Winter – Wunderkammer – Zeit ….

Alle Jahre wieder bereiten wir mit vielen Besuchen in Ateliers und auf Ausstellungen von Kunsthandwerk die schöne Zeit des Freudemachens vor.

Manufaktur Kunsthandwerk ist eine nachhaltige Art des Schenkens –
gut ausgebildete Handwerker, künstlerisch arbeitende Gestalter mit innovativen Ideen werden aktiv unterstützt…und ihre Werkstätten auch als Ausbildungsstätten erhalten.
Individuelle Qualität geht vor Quantität….
Regionale Wertschöpfung steht vor internationaler Ausbeutung….

Objekte mit Ideen, Leidenschaft und Können – 100% handmade in Germany.
Immer wieder ein großes Qualitätsmerkmal!

Hier ein paar Inspirationen:

Heinz DüsterhausEngel
Foto und Copyright: Heinz Düsterhaus;

Glaskünstler Heinz Düsterhaus gestaltet nicht nur große Stelen als Skulptur für das Interieur, sondern auch schöne moderne Engel für die Vorweihnachtszeit. Die Glasengel sind aus verschmolzenem Floatglas, bemalt und mit Gold und Silber veredelt, sowie anschließend auf dem Outfit geritzt, damit es auch Knöpfe und Taschen, sowie Knopfstiefelchen zu entdecken gibt…

OggiBetonluxplus
Foto und Copyright: Harald Kruse;

Ganz gradlinig und schwergewichtig kommt diese Platte für 14 unterschiedliche Teellichter daher.
Harald Kruse gestaltet sie aus eingefärbtem Beton und vergoldet die „Reflexzonen“….

PetraStöckerButtons
Foto und Copyright: Petra Stöcker;

Adventskalender können auch modern und humorvoll sein.
Petra Stöcker, von Haus aus Goldschmiedin, gestaltet mit kleinen Graphiken, Blattgold und -Silber 9cm große
Buttons…. 24 nummerierte unterschiedliche Motive zum täglichen Tragen, weiterverschenken oder für viele weitere Ideen mehr.

Das CRAFTkontor zeigt in seiner Wunderkammer vieles Schöne mehr:
Gewebtes – Getöpfertes – Ledernes – Schmückendes – Gläsernes – Gemaltes – Geschnitztes – Geschmiedetes – Gedrechseltes – Vergoldetes….
Inspirationen zum Verschenken und Selbst behalten !

Die ultimativen Sommerringe….

Manchmal macht man Entdeckungen passend zur Jahreszeit –
die Temperaturen steigen zum Wochenende hin auf ca. 30 Grad und schon kommt das Päckchen mit DEN Sommerringen überhaupt.

Eine Neuentdeckung, die ich auf der Eunique in Karlsruhe (schöne Messe für Kunsthandwerk – Sie wissen….)
in großer Menge für Sie auswählen konnte.

Viola Hermann aus Stuttgart ist Schmuckgestalterin, die sich ganz auf die Verarbeitung von farbigem Acryl mit Silber für Ringe in allem Regenbogenfarben spezialisiert hat.

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Viola Hermann, Ringe, Acryl, Silber; Foto/Copyright: Viola Hermann;

Breit, schmal, uni, mehrfarbig, klassisch oder modisch – Vieles, fast alles an Kombinationen ist möglich…
und wenn Viola Hermann eine Kombi noch nicht gearbeitet hat, die gewünscht wird, wird extra angefertigt!

Neben der Variante Acry außen und Silber als Ringschiene innen gibt es auch die umgekehrte Version:
Silber außen und eine schicke farbige Ringschiene aus Acryl innen…

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Viola Hermann, Ringe, Silber außen, Acryl innen; Foto/Copyright: Viola Hermann;

Jede Farbfamilie ist in großer Auswahl vertreten: Schwarzvarianten, Rotvarianten, Grünvarianten, Gelbvarianten und wer die Corporite Identity vom CRAFTkontor, bzw. das Logo kennt:

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wird wissen, dass ich besonders von einer Farbfamilie schwärme:

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Viola Hermann, Ringe, Acryl, Silber – Blaue Farbfamilie;
Foto/Copyright: Viola Hermann;

Den Sommer durch die Farbe feiern – herzliche Einladung in CRAFTkontor!

Vorfreude …

Der Kontrast zum eisigen Wind draußen könnte kaum Größer sein, wenn man in der Galerie Frühling plant…

Minustemperaturen und doch endlich etwas Schnee in diesem Winter …auch wenn ich ihn nur auf Pressefotos gesehen und im Westerwald, auf dem Weg zur Keramikstadt Höhr-Grenzhausen, am Rand der Autobahn schmuddelig schmelzen sah…

Hier besuchte ich Susanne Altzweig in ihrem Atelier der Keramikgruppe Grenzhausen:
Atelierbesuche sind immer spannend, zumal man während des Auswählens der Objekte über Vieles spricht was die Keramikwelt, Kunsthandwerk, Ausstellungsarbeiten etc. angeht, man Neues erfährt und durch die Nähe zu den anderen Ateliers schnuppernd auf weitere Ideen für weitere Jahre kommt…

Gefäße in sanften und strahlenden Frühlingsfarben habe ich für die erste Ausstellung diesen Jahres dort zusmmengestellt und schon in die Galerie mitgebracht.
Gefäße, die sich auf die ersten knospenden Äste freuen…

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Susanne Altzweig, Vasenensemble, Keramik (copyright: Susanne Altzweig)

Diese Arbeiten Susanne Altzweigs werden mit Objekten weiterer Keramikerinnen, u.a. auch Wandobjekten ergänzt.
Es wird Taschen geben, Plissees und zwei sehr unterschiedlich frühlingshafte Kollektionen Schmuck.

Mit dabei ist auch wieder Steffi Kalina, deren Arbeiten ich Ihnen schon vor ein paar Jahren erfolgreich ans Herz und um den Hals legen konnte.
Die Wienerin ist spezialisiert auf Blütenschmuck in Emaille:

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Steffi Kalina, Ohrschmuck „Apfelblüte“, Emaille (Copyright: Steffi Kalina)

Da hat man doch Lust auf den Frühling…

Zu sehen sein wird dies Alles in der ersten neuen Ausstellung  in diesem Jahr im CRAFTkontor zum Thema:
„STIL-BLÜTEN“
Beginn 20. Februar….

Freuen wir uns darauf…

STEINREICH….

In der jetztzigen Ausstellung „Natur in Form “  Holz zu zeigen liegt nahe, aber auch die Beschäftigung mit Steinen gehört dazu.

Klassischer Schmuck würde nun bedeuten Edelsteinschmuck, Schliffe, Perlen, aber da sind die jungen Schmuckgestalter Schritte weiter, sprechen mit den vorgefundenen Materialien die Sprache de 20. / 21. Jahrhunderts.

So war es, wie die Direktorin des Goldschmiedehauses in Hanau: Christianne Weber-Stöber berichtet, für die Schmuckkünstlerin Deborah Rudolph ganz klar, als sie ihr Studium in Idar-Oberstein begann, das sie NICHTS mit Steinen in der Steinmeptropole machen wollte – es kam jedoch anders.
Durch die intensive Beschäftigung mit dem Rohstein, den Schleifern, den Mineralogen, den Rohsteinhändlern, mit Bildhauern und Graveuren wurden ihr die unendlichen Möglichkeiten von Stein deutlich. (CHr. Weber-Stöber in: Kunsthandwerk und Design 11/12 2012)

Jetzt geht es ihr um das Zeigen der gewaltigen Naturkraft im Stetin und dabei meist um ungeschliffene unendle Steine: Quarze aus dem Gebirge, Kiesel aus dem Fluss, Achate und hier besonders die schön gezeichneten Landschaftsachate.
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Deborah Rudolp, Ohrhänger, Natural Lines, Landschaftsachat, Silber.
Foto: D. Rudolpf

Hier wirkt der Stein, seine Zeichnung und Farbe, die Fassung ist schmal und klar.
Die Kollektion „Natural lines“ umfasst neben Ohrschmuck auch Ketten.

Ketten sind neben Broschen bevorzugtes Objekt der Gestaltung.
Hier zeigt Deborah Rudolph ihre Gestaltungkraft für fast archaische Formen, die den Steinen die Wirkung überlessen.

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Deborah Rudolph, Kollier „Felder“, Jaspis, Silber, Kordel.
Foto: D. Rudolph

Die variantenreichen Farbtöne von Rot nach Grau des Jaspis faszinieren in den starken Steinplatten,
Fräsungen gehen den Verläufen nach und betonen die Erdverbundenheit: man assoziiert Ackerfurchen, Felderwechsel…
Hier spricht der Stein…

Solche Arbeiten ziehen Bahnen:
Deborah Rudolph bekam 2012 dafür verdient den hessischen Staatspreis!

Textile Schmuckfreuden….

Sommersonne bringt Kleiderfreude.

In diesem Jahr haben wir viele Gelegenheiten Haut und Outfit sommerlich zu schmücken.

Eine Entdeckung aus Östereich ist meine Empfehlung.

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Barbara Schröder, Langkollier Mavena, Textilperlen, Achte, Rosenquarze…; Foto: Schröder

Barbara Schröder gestaltet Taschen und Schmuck, aber besonders der Schmuck hat es mir angetan:
Barbara Schröder verwandelt eine auf Reisen zusammengestellte Kollektion von seltenen und landestypischen Druck- und Seidenstoffen in textile Großperlen, die sie mit einem Feuerwerk von Halbedelsteinen, Stickperlen, Keramikelementen und vielem Phantasievollen mehr zu spektakulären Langketten kombiniert.

Wirkliche Langketten – 1,30m bis über 2 m Länge, die bei großen Frauen lang getragen toll, aber auch für jede Größe mehrfach geschlungen, für Effekt sorgen.

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Barbara Schröder, Langkollier, Textilperlen, Türkise, Lemonquarze…; Foto: Schröder

„Für mich ist Stoff der Stoff, aus dem meine Schmuck-Träume wahr werden.
Stoffe aus aller Welt bringen ihre Tradition, ihre Geschichte, ihre Unterschiedlichkeit, ihre Einzigartigkeiten und natürlich ihr Hand-Werk in mein Atelier.
Ich staune immer wieder, wo und wie überall gewebt, gefärbt, gedruckt, Muster entworfen und Farben gemischt wurden… und was daraus entspringt.

Die Entstehung eines textilen Schmuck-Stückes ist wie eine lange, liebevolle und spannungsreiche Erzählung.“ Barbara Schröder

Schmale lange Streifen, gefaltet, eng zu länglichen Perlen gerollt und dann an der Nahtstelle dekorativ mit passenden kleinsten Perlen bestickt, diese so entstandenen Textilperlen sind der Ausgangspunkt.
Farblich und stilistisch gibt der Stoff die Grundlage für das Farb-und Materialfeuerwerk der entstehenden Kette.
Jede ist ein Einzelstück.

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Barbara Schröder, Langkollier Afrikana, Textilperlen, Tigerauge, Bernsteine…; Foto: Schröder

Und wenn ich es recht überlege, der der Herbst, mit seinen schlichten Wollsachen, kommt auch bald…

und wie werden solche Kolliers dann darauf leuchten…

 

 

Schmuckfrühling Teil 2

Schmuckgestaltung heißt neben dem Arbeiten mit den klassischen Materialien Edelmetal und Edelstein in jedem Jahrhundert auch die Invention in zeitgenössischen Materialien. Auch werden alte Techniken neu genutzt.
Z. B. klöppeln Dorit Schubert und Stefanie Kölbel aus Nylon und Edelstahl rafinierte Kolliers, Karla Schabert erneuerte den gehäkelten Halsschmuck , Acryl und Holz werden zu Schmuckobjekten gefräst, es gibt Kombinationen von historischem Material des Gablonzer Modeschmucks mit edlen Steinen bei Tamara Grüner.

 

Mein Beispiel heute ist Isabelle Azais.
Ich sah ihre Arbeiten erstmals auf der eunique, der Publikumsmesse für angewandte Kunst und Kunsthandwerk in Karlsruhe und war beeindruckt über die Frische, mit der sie ihr Material nutzt.
Ihre Spezialität ist Schmuck aus Leder.

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Isabelle Azais, Langkette Daisy, Leder, Seide (copyright Isabelle Azais – Fotocopyright Schnuppe von Gwinner)

Sie studierte Kunst in Frankreich, aber erst durch ihre Arbeiten ungewöhnlichen Schmucks wurde sie richtig bekannt.
Seit 2000 ist sie in Brüssel mit eigenem Atelier und widmet sich neben Mode und Photographie, dem Schmuck.

Ihre Arbeiten sind anders, täglich zu tragen und doch Couture, sie sind originell, spielerisch und farbenfreudig.

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Isabelle Azais, Linsenkette, Leder, Seide (Copyright Isabelle Azais – Fotocopyright Schnuppe von Gwinner)

Sie nutzt die unterschiedlichen Lederqualitäten, Lack-, Kalb-, Rindleder einerseits für schlichte Ketten, wie die Linsenkette, aber auch für spielerische Kolliers, wie die Seerosen- oder Blütenkolliers.

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Isabelle Azais, Seerosenkollier, Leder (Copyright Isabelle Azais)

Ergänzen kann man die Kolliers durch passende Ohrhänger und Ringe zum Set.
Im letzten Beitrag nutzte ich das Wort „statementjewellery“ – auch hier trifft es zu –
ein Gegenentwurf zu „Bling-Bling“…..

 

Schmuckfrühling…..

Der Winter schlägt seit Gestern dem Frühling hier erneut ein Schnippchen. Die zarten leuchtenden Blümchen, die wie wir die Köpfe bei 16 Grad in der vergangenen Woche in die Sonne reckten, müssen pausieren.
Haben wir Geduld, die Ahnung ist da….

Diejenigen von uns, die wie ich dieses Jahr NICHT die aktuelle Schmuckkunst im Zeitraum zwischen Inhorgenta und IHM in Messe und Stadt München traditionell im Februar/März besuchen konnten, freuen sich auf anderen Wegen über neue Schmuckkunst zu erfahren.

In der laufenden Frühjahrsausstellung im CRAFTkontor zeige ich Sue Gregor,
Schmuckgestalterin aus England:

 

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Sue Gregor, Armreif, Acryl; (Fotocopyright Sue Gregor)

Durch das Studium freier Kunst und Graphik, entwickelte sie ein eigenes Verfahren um Acryl und Naturmaterialien auf klaren Formen zu vereinen.
Ihr Atelier im eigenen Garten liefert ihr Blüten, Ranken, Zweige und Samen frei Haus, die sie in einem Abklatschverfahren (Details verrät sie nicht…) unter Verlust des Naturmaterials während des Farbauftrags auf Acryl aufbringt.

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Sie nennt es „fossilized plastic“ und kombiniert so leuchtende Farben mit zarten oder starken graphischen Strukturen.
Jedes kleinste Detail: Blattadern, Rankenausleger, Staubblätter und vielleicht sogar die ein oder andere Blattlaus werden abgebildet.

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„I link the natural world with the manmade by marrying the acrylic with the plants I have gathered, to produce beautiful and individual pieces. My work is a celebration of the organic and inorganic, industrial and natural. Each piece of jewellery uses the actual plant and even the veins of the leaf will show, thanks to the fine detail which is captured on the embossed surface. This means that each piece is unique and every piece is handcrafted. Choisya, box, vetch and sweet peas have all appeared in the jewellery I make, whether in the floral cuffs, leaf pendants or earrings.“ Zitat Sue Gregor

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Sue Gregor, Halsreif, Acryl, Buchsbaumblätter; (Fotocopyright aller Abb. Sue Gregor)

Das „schöne“ neue Wort aus der Modebranche: „Statementjewellery“
trifft auf diese Halsreifen von Sue Gregor in besonderem Maße zu.
Das im Sommer tragen, egal ob auf der Haut oder weißem Outfit – ein Traum….
und eine besondere Aussage!

 

Mit fremden Federn schmücken….

Mit sommerleichten Schwingen nähert sich die nächste Ausstellung:

Am Freitag, 29. Juni um 19.00 Uhr
eröffnet das CRAFTkontor, die Galerie für Kunsthandwerk in Bonn, Bad Godesberg
eine Einzelausstellung der Schmuckgestalterin GUDRUN ARP  unter dem Titel  „Federleicht – Schmuck“

Federschmuck, Gudrun Arp, 2007 (18kl)

Aus natürlichen Federn von einheimischen und exotischen Vögeln gestaltet Gudrun Arp überwiegend Halsschmuck von äußerst dekorativer Anmutung.
Leicht rieselnd oder kalligraphisch streng:
Gudrun Arp nutzt die natürliche Form der Feder, verändert wenig, färbt kaum und feiert den Reichtum der Vogelwelt mit einer Hommage an die Prächtigkeit oder die Dekorativität des Einfachen.
Kein geschütztes Tier muß für ihre Arbeit Federn lassen, denn durch weltweite Beziehungen zu Züchtern, Zoos und Hobbytierhaltern erhält sie nach der regelmäßigen Mauser der Tiere gut gefüllte Briefumschläge mit neuen Schätzen.

Was in der Tierwelt meist dem Vogel-Männchen diente, schmückt nun zu kleinen oder großen Anlässen die Damenwelt.
Denken Sie schon an die Saison 2012/13….!

Ausstellungsdauer vom 30. Juni bis 31. August 2012.

 

ZIMTDÜFTE….

Jetzt ist sie wirklich da, die Vorweihnachtszeit – endlich sind auch die Temperaturen entsprechend und aus den gemütlichen Küchen entweichen himmlische Düfte.

Was paßt da besser, als der Weihnachtsschmuck von Julia Miltenberger aus Düsseldorf.

Eine junge Schmuckkünstlerin, die für ihren farbenfrohen Neoprenschmuck bekannt wurde, wird im Winter romantisch….. (wie viele von uns…)

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Julia Miltenberger, Kettenanhänger „Ausstechförmchen“

Diese kleinen Ausstechförmchen bringen die Augen aller Liebhaber der Weihnachtsbäckerei zum Strahlen,
Als Anhänger können sie einzeln oder zu mehreren an einer feinen Silber- oder Goldkette getragen werden.
Mit Liebe zum Detail ist jedes Förmchen gearbeitet und versprüht festlichen Charme für junge Mädchen oder
gestandene Bäckerinnen.

Die Motivge sind klassisch: Weihnachtsstrumpf, Schaukelpferd, Glocke, Stern, Tannenbaum, Geschenk, Lokomotive,
Herz und Zuckerstange.
Herz und Stern erfreuen natürlich auch das ganze Jahr über….

Jetzt für Sie im CRAFTkontor….

Zweites Standbein….

Man kennt Michaela Binder aus Berlin zumeist für ihre Schmuck-Kollektion aus Silber und Filz.

MichaelaBinderCollier_Bubbles13x18Michaela Binder, Kollier, Silber/Filz

Neben ihrer Ausbildung zur Goldschmiedin hat sie jedoch in den 90er Jahren ihre Grundlage erweitert und ein Studium der Metallgestaltung in Hildesheim absolviert.
Diplomarbeit war ein Interieurobjekt: eine getriebene Vase frei in einer Stele hängend. Wunderbar….

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Michaela Binder, Vasenobjekt „Folia“, Kupfer, patiniert, frei hängend;

Aus dieser Arbeit entstanden im Laufe der Jahre eine ganze Reihe weitergedachte Objekte von faszinierender Konstruktion und aus genau diesem Grund habe ich Michaela Binder mit ihren Vasen-Stelen zur Ausstellung „Konstruktiv gedacht….“ eingeladen.

Michaela BinderWandsteleBoot
Michaela Binder, Wandstele „Boot“, Kupfer, patiniert,
im Stahlrahmen hängend;

Michaela BinderStelzenamphoren_(klein)

Michaela Binder, kleine Stelzenamphoren, Kupfer  oder Silber;

Mit ihren halbplastisch getriebenen Vasenobjekten aus Kupfer und Silber greift Michaela Binder auf eine archaische Formensprache zurück, die sie modern und zeitgemäß interpretiert. Im großen Raumobjekt oder im kleinen Tischobjekt geht sie spielerisch mit dem Thema Vase um und interpretiert neu….

Die strengen Gefäßkörper werden von leichten Stahlrahmen gehalten oder ruhen auf steinernen oder hölzernen Sockeln.
Ganz schwer oder luftig leicht…

Die Oberflächen lassen durch Patinieren, Oxidieren, Ätzen oder Vergolden ganz unterschiedliche Assoziationen aufleben.
Häufig sind sie noch zusätzlich reliefiert.

Die Gefäßobjekte sind ein spannendes zweites Standbein der Schmuckkünstlerin und Metallgestalterin Michaela Binder.
Zu sehen zur Zeit im CRAFTkontor.