„Standing“- Skulpturen von Sundari Arlt

Neben den wunderbaren Porzellangefäßen Karin Babloks stehen im Moment die Skulpturen der in Freiburg lebenden Bildhauerin Sundari Arlt im CRAFTkontor.Sundari Arlt, Fotograf, Lindenholz farbig gefaßt; Fotocopyright: ArltSundari Arlt, Fotograf, Lindenholz farbig gefaßt; Fotocopyright: Arlt

Vor Jahren stellte ich schon Georg Schulz als Holzbildhauer aus – beide sind sich einig in der guten Beobachtung des Alltagsmenschen und seiner humorvollen Widergabe:
Bei Georg Schulz war es an Loriots Menschensicht erinnernd, bei Sundari Arlt machen das „Standing“ und die Accessoires das Amusement über diese Zeitgenossen aus.Sundari Arlt, Bookhead, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocpoyright: ArltSundari Arlt, Bookhead, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocpoyright: Arlt

Sie arbeitet Sockefiguren, d.h. der Querschnitt des Sockelholzes bestimmt die Ausmaße der Figur. Die Gestalten sind nicht auf den Sockel montiert, geklebt, geschraubt, sondern sind aus diesem Sockelstamm geschnitzt:
bei den großen Figuren erst mit der Kettensäge und dann mit dem Stechbeitel.Sundari Arlt bei der Arbeit mit der Kettensäge; Fotocopyright: ArltSundari Arlt bei der Arbeit mit der Kettensäge; Fotocopyright: Arlt

Letzter Arbeitsschritt ist die farbige Fassung, die die „Alltäglichkeit“ der Personen unterstreicht, oder ironisch überhöht…Sundari Arlt, "Winkende", Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocopyright: ARlt.Sundari Arlt, „Winkende“, Lindenholz, farbig gefaßt; Fotocopyright: Arlt.

Wunderbare Mitbewohner…
Zu sehen im CRAFTkontor bis 10. November 2018.

Karin Bablok: Arbeiten auf Porzellan und Papier

Karin Bablok ist eine der renommiertesten Keramikerinnen der deutschen Szene.Karin Bablok mit einem ihrer Gefäße aus Porzellan (Fotocopyright: Axel Fidelak)Karin Bablok mit einem ihrer Gefäße aus Porzellan (Fotocopyright: Axel Fidelak)

Ankäufe aller wichtigen weltweiten Museen für angewandte Kunst und Lehraufträge  in Japan, Korea und im Moment in China sprechen für sich…

Ihre Arbeiten, die sie aus Limoges-Porzellan, seit einiger Zeit auch aus einer japanischen Porzellanmasse fertigt, sind meist bis zur Lichtdurchlässigkeit dünnwandig gedreht.
Obwohl alle Arbeiten zweifellos Gefäße sind, tritt eine auf eine reine Funktionalität achtende Formbildung in den Hintergrund.
So zerschneidet sie zum Teil die auf der Scheibe entstandenen, rotationssymmetrischen Formen und setzt sie neu zusammen. Es entstehen Gefäße mit verschiedenen Gesichtern, mit Kanten und Kammern, die trotz ihrer Asymmetrie eine formale Klarheit und Strenge behalten, sich aber ihrer perspektivischen Erfassung auf den ersten Blick entziehen.

Karin Bablok, Gefäßpaar, Porzellan, Basaltglasur;
Karin Bablok, Gefäßpaar, Porzellan, Basaltglasur;

Mit der anschließenden Bemalung geht sie ein auf Formen und Flächen – ein Dialog zwischen Raum und Linie, zwischen Innen und Außen entsteht. Die Bemalung ist dabei nicht nur dekorative Verzierung, sondern lässt Form und Malerei zu einer Einheit verschmelzen.
Karin Bablok, Porzellangefäße mit gestischer Malerei;
In ihrer Malerei verfolgt sie dabei zwei Ansätze, die kaum unterschiedlicher sein könnten:
mal führt sie den Pinsel kraftvoll-spontan mit schneller Geste, mal strukturiert sie mit präzise aufgebrachten geometrisch-konstruktiven Linien, Punkten und Flächen den Gefäßkörper – ein komplexes Spiel der Gegensätze: Schwarz/Weiß , Körper/Fläche, Innen/Außen, Malerei/Plastik.
Karin Bablok, Gefäßgruppe mit geometrischer und gestischer Malerei, Basaltglasur auf Porzellan;Karin Bablok, Gefäßgruppe mit geometrischer und gestischer Malerei, Basaltglasur auf Porzellan;

Karin Bablok, geboren 1964 in Donauwörth, lebt in Hamburg und arbeitet in einem alten Schulhaus, das sie mit anderen Künstlern teilt.
(Text: Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle)

Sie sagt selber über ihre Art zu arbeiten:
„Das gedrehte Porzellangefäß, nutzbar oder als künstlerisches Ausdrucksmittel, ist mein Thema. In diesem eng gesteckten Rahmen stelle ich mir immer wieder neue kniffelige Aufgaben.
Sie zu lösen fordert meine ganze Konzentration. Gerne verliere ich mich im Detail.
Dabei entstanden in den letzten 20 Jahren vor allem hauchdünne, transluzente Unikate, deren Wandung oftmals Kanten aufweist. Sie sind einerseits Träger einer ausgetüftelten, linearen Malerei, die das Innen mit dem Außen logisch verbindet. Andererseits bieten sie eine reizvolle Fläche für meinen expressiven Pinselstrich.
Es findet sich intuitiv die richtige Raumeinteilung für Früchte, wehende Weiden oder Baumwollgras. Spritzer und Tropfen sind gewollt aber nicht provoziert. Wichtig ist mir ein freier Schwung und die Freude am Machen.“
(Karin Bablok)

Jüngst widmet sie sich zusätzlich der Malerei auf demPapier. Nie ist das Skizze für eine Porzellanarbeit, immer eigenständig stehende Formuierung.
In den Tuschearbeiten mit ein paar farbigen Akzenten erahnt man Einflüsse der sie umgebenden Natur, ein Einfluss, der auch ganz langam in der Bemalung ihrer Gefäße Einzug hält: Weg vom rein abstrakt Gestischen, hin zu vegetabilen Spuren.Karin Bablok, Gefäß "Hagebutte", Porzellan mit Basaltglasur; (Fotocopyright: Michael Wurzbach)Karin Bablok, Gefäß „Hagebutte“, Porzellan mit Basaltglasur; (Fotocopyright: Michael Wurzbach)

Im Moment sind Gefäße und neue Papierarbeiten Karin Babloks  im CRAFTkontor zu sehen. Die Ausstellung dauert bis 6. November 2018.

Wer einen anderen Einstieg in die Arbeit Karin Babloks haben möchte: es gibt eine wunderbares halbstündiges Video auf Youtube von einer Arbeitsbeobachtung in ihrem Atelier.

Hier wird die akribische Arbeit, Geduld und die Könnerschaft dieser Künstlerin sehr deutlich.

 

 

2008 – 2018: 10 Jahre CRAFTkontor

Es ist unglaublich – die Zeit fliegt: im September vor 10 Jahre setzte ich ein Konzept, das mich in der Zeit vorher lange beschäftigt hatte, in die Tat um: die Gründung einer Galerie für europäisches Kunsthandwerk.

CRAFTkontor_Eunique Katalog Mai-2011

10 Jahre Engagement für gute Gestaltung sind nun vergangen…

Das CRAFTkontor, die in Bonn einzige Laden-Galerie, die auf angewandte Kunst und Kunsthandwerk exklusiver deutscher und europäischer Ateliers, Werkstätten und Manufakturen spezialisiert ist, feiert wie immer mit einer neuen Ausstellung.

Angesiedelt in der für ihre individuellen Geschäfte bekannten Bürgerstraße in Bad Godesberg, zeigte sie bislang schon erfolgreich in 4-5 Themenausstellungen im Jahr ausgefallene Einzelstücke renommierter Gestalter, z. T. Staatspreisträger, aber auch talentierter Newcommer aus den Bereichen Schmuck, Keramik, Glas, Holz und Textil, die man in so ausgefallener Zusammenstellung nur in 5-6 anderen Städten Deutschlands findet.

In 50 Ausstellungen zeigte sie Arbeiten von knapp 300 verschiedenen Gestalter-Innen.CRAFTkontor_Eunique Katalog Mai-2012-sw

Grundtenor aller Objekte der CRAFTkontor-Kollektionen war und ist die Symbiose aus Design und Handwerk, die überzeugende Gestaltung in technisch virtuoser Umsetzung zeigt:
Manufaktur im eigentlichen Sinn des Wortes, für die noch das Qualitätskriterium „Handmade in Germany“ gilt.

Freuen Sie sich auf die Jubiläumspräsentation unter dem Thema „BLICKWECHSEL II mit Arbeiten von 3 weiteren Kunsthandwerkerinnen:
mehrfach preisgekrönte hauchdünne Porzellanunikate und Papierarbeiten von KARIN BABLOK, die reinweißes Porzellan dreht und mit expressiven Pinselstrichen versieht.
Die mit  Motorsäge und Stechbeitel geformte Skulpturen von Menschen in Bewegung, Spannung und Emotion von SUNDARI ARLT und Schmuck von FRIEDA DÖRFER, der Tradition und Innovation in sich vereinigt, da die junge Goldschmiedin die hohe Kunst des Guillochierens beherrscht, einer alten, fast vergessenen Goldschmiedetechnik, die sie modern interpretiert.Jubiläumsausstellung: Karin Bablok, Frieda Dörfer, Sundari Arlt;Jubiläumsausstellung: Karin Bablok, Frieda Dörfer, Sundari Arlt;

Herzliche Einladung ins CRAFTkontor.
Ausstellungsdauer bis 10. November 2018.

Gute Wahl…

Mal wieder hat das CRAFTkontor mit der Auswahl einer Kunsthandwerkerin für die aktuelle Ausstellung ein gutes Händchen bewiesen:

Martina Sigmund-Servetti, Protagonistin der noch bis zum 3. Juli im CRAFTkontor laufenden Ausstellung „Blickwechsel“ wurde unter Bewerbern aus 21 Ländern von einer renomierten Jury für die:

„FORM & Modern Crafts“ der Tendence Messe,
Frankfurt am Main vom 30.06. bis 03.07.2018 ausgewählt.Martina Sigmund-Servetti, Schalenset "Linea", Limoge-Porzellan mit schwarzen Porzellaninlays; (Copyright: Sigmund-Servetti)Martina Sigmund-Servetti, Schalenset „Linea“, Limoge-Porzellan mit schwarzen Porzellaninlays; (Copyright: Sigmund-Servetti)

„FORM 2018 bündelt in Halle 9.0 der Messe Frankfurt a.M. kreative und ästhetische Vielfalt aus Handwerk und Industrie: von Gebrauchskunststücken der Mode bis hin zum Möbel, vom Lichtobjekt zu Schmuck und Gerät, entstanden aus allen nur denkbaren Materialien wie Holz, Glas, Plastik, Keramik, Leder oder Textil. Die ausgewählten Produkte zeichnen sich vor allem durch innovative Gestaltungslösungen, produktgerechte Materialauswahl und -verarbeitung, Funktionalität bei Gebrauchsobjekten sowie eine überzeugende Gesamtkonzeption aus.

In diesem Jahr sind Designer, Kunstschaffende und Firmen aus 21 Ländern der Einladung der Messe Frankfurt gefolgt und haben sich mit neu entwickelten Produkten für FORM 2018 beworben. Die Auswahl übernahm eine fünfköpfige Jury anerkannter Fachleute, darunter Diplom-Produktdesignerin Andrea Basse, Petra Kellner, Professorin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Metallgestalter Günter Matten, Goldschmiedin Monika Schuchmann sowie Monika Vesely, ihres Zeichens Silberschmiedemeisterin. Gemeinsam wählten sie insgesamt 171 Objekte von 55 Ausstellern aus.

Drei Preisträgerobjekte seien stellvertretend genannt: Keramiken aus der Martina Sigmund-Servetti Porzellanwerkstatt, deren besonderer Reiz im Kontrast zwischen der Kühle des Materials und der organisch inspirierten Formgebung liegt.Martina Sigmund-Servetti, Flaschenformen, Lomoge-Porzellan mit schwarzen Porzellaninlays; STAATSPREIS 2016 Badden-Württemberg, (Copyright: Sigmund-Servetti)Martina Sigmund-Servetti, Flaschenformen, Limoge-Porzellan mit schwarzen Porzellaninlays; STAATSPREIS 2016 Badden-Württemberg, (Copyright: Sigmund-Servetti)

Die Reviermanufaktur ist Spezialist für die schönen und nützlichen Dinge des Alltags. Der Anspruch an die eigenen Produkte, wie dem prämierten Schlüsselorganizer, ist ein hoher Nutzen gepaart mit schönem Design und der Liebe zum Detail. Der Produktdesigner Christoph Weisshaar beweist mit seinem präzise lasergeschnittenen Aluminium-Tablett, dass gestalterische und technische Spitzenleistungen im Handwerk kein Widerspruch sein müssen.

Ausgerichtet und organisiert wird der Wettbewerb auch in diesem Jahr vom Bundesverband Kunsthandwerk und der Messe Frankfurt. „Ich freue mich sehr über die zahlreichen Bewerbungen, insbesondere über die große Vielfalt der eingereichten Produkte. FORM 2018 zeigt Produkte aus handwerklicher und industrieller Fertigung und spiegelt die Highlights der Tendence 2018 wider. Es sind Objekte des täglichen Gebrauchs dabei, die man tragen, auf ihnen sitzen, aus ihnen trinken oder sich mit ihnen schmücken kann, aber auch Produkte, die einen objekthaften, skulpturalen Charakter haben“, so Christina Beyer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kunsthandwerk. „Und damit bin ich mit der Wettbewerbsjury einig, das Qualitätsniveau ist insgesamt bemerkenswert hoch“.“ (Textzitat Messe Frankfurt)
Martina Sigmund-Servetti, Väschengruppe, Porzellan; (Copyright: Sigmund-Servetti)
Martina Sigmund-Servetti, Väschengruppe,
Porzellan; (Copyright: Sigmund-Servetti)

Noch können Sie die faczinierend zarten, aber wirklich alltäglich nutzbaren Schalen, Gefäße, Vasen und vieles mehr von Martina Sigmund-Servetti im CRAFTkontor anschauen und erwerben… denn Frankfurt ist ja nur für Fachbesucher…

Ab 3. Juli wird das CRAFTkontor dann wieder umdekoriert auf eine neue Präsentation interessanter Kunsthandwerker.
Ab Freitag, 6. Juli heißt es:
Sommer – Sonne – Leichtigkeit = KUNSTSTOFF.

Ein modernes leichtes Material hat einige Gestalter zu wunderbaren Schmuckstücken verführt.

Wie immer: herzlich willkommen !

Perspektiven….

Angekommen im neuen Jahr, fragt man sich, welche neuen Aussichten es mit sich bringt….
Das Jahr 2018 ist für das CRAFTkontor ein Jahr der besonderen Freude, denn die Ladengalerie wird im September 10 Jahre alt.
Wunderbar, dass ein Konzept, das sich ausschließlich auf die Präsentation von deutschem und europäischem Kunsthandwerk aus kleinen Ateliers und Manufakturen spezialisiert hat, trägt !
Es gibt Sie also doch noch, allen Unkenrufen zum Trotz, die Individualisten, die das Besondere, das Handgemachte, lieben !

Vier Schwerpunktausstellungen werden wie immer das Jahr gliedern:Christiane Möhring, Seeigel, Keramikskulptur, 70cm; (Copyright: Chr. Möhring)Christine Möhring, Seeigel, Keramikskulptur, 70cm
(Copyright: Chr. Möhring)

– Ab Ende Februar zeigen wir unter dem Titel
„Behausungen – Hüllen – Nester“ u.a.die faszinierenden Naturumsetzungen in Keramik von Christine Möhring.

– Die Teilnahme des CRAFTkontors an der so sehr erfolgreichen „Langen Galerienacht“ in Bonn-Bad Godesberg  bestreiten wir ab 4. Mai mit den Porzellangefäßen von Martina Sigmund-Servetti und den Terrakottafiguren  von Johanna Beil.Johanna Beil, Terrakottafigur "Die Schaumgeborene" (Copyright J. Beil)Johanna Beil, Terrakottafigur „Die Schaumgeborene“ (Copyright J. Beil)

– Den Sommer widmen wir dem Material, das so sehr unsere Zeit und unsere Umwelt prägt, dem Kunststoff. Schmuck und Gefäße zeigen die Vielfalt  der gestalterischen Möglichkeiten in diesem Material.

– Schwerpunkt im Herbst werden die strengen Arbeiten von Karin Bablok sein.Karin Bablok, Gefäßgruppe, Porzellan; (Foto u. Copyright: K. Bablok )Karin Bablok, Gefäßgruppe, Porzellan (Foto Dietlind Wolf, Copyright: K. Bablok)

Konsequent ist Bablok in ihrer fast ausschließlichen Beschäftigung mit dem „weißen Gold “ und schwarzen Dekorationen. Zum Teil bespielen sie abstrakt die Form , zum Teil betonen sie geometrisch die Form an sich.
Diese Strenge erfordert Sichtwechsel und so ergänzen wir ihre Arbeiten mit Werken von zwei weiteren Gestaltern…

Und danach sind wir schon wieder bei der Winterwunderkammer im CRAFTkontor zur Vorweihnachstzeit angekommen.
Sie sehen – es wird ein interessantes Jahr!

Ich freue mich auf Ihr Interesse !

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Goldglanz und Holzduft…

Die Adventszeit hat begonnen – es ist endlich auch kalt geworden und wir Menschen sind unterwegs, um lieben Menschen an den Festtagen Freude zu machen.Jens Burckhardt/Cultform, Räucherhaus, Holz, modernes Erzgebirge;Jens Burckhardt/Cultform, Räucherhaus, Holz, modernes Erzgebirge;
(Copyright: Cultform)

Sich Gedanken machen ist schon schöne Vorbereitung – beim Plätzchen backen versenkt man Gedanken in Süßigkeiten – beim Päckchen packen schickt man innere Wärme auf Reisen…Silke Decker, Porzellansterne; (Copyright: S. Decker)Silke Decker, Porzellansterne; (Copyright: S. Decker)

Wie schön, wenn der bewußt ausgesuchte Gegenstand dann noch etwas wunderbar Handgemachtes ist – von besonderen Menschen für besondere Menschen…
…und die gut gefüllte Wunderkammer CRAFTkontor kann Ihnen dabei behilflich sein, etwas Schönes zu finden….Uwe Uhlig, Weihnachtsbäumchen f.d. Hosentasche, h=1cm, Miniaturdreslerei; (Copyright: UhligUwe Uhlig, Weihnachtsbäumchen f.d. Hosentasche, h=1cm, Miniaturdreslerei; (Copyright: Uhlig)

Vielfältiger Autorenschmuck aus besonderen Materialien, wie Pergament, böhmischen Glasperlen, Papier und Edelmetallen…Ossi Oswald, Papierschmuck, Kollier: verstärktes Büttenpapier, Onyxkugeln; (Copyright: Oswald)Ossi Oswald, Papierschmuck, Kollier: verstärktes Büttenpapier, Onyxkugeln; (Copyright: Oswald)Stefanie Dingel, Anhänger, Silber, Kobaltcalzit, Rhodalith; (Copyright: Dingel)Stefanie Dingel, Anhänger, Silber, Kobaltcalzit, Rhodalith; (Copyright: Dingel)

Besondere Interior-Objekte: Glasskulpturen, exquisite Holzdosen, Tierkeramiken, aber auch handgewebte Seidenschals für Sie und Ihn und Taschen deutscher Täschner lassen sich entdecken…
…oder darf der wunderbare Zitronenfalter von Susanne Wetzel zu Ihnen nach Hause flattern ?Susanne Wetzel, Filzviecher "ZItronenfalter", Filz; Copyright: S. Wetzel)Susanne Wetzel, Filzviecher „ZItronenfalter“, Filz; (Copyright: S. Wetzel)

Herzlich willkommen in der Weihnachts-Wunderkammer des guten Kunsthandwerks, dem CRAFTkontor!

Im Advent ist auch am Montag geöffnet…

„Schwarz sticht alles…“ (Coco Chanel)

Herbstzeit – es wird früher dunkel und auch die Mode widmet sich wieder dem beständigen Lieblingston der Winter-Saison, dem SCHWARZ.
Auch in Kunst und Kunsthandwerk ist Schwarz ständig präsent: nimmt sich zurück und betont gleichzeitig Graphik, Form und Haptik der Objekte…

Sie sehen schon, die neue Ausstellung im CRAFTkontor widmet sich ebenfalls dem Schwarz… Titel: RABENSCHWARZ.Rabenschwarz.indd
RABENSCHWARZ ist das tiefste Schwarz und wir verbinden es mit dem Thema der Raben, einem der Intelligentesten der Vögel.

Neben den Rabenskulpturen von Ule Ewelt (ich erinnere an die sooo erfolgreiche Ausstellung ihrer Tierskulpturen im Mai 2017) und demnächst auch von Andreas Hinder, sind die kommunikativen Vögel durch Zeichnungen von Karen Meunier und Irmgard Hofmann vertreten.Karen Meunier, Rabe, Zeichnung;Karen Meunier, Rabe, Zeichnung; (Copyright: Meunier)Irmgard Hofmann, Abramelin, Zeichnung Tusche; (Copyright: Hofmann)Irmgard Hofmann, Abramelin, Zeichnung Tusche; (Copyright: Hofmann)

In einer Zeit, in der es uns zieht, jede noch verbliebene leuchtende Blüte ins Haus zu holen, sind natürlich auch Vasen ein Schwerpunkt:
Die Keramikerin Tanja Möwis aus Bremen ist mit einer wunderbaren Gruppe zu Gast.
Ebenfalls von ihr ist ein Schalen- Becherset mit Teekanne…Tanja Möwis, Vasen und Becher im Galerieregal, Keramik; (Copyright: Möwis, Portsteffen)Tanja Möwis, Vasen und Becher im Galerieregal, Keramik; (Copyright: Möwis, Portsteffen)

Tee und Kekse sind auch die Dinge, die für die schönen Schalen von Martina Sigmund-Servetti gedacht sind: zart aber widerstandsfähig aus schwarz/weiß marmoriertem Porzellan gedreht….Martina Sigmund-Servetti, Schalen, marmoriertes Porzellan; (Copyright: Servetti, Portsteffen)Martina Sigmund-Servetti, Schalen, marmoriertes Porzellan; (Copyright: Servetti, Portsteffen)

Die Zusammenstellung zum Thema „Rabenschwarz“ im CRAFTkontor läuft bis Mitte November und in dieser Zeit werde ich Ihnen auch ein paar weitere Protagonisten der Ausstellung vorstellen.

 

 

Vorweihnachtszeit – Wunderkammerzeit !

Ich weiß, nach dem schönen späten Sommer/Herbst, kommt uns die Vorweihnachtszeit viel zu früh…
Aber es ist, wie es ist ! Freue wir uns drauf…

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Einladung Wunderkammer im CRAFTkontor

Daher sind auch die jährlichen Vorbereitungen getroffen und die Wunderkammerzeit im CRAFTkontor bricht in diesen Tagen an!

Kunsthandwerk als Geschenk:
individuell – keine Massenware – nachhaltig – 100%handmade – qualitätvoll – wunderschön anders….also zum Entdecken…
Zum Verschenken oder selber behalten !

Was haben wir Schönes aus kleinen Ateliers für Sie ausgesucht, oder wie ein Concepstore sagen würde: was haben wir für Sie exklusiv kuratiert?

faszinierendes „Falt“-Porzellan von Ulla Litzinger: klein als Kugelvase oder als großes Objekt…

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan;  (Foto: Litzinger)

Ulla Litzinger, Kugelvasen, Falt_Porzellan; (Foto: Litzinger)

kleine Bronzeskulpturen von Beate Meffert-Schmengler;
Jaquard-Weihnachtsband der Bänderei Kafka;
Designleuchter von byLassen und aus der Kunstschmiede von Jörg Bontenbroich;

Glasschmuck aus Murano und Edelsteinschmuck aus Idar-Oberstein;

Marion Sterner, Glasschmuck "Boticcelli" handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Marion Sterner, Glasschmuck „Boticcelli“ handgearbeitete Muranoglasperlen; (Foto+Copyright: Marion Sterner)

Mobiles von Annette Rawe;

Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;

Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

zauberhafte Tierzeichnungen von Karen Meunier;
Windlichter, handgewebte Schals, Skulpturen, Schmuck und vieles vieles Schöne mehr…

Und wie wäre es, wenn Sie das Gesucht und Gefundene für Ihre Lieben in einen Geschenkebeutel von Thornback & Peel packen würden (kein Papiermüll!), den Sie dann z.B. als Zwiebelbeutel weiter verwenden könnten??

Thonrback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Thornback and Peel, Christmassack, Siebdruck auf Baumwolle; (Foto + Copyright: Thornback&Peel)

Dies und noch viele Anregungen mehr jetzt, zur Wunderkammerzeit im CRAFTkontor!
Herzlich willkommen

Zeit für die WUNDERKAMMER…!

Es ist schon wieder soweit…
Die Themenausstellungen des Jahres 2015:
„Kristall-Klar“ im Frühjahr mit den wunderbaren Kristallglasuren auf Keramik des Ehepaars Panten;
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„Capriccios“ zur langen Galerienacht Bad Godesbergs mit Holzschnitten und den Keramiken der frisch preisgekrönten Elke Sada;

Der Sommerausstellung „Freischwimmer u, Freischwinger“ und der gerade beendeten Ausstellung zum Thema „Paper and more…“
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machen Platz für eine Auslese schöner Dinge zum Verschenken und Selber behalten.

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Peter Eckartz, Holz-Wort „Engel“, Buchenholz.
Viele andere Worte vorrätig und auch das komplette ABC als Spielkiste…. oder zum Drucken…

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Silke Decker, Tellichthalter aus Kordelporzellan sind Beispiel verschiedener schöner lichtdurchlässiger
Windlichter in Weiß oder mit Gold…

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Andrea Baumanns Goldschalen aus Porzellan zaubern Glanz ins Interieur… Man kann sie wunderbar
zu weißem Porzellan kombinieren…

Die WUNDERKAMMER im CRAFTkontor ermöglicht Ihnen wie in jedem Jahr, das Besondere zu schenken!
100% handgemacht in kleinen europäischen Ateliers und Werkstätten.
Wertbeständig – nachhaltig – fair und individuell!

Leuchtendes – Porzellanenes – Filziges – Spielerisches – Keramisches – Gemaltes – Vergoldetes – Hölzernes – Flauschiges – Wärmendes – Praktisches – Papierenes – Humorvolles – Schmückendes – Gläsernes – Nützliches – Seidenes – Silbernes und Weihnachtliches….
also: eine Wunderkammer voll Möglichkeiten!

Ich freue mich auf Sie! Herzlich willkommen!
Ihre Annegret Portsteffen

! Am Sonntag, 6. Dezember ist in Bad Godesberg und auch im CRAFTkontor verkaufsoffen!

PS: Bitte beachten Sie den Hinweis in eigener Sache im nächsten Eintrag.
Dieser Blog läuft unter einer anderen Adresse ab 15. Dezember weiter.
Bitte gehen Sie dann auf www.craftkontor.com, dort auf den Unterpunkt blog und speichern Sie dann die neue Adresse …
Vielen Dank, dass Sie dabei bleiben!

 

KRISTALL – Klar!

Auf ihnen blühen Eisblumen wie in einem Winter von Walt Disney, bilden Schneekristalle magische Mosaike und leuchten Farbeffekte wie ein Feuerwerk, das sich in einem stillen See spiegelt.

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Angelika u. Gerd Panten, Vasenformen, Porzellan, Kristallglasur; (Foto: Panten)

Die Rede ist von den Wundern der Kristallglasur…
Keramische Formen – einerseits elegant, andererseits vom Eindruck „brutal“ – mit der exquisiten Kristallglasur sind der Schwerpunkt der neuen Ausstellung im CRAFTkontor.

Werden wir präzieser:
„In der keramischen Glasur gewachsene Kristalle haben auf die Menschen seit jeher eine faszinierende Wirkung.
Das schimmernde Spiel, die immer wieder neuen Wuchsformen und die Farbigkeit der Kristalle haben eine magische Ausstrahlung, die den Betrachter in
seinen Bann zieht.

Früher wurde so manch dünnwandiges, von einer Kristallglasur geziertes Gefäß, mit Gold aufgewogen.
Heute ist der Chemismus der Glasuren zwar bekannt und das Geheimnis der Kristallglasuren gelöst, dennoch wagen sich weltweit nur sehr wenige Keramiker an diese schwierige Glasurtechnik. „
Zwei Ehepaare davon haben wir exklusiv bei uns zu Gast.

„Das Schwierige hat einen einfachen Grund:
Bei Glasuren, in denen große, einzelne Kristalle wachsen sollen, müssen viele Bedingungen eingehalten werden, die sich zum Teil gegenseitig aufheben.
Beim Entwickeln von Kristallglasuren betreibt der Keramiker also immer eine Gratwanderung,
das heißt, Erfolg und Misserfolg liegen sehr eng beieinander.
Oft vergehen Jahre der Glasurentwicklung, bis erste gelungene Stücke aus dem Ofen kommen. Und selbst dann weiß der Keramiker nie, wie der nächste Brand ausfällt.
Die Kristalle wachsen jedesmal anders, und so bleiben besonders gelungene Stücke rar.
Dafür trägt aber jedes mit einer Kristallglasur versehene Stück die Handschrift der
Schöpfung in sich.
Der Keramiker stellt mit seinen Werken gleichsam eine Leinwand zur Verfügung, auf der sich im Verlauf des Brennprozesses kosmische Harmonien in Form stets unterschiedlicher Kristalle manifestieren.

Durch die Harmonie von Form und Glasur wird jeder Ort, an dem ein solches Unikat steht, zu einem Ort des Lichtes, der zum Verweilen und Betrachten einlädt und der Seele einen spürbaren Zugang zur Harmonie der Schöpfung eröffnet.“
(Textauszug: Jörg Baumüller)

Zu Gast sind das Ehepaar Angelika und Gerd Panten aus dem Deutschland nahen Grenzgebiet in Belgien und
das halb deutsche und halb niederländische Paar Sonja und Ric Sebes aus der Gegend um Sankt Goar.

Pantens stehen für die eleganten, ebenmäßigen Formen, auf denen die Kristalle aufs Schönste zum Blühen kommen.PantenkristallP1020166111
Angelika u. Gerd Panten, Vasenform, Porzellan, Kristallglasur; (Foto: Panten)

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Sonja u. Ric Sebes, Platte auf Füßen, Porzellan, Kristallglasur  (Foto: Studio Sebes)

Studio Sebes steht eher für den Bruch zwischen rauher Form und prickelnder Glasur.
Ein wunderbarer Kontrast in den Objekten, durch den die Glasur immer neu faszinierend wirkt!

Ergänzt wird die Ausstellung durch klaren Glasschmuck, neue Schalenobjekte des Glasbläsers Frank Meurer und die spannenden „Bündelringe“ von Silke Spitzer, deren Edelsteine nur wie mit einem Fädchen auf dem Ring befestigt, zu schweben scheinen…

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Der Edelstein kann sich ganz in seiner Pracht entfalten…

Spannende Ausstellungszeiten…
Herzliche Einladung!