Vorweihnachtszeit – Wunderkammerzeit !

Ich weiß, nach dem schönen späten Sommer/Herbst, kommt uns die Vorweihnachtszeit viel zu früh…
Aber es ist, wie es ist ! Freue wir uns drauf…

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Daher sind auch die jährlichen Vorbereitungen getroffen und die Wunderkammerzeit im CRAFTkontor bricht in diesen Tagen an!

Kunsthandwerk als Geschenk:
individuell – keine Massenware – nachhaltig – 100%handmade – qualitätvoll – wunderschön anders….also zum Entdecken…
Zum Verschenken oder selber behalten !

Was haben wir Schönes aus kleinen Ateliers für Sie ausgesucht, oder wie ein Concepstore sagen würde: was haben wir für Sie exklusiv kuratiert?

faszinierendes „Falt“-Porzellan von Ulla Litzinger: klein als Kugelvase oder als großes Objekt…

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan;  (Foto: Litzinger)

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan; (Foto: Litzinger)

kleine Bronzeskulpturen von Beate Meffert-Schmengler;
Jaquard-Weihnachtsband der Bänderei Kafka;
Designleuchter von byLassen und aus der Kunstschmiede von Jörg Bontenbroich;

Glasschmuck aus Murano und Edelsteinschmuck aus Idar-Oberstein;

Marion Sterner, Glasschmuck "Boticcelli" handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Marion Sterner, Glasschmuck „Boticcelli“ handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Mobiles von Annette Rawe;

Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;

Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

zauberhafte Tierzeichnungen von Karen Meunier;
Windlichter, handgewebte Schals, Skulpturen, Schmuck und vieles vieles Schöne mehr…

Und wie wäre es, wenn Sie das Gesucht und Gefundene für Ihre Lieben in einen Geschenkebeutel von Thornback & Peel packen würden (kein Papiermüll!), den Sie dann z.B. als Zwiebelbeutel weiter verwenden könnten??

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Thornback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Dies und noch viele Anregungen mehr jetzt, zur Wunderkammerzeit im CRAFTkontor!
Herzlich willkommen

Das Fahrrad wird entmottet… Upcycling-Ausstellung-Fortsetzung…

Hier im Rheinland scheint die Frühlingssonne (+-18 Grad) und nicht nur die Blüten locken draußen: die Staßencafes sind bevölkert und die Fahrradfahrer wimmeln wieder.

Das bringt uns schon zum heutigen Stichwort: das Fahrrad, bzw. die Fahrradkette als Ausgangsmaterial aparten Upcyclings (der Neunutzung vorgefundener gebrauchter Materialien).

Hiawatha_Seiffert_Objektschale MK 40_Maschinenketten geschmiedet_D=40cm

Hiawatha Seiffert, ein examinierter Metallgestalter aus Hildesheim ist ein leidenschaftlicher Schmied, der Maschinenketten als objet trouves nutzt.
Durch das Verschweißen von Fahrradketten oder groberen Maschinenketten und ihr anschließendes Schmieden, wandelt er sprödes widerstrebendes Material in leicht und naturhaft anmutende Schalen.
HiawathaSeiffertSchaletellerMT30
Er nutzt die Öffnung des Kettengliedes und den mehrschichtigen Aufbau um Schichtungen – Luftigkeit – Blütenassoziation hervorzurufen.
Federleicht und Bleischwer nicht als Kontrast, sondern als gleichgewichtiger Gestaltungsinhalt.
(erinnern Sie sich an die Ausstellung im CRAFTkontor zu diesem Thema im letzten Jahr?)
www.craftkontor.com/archiv/federleicht/federleicht.html

2008 wurde er für sein Gestaltungswerk vom Bayrischen Kunstgewerbe-Verein, München mit dem Preis für Junges Kunsthandwerk ausgezeichnet!

Gluthitze bei Schneegestöber- Besuch beim Kunstschmied Ruprecht Holsten

Die Rückfahrt von ein paar Tagen Karnevalsflucht auf der tiefverschneiten und von Eisschollen umgebenen Insel Sylt, nutzten wir, um die Ausstellungsobjekte für „Federleicht und BLeischwer“ aus der Kunstschmiede von Ruprecht Holsten in der Nähe von Bremen abzuholen.RuprechtHolstenKreuzvase-blog
Die Gluthitze seines Arbeitsbereiches war ein guter Kontrast zum Schneegestöber.
In der langen Schmiedetradition seiner Familie steht Ruprecht Holsten mit seinen puristischen Schalen und Interieurobjekten aus Stahl mitten im 20./21. Jahrhundert.
Pure Form und authentische Materialästhetik zeichnen seine zeitlos modernen Arbeiten aus. Sie entstehen in einer fast archaischen Umgebung zwischen Schmiedeofen, Bandschleiferei, Hofkatze und einem wunderbaren 60kg Dampfhammer, der es Holsten ermöglicht, sein 4-6mm Material zu den Schalen und Formen zu schmieden, die Sie in der Ausstellung erfreuen werden.

“ Eine besondere Bedeutung hat für die Arbeit Ruptrecht Holstens der von seinem Großvater angeschaffte Federhammer, ein altes, über einen Transmissionsriemen angetriebenes Werkzeug, das mit der ungeheuren Wucht von 60kg auf das glühende Metall donnert, es aber nur für den Bruchteil einer Sekunde berührt und zurückschnellt.
Die Hammerarbeit dieser „Aufzug-Schmiedetechnik“, die von Holsten singulär ausgeübt wird, bringt eine sehr reizvolle Oberflächenstruktur hervor, weil im Zusammenspiel von Glühen und Treiben abfallender Zunder partiell wieder eingeschlagen werden kann….
Die Ränder der fertig getriebenen Gefäße werden glänzend poliert…Die Arbeit an den Schleifriemen ist langwierig und im Gegensatz zur fast dramatischen, kraftzehrenden Schmiedearbeit von konzentrierter Ruhe geprägt.“
Uta Bernsmeier, Focke-Museum, Bremen 2004

Und wenn Sie mal gutes Kunsthandwerk auf Sylt suchen: neben vielen guten Einzelateliers (Edda Raspe / Schmuck; Birte Wieda / Schmuck; Gerd Westphal / Glas; u.v.m., gibt es das Witthüs von Anka Weber in Keitum.