger 2019:


KLEIDUNG & TEXTIL
Veronik Moos
Bergisch-Gladbach
www.veronika-moos.de


MEDIEN
Dirk Krüll
Düsseldorf
www.dirkkruell.de


MÖBEL
Hans Paul Pümpel
Aachen
hanspaulpuempel©gmail.com


SChMUCK
Andrea Schmidt
Dortmund
www.andrea-schmidt-anders.de

 SKULPTUREN
Claudia Merx


WOHNEN
Maria Wieding-Kalz
Rosendahl-Holtwick
www.mhw-keramik-wieding.de

 MAK, Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln

Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen
bis 13. Oktober 2019
www.staatspreis-manufactum.de

 

Swimmingpool

Karte Swimmingpool 2019.indd

Die Sommerausstellung im CRAFTkontor lockt ab Freitag, 5. Juli 2019 nach Bad Godesberg.

Sommer, Licht, Wasser und leuchtende Farben
charakterisieren die Situation in und um einen Swimmingpool…
Erfrischend neues Design haben wir zu diesem Charakteristikum für Sie ausgewählt:Dieter Blefgen, Fischskulpturen, Keramik, Stahl. (Foto und Copyright: Blefgen)Dieter Blefgen, Fischskulpturen, Keramik, Stahl. (Foto und Copyright: Blefgen)

Fischskulpturen für den Garten von Dieter Blefgen (Sie kennen von ihm schon die schrägen Vögel…) und humorvolle Blumentöpfe von Petra de Jong-Berger,
deren „Haarkleid“ Sie durch Bepflanzung selbst bestimmen;Petra de Jong-Berger, Blumen-Köpfe, Keramik. (Foto und Copyright: de Jong-Berger)
Petra de Jong-Berger, Blumen-Köpfe, Keramik.
(Foto und Copyright: de Jong-Berger)

Auch Schmuck spielt wieder eine große Rolle: es gibt neuen farbigen Rocailleperlen-Schmuck von Susanne Gstettner und ihrem sakiba Projekt aus Wien. Ein sehr erfolgreiche Projekt, von der umtriebigen Gestalterin vor einigen Jahren in Togo gegründet, das Frauen durch die klassische Perlenhäkelei in neuem Design in Selbständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit führt.SusanneGstettner/sakiba, Langkette Morse Alphabeth: LIEBE, Perlenhäkelei; (Foto und Copyright: GstettnerSusanneGstettner/sakiba, Langkette Morse Alphabeth: LIEBE, Perlenhäkelei; (Foto und Copyright: Gstettner)

Superleichte Broschen und Ohrhänger entdeckte ich im wunderbaren Laden von Raoul Circkens, dsign-Amsterdam: Floor Mommersteegs kultigen Nylonschmuck…Floor Mommersteg, Kollier "Cubes", Nylon; (Foto und Copyright: Mommersteeg)Floor Mommersteg, Kollier „Cubes“, Nylon;
(Foto und Copyright: Mommersteeg)

Auf dem europäischen KHW Markt in Aachen lockten mich die filigran geformten Schmuckteile aus Silberdraht und Lack von Ilona Nose aus Ljubeljana. Richtige Sommerträumchen…Irena Nose, Ohrhänger "Windmill", Silberdraht und Lack. (Foto und Copyright: Nose)Irena Nose, Ohrhänger „Windmill“, Silberdraht und Lack.
(Foto und Copyright: Nose)

Die Ihnen bekannte Kollektion des zarten Fischschmucks zum Kombinieren und Erweitern von Sabine Scheuble ist ebenfalls mit neuen Teilen vertreten.Sabine Scheuble, Fischschmuck, Silber, Gold; (Foto und Copyright: Scheuble)Sabine Scheuble, Fischschmuck, Silber, Gold; (Foto und Copyright: Scheuble)

Strandhäuser-Skulpturen liefert Elisabeth Stappert dazu und
es sind neue Glasfische von Heiner Düsterhaus eingeschwommen.

Überraschend sind die Handdrucke auf alten Seekarten von Hans-Hilmar Koch: sein Hauptmotiv Fisch wird durch aufgedruckte Worte und Textzeilen frech und neu…Hans Hilmar Koch, "fish you were here..." Handdruck auf alter Seekarte. (Foto und Copyright HH Koch )Hans Hilmar Koch, „fish you were here“ Handdruck auf alter Seekarte.
(Foto und Copyright HH Koch )

Wie immer alles zu 100% handmade!
Freuen Sie sich auf die Sommerfrische und spritzige Ideen aus dem Pool des CRAFTkontor! Herzlich willkommen…

Juliane Herden – Porzellan

Nach dem Studium an der Kunsthochschule, der berühmten „Burg Giebichenstein“ in Halle an der Saale von 1999 bis 2006, einer spannenden Zeit voller Eindrücke und Außeinandersetzungen mit den verschiedensten Themen und Inhalten, ist Juliane Herden nun seit 11 Jahren im eigenen Atelier tätig.

Sie konzentriert sich auf das Thema „Gefäß“ und fühlt sich dadruch geerdet. Sie sieht diese Konzentration nicht als Einschränkung, sondern als Beruhigung.Juliane Herden, Gefäß- und Schalengruppe aus farbigen Porzellanstreifen gebaut; Porzellan. (Copyright u. Foto J. Herden)Juliane Herden, Gefäß- und Schalengruppe aus farbigen Porzellanstreifen gebaut; Porzellan. (Copyright u. Foto J. Herden)

Ihre tägliche Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Strukturen. Flächen werden erweitert, addiert, Farbigkeiten ausgelotet, Balancen gesucht zwischen Strenge und Leichtigkeit.

Ich arbeite mit einer Porzellangießmasse. Diese Grundmasse wird, versetzt mit verschiedenen keramischen Farbkörpern, gleichzeitig als Porzellanengobe von mir genutzt. Da meine Gefäße nur innen transparent glasiert werden – außen bleibt der geschliffene, pure Porzellanscherben – wirken Sie trotz aller Farbigkeit leicht mattiert.
Ich mag klare Farben, aber sie dürfen nicht laut sein, meine Gefäße sollen kein schrilles Kleid bekommen. Was man sieht, ist ihre Haut, kein Kleidungsstück.

Die Entscheidung für eine bestimmte Farbe fällt auch ganz am Anfang –
ich bemale keine fertige Form, sondern baue vielmehr meine Formen aus vorbereiteten farbigen Porzellanplatten.
Juliane Herden, Vasen/Gefäße aus farbigen Porzellanplatten gebaut; (Copyright u. Foto J. Herden)Juliane Herden, Vasen/Gefäße aus farbigen Porzellanplatten gebaut; Porzellan;
(Copyright u. Foto J. Herden)

Die flüssige Gießmasse wird auf Gipsplatten gegossen und mit einer zusätzlichen Porzellanengobenschicht versehen.
Die Gipsplatte zieht die Feuchtigkeit aus der Masse, das heißt nach einer Weile habe ich eine einseitig farbige Porzellanplatte, die fest genug ist, um zugeschnitten (z.B. in farbige Streifen), gerissen oder frei weiter verarbeitet werden zu können, gleichzeitig aber noch flexibel genug ist, um verformt zu werden (biegen in Zylinderform etc.)
Das Zeitfenster in dem ich die Platten verarbeiten kann, bevor sie zu trocken und brüchig werden, ist recht klein; ich muss also zügig arbeiten, spätere Korrekturen sind nicht möglich.
Korrektur erfolgt also eigentlich nur durch die Veränderung am nächsten Gefäß, dann am nächsten und so fort.
Ich würde sagen, dass ich eher intuitiv arbeite, beim konkreten Aufbau der Form vertraue ich Hand und Bauch. Auge und Kopf sind danach gefragt – ist das stimmig was da steht? Was stimmt nicht? Was kommt in den Ofen, was wird wieder „eingestampft“…
Juliane Herden, Vasen/Gefäße mit gerissenen, gebauten, farbigen Rändern; Porzellan; (Copyright u. Foto: J. Herden)Juliane Herden, Vasen/Gefäße mit gerissenen, gebauten, farbigen Rändern; Porzellan; (Copyright u. Foto: J. Herden)

Schon im Werkstattregal, aber auch am Marktstand oder in der Galerie neige ich dazu meine Gefäße zu Gruppen zu stellen, mindestens Paare, gern auch Dreier- Vierergruppen. Ich mag das Bezugnehmen aufeinander, die Spannungen und Harmonien die so entstehen.

Ich denke schon, dass man bei mir von einem Arbeiten in Serien sprechen kann. Nicht im Sinne von seriell wiederholten Dingen, man könnte eher sagen, es gibt eine Anzahl Themen die ich mit verschiedenen Gefäßen umkreise und versuche einzufangen.

Unter Thema verstehe ich hier grundsätzlich formale Dinge, also verschiedene Aufbautechniken, Entscheidungen für bestimmte Farbräume und Klänge.

Skizzen mache ich eigentlich kaum. Es gibt auch nicht das endlose Grübeln und Brüten über dem leeren Arbeitsplatz bis dann plötzlich eine neue zündende Idee, perfekt im Kopf entstanden ist.
Eher ist das ein ständig mäandernder Arbeitspfad mit zahlreichen Abzweigungen, Haupt- und Nebenstraßen, natürlich leider auch Sackgassen…

Ich habe ein Gefäß im Regal stehen, mit dem ich eigentlich zufrieden bin, aber: vielleicht könnte man das größer machen, die Proportionen zueinander ändern, vielleicht doch eine geschlossenere, entschiedenere Form, vielleicht doch ein offenerer Abschluss, ein anderer Farbklang, eine klare Entscheidung für Schwarz/Weiß u.s.w.

Das Problem ist für mich nicht die Ideenfindung, sondern die Entscheidung und Konzentration auf einen Abzweig und das Verschieben oder Unterlassen anderer.

Wenn die Entscheidung für ein bestimmtes Thema gefallen ist, also bspw. die Kombination verschiedener monochromer Farbflächen in verschiedenen Grautönen zu relativ, klaren, geometrischen Gefäßen , arbeite ich meist mehrere Tagen daran.
Nach ein paar Wochen und dem nächsten Brand mit neuen Ergebnissen, kommt wieder ein Schwung Gefäße zu diesem Thema in dann leicht veränderter Form.

So verändern sich die Themen meiner Arbeit unmerklich aber unablässig. Motor ist nicht eigentlich die Idee sondern das Arbeiten und Probieren an sich.“
(Zitat Juliane Herden)

Dieser Einblick in die doch komplexe Arbeitswelt der Keramikerin macht deutlich, wie intensiv sie sich mit dem Thema „Vase“, „Gefäß“ auseinandersetzt.
Sie mag das Endprodukt als Kunstobjekt , aber besonders auch die Nutzbarkeit, die Funktion:
„Ich mag beide Aspekte und glaube und hoffe, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Kategorie Kunst ist ein großes Kompliment, über das ich mich natürlich sehr freue, letztlich kann ich daruas schließen, dass den Arbeiten ein Durchdacht sein zugestanden wird, dass sie für sich allein bestehen läßt.
Andererseits finde ich den Gedanken reizvoll, dass jemand mit meinen Arbeiten in ein gespräch tritt, es in seine persönliche Welt einläßt, nutz und im Falle einer Vase erweitert durch ein Hinzutun von Form und Farbe – nichts anderes sind Blumen ja. In diese Sinne wohnt Gefäßen eine Sinnhaftigkeit und ein Kommunikationswille inne, den ich liebe.“ (Zitat Juliane Herden)Juliane Herden, Vase als Objekt oder als Vase, farbige Porzellanplatten, gebaut; Porzellan (Copyright u. Foto: J. Herden)Juliane Herden, Gefäß als Objekt oder als Vase, farbige Porzellanplatten, gebaut; Porzellan (Copyright u. Foto: J. Herden)

Das Craftkontor versammelt in der aktuellen Ausstellung einen schönen Überblick über mehrere Serienentwicklungen Vase/Gefäß und eine Reihe schöner Trinkbecher von Juliane Herden.Juliane Herden, Bechergruppe, Porzellan, farbige Engoben; (Copyright u. Foto: Herden)Juliane Herden, Bechergruppe, Porzellan, farbige Engoben; (Copyright u. Foto: Herden)

Herzlich willkommen. Ausstellung Bruch – Riss – Schnitt bis Ende Juni.

Achtung: Vom 27. Mai bis 3. Mai 2019 einschließlich geschlossen!

Neugierig ?

Die nächste, die 7. Nacht der Galerien in Bonn-BAD GODESBERG steht nach den Osterferien vor der Tür:Brückenschlag: Das Banner der 7. Nacht der Galerien in Bonn-BAD GODESBERG (Foto:Laue)Brückenschlag: Das Banner der 7. Nacht der Galerien in Bonn-
BAD GODESBERG (Foto:Laue)

Es wird wieder spannend: zusammen mit den 9 anderen Galeriekollegen-innen
haben wir unsere Stärken gebündelt und zeigen neue Ausstellungen, die unsere Positionen verdeutlichen…

Hier im CRAFTkontor, Ihrer Galerie für Kunsthandwerk und Design, eröffnen wir traditionell in dieser Nacht eine neue Ausstellung:Einladungskarte zur neuen Ausstellung im CRAFTkontorEinladungskarte zur neuen Ausstellung im CRAFTkontor

„Bruch – Riss – Schnitt“  unter diesem Titel vereinen wir die spannenden farbigen Scherenschnitte der Hamburgerin Petra Klischat und die keramischen Arbeiten der Wahlberlinerin Juliane Herden.

Am Abend des 3. Mai ist es soweit!
Seien Sie neugierig und herzlich willkommen!

Doch vorher noch schöne Ostertage und vielleicht einen kleinen Urlaub…!

Frühlingserwachen…

Nicht nur die ankommenden Vögel (siehe letzter Beitrag) und ihr Gezwitscher, sondern auch die ersten Blüten zeugen vom Frühlingserwachen…

Zeit, sich einmal ganz wunderbare Vasen/Gefäße  von Barbara Reiter anzuschauen:
Die Besonderheit ist die aparte Kombination von zarten Blüten – und Rispendarstellungen auf der Oberfläche und Zeilen aus Frühlingsgedichten, z.B.:
„Nicht müde werden
sondern dem Wunder leise
wie ein Vogel
die Hand hinhalten“Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright +Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright +Foto: Reiter)

Für ein modern eingerichtetes Interieur in Grau glasiert, von großer Schlichtheit auch die leicht ovalen Formen, in denen man ganz wunderbar unsymetrische Sträuße platzieren kann, die man aber auch mit einem üppigen Tulpenstrauß füllen könnte. Oben sind es zarte Kängurupfoten…Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)

Auch als Pflanzgefäß sind die Objekte von Barbara Reiter nutzbar, gerade jetzt, wo wir uns auch häufig Zwiebelpflanzen ins Haus holen…
Hier lauten die Zeilen:
„Die Luft ein Archipel von Duftinseln
Schwaen von Lindenblüten und sonnigem Heu
süß vertraut, stehen und warten auf mich
Wolken von Zärtlichkeit
fangen mich ein
Und das Glück beißt
seinen kleinen Zahn in mein Herz“

Wunderschön !Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)

Hier einmal der Blick mehr auf die Darstellung der Wiesendolde auf dem Gefäß…Man kann sich gut vorstellen, das die Vase auch leer eine Augenweide auf dem Sideboard ist…

Jetzt und bis Ende April im CRAFTkontor, so lange der Vorrat reicht 😉

 

Das Jahr 1 nach dem 10jährigen…

Und weiter gehts: handgemacht, phantasievoll, außergewöhnlich…
Neues von schon vorgestellten Kunsthandwerkern und die Entdeckung noch unbekannter Ateliers und Werkstätten steht an…

Es wird wieder 4 Ausstellungen im Jahr geben und auch wieder die tolle „Lange Galerienacht“ in Bad Godesberg,
dieses Jahr am FREITAG, 3. MAI.
SAVE THE DATE…!

Wir beginnen dekorativ auf den Spuren des Frühlings und folgen der:Einladungskarte "Vogelfluglinie" (Copyright: Rühmekorf/Portsteffen)Einladungskarte „Vogelfluglinie“ (Copyright: Rühmekorf/Portsteffen)

…Die Bänke stehen wartend da,
die Gräser wiegen her und hin,
und manchmal scheint der Himmel nah,
und lange Vogelschwärme ziehn….“
(Mascha Kaleko)

Herzlich willkommen zur Frühlingsausstellung im CRAFTkontor ab DONNERSTAG, 7. Februar 2019

Season Greetings

Catherine Bernaisch, Fiberglasschale mit LED festlich beleuchtet;

Catherine Bernaisch, Fiberglasschale mit LED festlich beleuchtet;

Herzlicher Gruß an Sie !

Das Jahr neigt sich dem Ende – ein Endspurt wie in jedem Jahr, der kaum Zeit zu Muße läßt…

Ein gut gefülltes Jahr – schöne Begegnungen und daraus resultierende gute Ausstellungen für das CRAFTkontor – das Jahr des 10 jährigen Jubiläums.

Ein dickes Danke Schön daher an alle Mitausstellenden und Mithelfer dieses Jahres: für gute Zusammenarbeit und schön gestaltete Objekte – für Anregungen und Inspiration – für Wertschätzung und Zuspruch…

Denn wir alles wissen, neben den „Lautsprechern“ der Mode, des preiswert, preiswert und des schnellen Konsums, ist das Handgemachte, das Kunsthandwerk ein „Leisesprecher“, nichts desto weniger bedeutsamer und wichtiger als je zuvor.

Alle sprechen von Recourcenschonung, Regionalität, Langlebigkeit und Wertigkeit – von guter nachhaltiger Gestaltung ganz abgesehen, doch richten sie sich danach ?
– wir alle wissen, das es nicht einfach ist, in unserem Metier…

Aber 10 Jahre daran zu arbeiten sind ein Erfolg und auch ein Grund dankbar zu sein, dankbar Ihnen, den Kunden/innen, die mitgehen, mitdenken und in ihrer Individualität Freude machen…

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen schöne ruhige Festtage
und einen guten Weg in ein erfolgreiches  neues Jahr 2019 !

Ihre Anngret Portsteffen

„Standing“- Skulpturen von Sundari Arlt

Neben den wunderbaren Porzellangefäßen Karin Babloks stehen im Moment die Skulpturen der in Freiburg lebenden Bildhauerin Sundari Arlt im CRAFTkontor.Sundari Arlt, Fotograf, Lindenholz farbig gefaßt; Fotocopyright: ArltSundari Arlt, Fotograf, Lindenholz farbig gefaßt; Fotocopyright: Arlt

Vor Jahren stellte ich schon Georg Schulz als Holzbildhauer aus – beide sind sich einig in der guten Beobachtung des Alltagsmenschen und seiner humorvollen Widergabe:
Bei Georg Schulz war es an Loriots Menschensicht erinnernd, bei Sundari Arlt machen das „Standing“ und die Accessoires das Amusement über diese Zeitgenossen aus.Sundari Arlt, Bookhead, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocpoyright: ArltSundari Arlt, Bookhead, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocpoyright: Arlt

Sie arbeitet Sockefiguren, d.h. der Querschnitt des Sockelholzes bestimmt die Ausmaße der Figur. Die Gestalten sind nicht auf den Sockel montiert, geklebt, geschraubt, sondern sind aus diesem Sockelstamm geschnitzt:
bei den großen Figuren erst mit der Kettensäge und dann mit dem Stechbeitel.Sundari Arlt bei der Arbeit mit der Kettensäge; Fotocopyright: ArltSundari Arlt bei der Arbeit mit der Kettensäge; Fotocopyright: Arlt

Letzter Arbeitsschritt ist die farbige Fassung, die die „Alltäglichkeit“ der Personen unterstreicht, oder ironisch überhöht…Sundari Arlt, "Winkende", Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocopyright: ARlt.Sundari Arlt, „Winkende“, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocopyright: Arlt.

Wunderbare Mitbewohner…
Zu sehen im CRAFTkontor bis 10. November 2018.

2008 – 2018: 10 Jahre CRAFTkontor

Es ist unglaublich – die Zeit fliegt: im September vor 10 Jahre setzte ich ein Konzept, das mich in der Zeit vorher lange beschäftigt hatte, in die Tat um: die Gründung einer Galerie für europäisches Kunsthandwerk.

CRAFTkontor_Eunique Katalog Mai-2011

10 Jahre Engagement für gute Gestaltung sind nun vergangen…

Das CRAFTkontor, die in Bonn einzige Laden-Galerie, die auf angewandte Kunst und Kunsthandwerk exklusiver deutscher und europäischer Ateliers, Werkstätten und Manufakturen spezialisiert ist, feiert wie immer mit einer neuen Ausstellung.

Angesiedelt in der für ihre individuellen Geschäfte bekannten Bürgerstraße in Bad Godesberg, zeigte sie bislang schon erfolgreich in 4-5 Themenausstellungen im Jahr ausgefallene Einzelstücke renommierter Gestalter, z. T. Staatspreisträger, aber auch talentierter Newcommer aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Glas, Holz und Textil, die man in so ausgefallener Zusammenstellung nur in 5-6 anderen Städten Deutschlands findet.

In 50 Ausstellungen zeigte sie Arbeiten von knapp 300 verschiedenen Gestalter-Innen.CRAFTkontor_Eunique Katalog Mai-2012-sw

Grundtenor aller Objekte der CRAFTkontor-Kollektionen war und ist die Symbiose aus Design und Handwerk, die überzeugende Gestaltung in technisch virtuoser Umsetzung zeigt:
Manufaktur im eigentlichen Sinn des Wortes, für die noch das Qualitätskriterium „Handmade in Germany“ gilt.

Freuen Sie sich auf die Jubiläumspräsentation unter dem Thema „BLICKWECHSEL II mit Arbeiten von 3 weiteren Kunsthandwerkerinnen:
mehrfach preisgekrönte hauchdünne Porzellanunikate und Papierarbeiten von KARIN BABLOK, die reinweißes Porzellan dreht und mit expressiven Pinselstrichen versieht.
Die mit  Motorsäge und Stechbeitel geformte Skulpturen von Menschen in Bewegung, Spannung und Emotion von SUNDARI ARLT und Schmuck von FRIEDA DÖRFER, der Tradition und Innovation in sich vereinigt, da die junge Goldschmiedin die hohe Kunst des Guillochierens beherrscht, einer alten, fast vergessenen Goldschmiedetechnik, die sie modern interpretiert.Jubiläumsausstellung: Karin Bablok, Frieda Dörfer, Sundari Arlt;Jubiläumsausstellung: Karin Bablok, Frieda Dörfer, Sundari Arlt;

Herzliche Einladung ins CRAFTkontor.
Ausstellungsdauer bis 10. November 2018.