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Ab dem 25.5.2018 tritt die EU- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft.
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Bitte bleiben Sie weiterhin neugierig und schauen einfach regelmäßig auf der Website und dem Blog nach !
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Die lange Nacht der Galerien 2018

Alle Jahre wieder veranstalten 10 Bad Godesberger Galerien im Frühjahr eine lange Nacht.
Nun schon zum 6. Mal öffnen die Galerien  für Sie von 18.00 Uhr bis Mitternacht.  Am FREITAG, 4. Mai ist es so weit.BANNERnachtdergalerien2018Die 10 teilnehmenden Galerien zeigen spannende Positionen aus ihnren aktuellen Programmen: Malerei, Skulptur und Plastik, Fotographie, KonzeptArt, Druckgraphik, angewandte Kunst und Design.
Dieser Abend ist eine privat gestemmte Initiative dieser frei zusammengeschlossenen Galerien für ihren Stadtteil Bad Godesberg und natürlich Bonn und das Rheinland…
Und die Erfahrung zeigt: das Publikum ist bei weitem nicht nur lokal !

Wie jedes Jahr ist auch das CRAFTkontor mit einer Ausstellung dabei:
An diesem Abend eröffnen wir „Blickwechsel“.
Um 19.00 Uhr führt Olga Moldaver, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KERAMION, der Stiftung für historische und moderne Keramik in Frechen, in die Ausstellung ein.
Wir zeigen Gefäße aus Porzellan von Martina Siegmund-Servetti
und Terrakotta-Skulpturen von Johanna Beil.Johanna Beil, Blickwechsel - Herr und Hund; Terrakotta; (Copyright: J. Beil)
Johanna Beil, Blickwechsel – Herr und Hund; Terrakotta;
(Copyright: J. Beil)

Johanna Beil wird anwesend sein,
Martina Sigmund-Servetti hat das Vergnügen, in dieser Zeit auf Einladung im chinesischen Keramikzentrum Jingdezhen zu weilen.

Die von Jahr zu Jahr steigenden Besucherzahlen der langen Galerienacht sind ein Beleg für spannende Abende und den Spaß Kunst direkt zu erleben.

Infos: nacht-der-galerien.de

VOLLENDETE FORMEN…. Teil 1

Spannend wird die nächste Ausstellung im CRAFTkontor!

Den Sommer widme ich der Schmuckgestalterin Heidi Schulze-Merian.

Spannende Formgebung – außergewöhnliche Materialien – Lust am Tüfteln zeichen die Arbeiten der gelernten Silberschmiedin aus.

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Heidi Schulze-Merian, Armschmuck Spirale, Acryl

Quer durch ihr über 40jähriges Schaffen zieht sich ihre Neugier, mit ungewöhnlichen Steinen, Industriematerialien oder neuen Techniken formstarke Aussagen mit plastischen Wert zu schaffen, die trotzdem tragbaren Schmuck ergeben.

Sicher, das erfordert als Gegenpart eine starke Frau, die weiß, was sie will, die mit ihrem Schmuck eine Aussage trifft,
aber netter Weise gibt es davon viele – in Bonn – in ganz Deutschland, Europa und den USA.
Frauen, die den Schmuck mit Lust tragen und intensiv sammeln.

Für Heidi Schulze-Merian trifft zu, was Nora Fok, Schmuckdesignerin aus England über sich selbst gesagt hat:
„People think of me as the plastik and nylon person. But really I’m free and simply working with the story of see one thing and turn it into another thing.“ (craftmagazin 2010)

Das 20. / 21. Jahrhundert hat nicht nur in der Kunst eine Erweiterung des Begriffs erreicht, auch der Schmuck, besonders der so genannte Autorenschmuck, hat sich gewandelt: die Schmucktradition der Perlenkette oder die klassische Stein/Edelmetallkombination hat sich geweitet: jedes zeitgenössische Material ist ebenso schmuckwürdig.

So hat sich Heidi Schulze-Merian effektvoll mit den flexiblen Eigenschaften von Edelstahl in Kombination mit atemberaubenden Steinen beschäftigt – Silber oder Gold würden ähnliche Formexperimente nicht halten können.
Sie hat das harmlose dünne Material Plattenacryl (ca.3mm) zu massiven Farbkompositionen verschmolzen, gefräst, geschliffen und zu Schmuckskulpturen verarbeitet. und erst in jüngster Zeit ist ihr das technische Glas Dicroic-Glas aufgefallen, dem sie sofort gänzlich für eine spannende Schmuckserie verfallen ist.

HeidiSchulzeMerianHalsspiraleOpt.Glas
Heidi Schulze-Merian, Halsschmuck, Spirale, Glas, Edelstahl, Silber

Seien Sie gespannt, was Sie in der Ausstellung erwartet:
Eröffnung ist am Freitag, dem 8. Juli um 19.00 Uhr

Herzlich willkommen!

 

Wasser zum Sommeranfang – It’s raining again….

Nicht, dass wir den Sommer im Mai schon hinter uns gelassen haben – sooo pessimistisch wollen wir nicht sein – doch der viele Regen im Moment verwässert doch unsere Sommerlaune und läßt Schwimmhäute in den offenen Sandalen wachsen…

Doch Wasser ist Leben und Hinweis auf Küste und Meer, Fisch und Sand – also doch wieder Sommerthema.

Die Keramikerin Edith Madou aus den Niederlanden hat es sich zum Lebensthema gemacht: mit Können und Witz arbeitet sie Fischskulpturen, die mehr sind als Fischskulpturen…..

Edith Madou, NL, JUST FISH
Edith Madou, Keramikobjekt „Just fish“

Madou ergänzt gedanklichen Inhalt, Ironie und Hintersinn. Wir sehen in den Objekten mehr als das gelungene Abbild der Fische.

EdithMadoubootCarpeDiem_240_180Edith Madou, Keramikobjekt „Carpe Diem“

Seetypische Ergänzungen, Seilabschnitte zum Beispiel, rufen deutliche Meerassoziationen hervor und lassen uns fast den Geruch und Geschmack der Brandung nachempfinden.
Die virtuosen Glasuren erwecken Edith Madous bevorzugtes „Modell“, den Hering fast zum Leben.
Bekommen Sie da Appetit? Bitte:

Edith Madou bigforksmalldinner_240_180
Edith Madou, Keramikobjekt „Big fork small dinner“

Wenn Sie Lust auf die Objekte von Edith Madou bekommen haben: Life und in Farbe können Sie ihre Arbeiten sicher wieder auf dem Internationalen Keramikmarkt Oldenburg sehen (6./7. August 2011) .
Oldenburg ist immer ein festes Datum für Keramik- und Porzellanfreunde und ein toller Sommertip, denn dieser Keramikmarkt zeigt neben denen in Frechen und Diessen am Ammersee das Beste aus diesen Bereichen in Deutschland.

 

MAI – Hochzeit der Krabbeltierchen…

Es soll schon Jemand wieder Maikäfer gesehen haben in diesem Frühling….

Käfer, die Juwelen der Natur.
Ihre exquisite Farbigkeit und wundervolle filigrane Ausstattung waren schon für Schmuckkünstler im Barock oder im Jugendstil Vorbild.

Die junge Gestalterin Melanie Nützel arbeitet heute wieder Käfer als Broschen: jede immer wieder anders und überraschend: aus wertigen Metallen, aber auch Buntmetallen wie Kupfer und Messing, die schon aus ihrer Anmutung käferhaftes Schillern mitbringen. Borkige Oberflächen, Netzstruckturen, Beingewimmel: wunderlich Kreatürliches entströmt da ihrer Kreativität….MelanieNuetzelKäferbrosche

Kirsten Wittstruck geht einen etwas traditionelleren Weg: sie arbeitet Ringe mit Relieffläche.
Hier schafft Sie die Illusion eines Versteinerungsabdrucks in Silber- oder Goldrelief:

Kirsten WittstruckInsektenringe

Biene, Fliege, Hirschkäfer und Genossen sind auf edlen Alternativen zum Standartsiegelring verewigt.

Für Diejenigen unter uns, die den Maikäfer nicht „in Echt“ zu Gesicht kriegen….

MAI -Hochzeit für Hochzeiten

Feiertage: Royal Wedding einerseits, Tag der Arbeit andererseits……der Mai ist gekommen:
Zeit der Hochzeiten und der Krabbeltierchen….

Fangen wir mit den Hochzeiten an. Lassen Sie sich in das gut gerüstete CRAFTkontor locken.
Wir haben Objekte für Sie gefunden, die sich wunderbar als Hochzeitsgeschenke eignen:

z.B. die wunderbare Partnertasse von Frauke Alber:  die harmonischen Tassen auf einer gemeinsamen Untertasse sind ein schönes Bild für die Individualität der Heiratenden in ihrer Zweisamkeit.

FraukeAlberPartnertasse

Die Schaukelgläser von Cornelius Reer für die stürmischen Zeiten einer Partnerschaft;
– die in schmeichelndes Kalbsleder gebundenen Tagebücher von Cornelia B. Ahnert;
– die Wein- und Wasserkaraffen in wunderschönem Farbglas von Sybille Homann;
– die Porzellanschalen, die wie ein Handabdruck geformt sind, möglich für Rechts- und Linkshänder… für die akute  Zeit des Händchen haltens

und wenn es schon eine Silberhochzeit ist: wie wäre es mit der repräsentativen Kerze im Platinglas für 1000 Stunden Romantik und schöne Erinnerungen….

Eunique – Europäisches Kunsthandwerk in Karlsruhe (2)

„Kunsthandwerk on stage

Angewandte Kunst braucht engagierte Galeristen, Kuratoren und Galerien.
Orte der Vermittlung, die gleichzeitig einen kulturell-didaktischen wie einen ökonomischen Auftrag erfüllen. Sie können gesponsert oder in privater Initiative geführt werden und Konzepten unterschiedlichster Orientierung folgen. Sie sorgen für die Öffentlichkeit, die ein Werk braucht, um wahrgenommen und bewertet zu werden.
In Deutschland gibt es vergleichsweise nur wenige Galerien, die sich auf Angewandte Kunst spezialisiert haben.
Im Einflussbereich der Handwerkskammern agieren überwiegend jene mit regionaler Orientierung, in Kooperation mit den
jeweiligen Berufsverbänden.
Die Münchner Galerie Handwerk bildet eine Ausnahme, da sie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft gefördert wird und sich damit in der Lage sieht, ein anspruchsvolles Programm zu realisieren, das international und inhaltlich breit aufgestellt ist und hohe Reputation genießt.
Das andere Extrem findet man zum Beispiel in der Galerie der Handwerkskammer Hamburg, in der die AdK alle zwei Jahre eine selbst organisierte Schau ihrer Mitglieder präsentiert.
Dazwischen existieren viele Konzept-Varianten, deren Aktivitäten von den wirtschaftlichen Vorgaben der Betreiber abhängen. Ihre ökonomische Unverbindlichkeit erlaubt aber einen paritätischen Ansatz, der den Ausstellern besondere Chancen bietet.

Private Galeristen bekennen sich in der Regel zu einem klar definierten Konzept auf der Basis individueller Qualitätskriterien.
Sie sind sehr fokussiert und arbeiten zumeist im Sinne eines klaren Galerieprofils, das für bestimmte Tendenzen, Stile und Namen steht.
Der hedonistische Anspruch muss hier immer in gesunder Balance zu den ökonomischen Möglichkeiten gehalten werden.
Der Charakter inhabergeführter Galerien ist von der gegenseitigen Verbindlichkeit zwischen Galerist und Künstler geprägt.
Nur in Loyalität zueinander und klarer Arbeitsteilung bringt man es gemeinsam zum Erfolg. Indem der Galerist sich um das Image und das Marketing kümmert, arbeitet der Künstler an der Entwicklung seines Oeuvres: eine besonders glückliche Symbiose, wenn beide dabei im angeregten Austausch bleiben.

Die Messe EUNIQUE bietet die interessante Gelegenheit, unterschiedliche deutsche Galerien für Angewandte Kunstauf der extra eingerichteten Galerie-Area kennen zu lernen.“ (Schnuppe von Gwinner, Bulletin Eunique)

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Das CRAFTkontor ist eine von 9 ausstellenden Kunsthandwerk-Galerien Deutschlands auf der Eunique.
Es erwarten Sie einige Spezialgalerien, wie z.B. die Galerie Marianne Heller als Keramik-Galerie, oder die Galerie Cebra als reine Schmuckgalerie, sowie andere große Namen, die wie das CRAFTkontor alle Gewerke des Kunsthandwerks gleichermaßen schätzen und präsentieren.

Neben den Galerien stellen über 300 der besten deutschen und europäischen Kunsthandwerker aus. Die Jury der Eunique legt hohe ästhetische und künstlerische Maßstäbe an jede Bewerbung an, daher ist die Qualität der Anbietenden sehr hoch: Autorenschmuck, Studioglas, Keramik und Porzellan, Taschen, individuelle kleine Kleiderlabel, Skulpturen und vieles mehr.

Ein Mekka für Freunde guter Gestaltung, Sammler, Liebhaber und Menschen, die sich und Anderen Freude mit individuellen und hochwertigen Objekten machen wollen.               (Sie wissen doch: Weihnachten kommt schneller als gedacht.)

Seien Sie uns allen herzlich willkommen!
Unter www.eunique.eu können Sie Eintrittskarten ermäßigt im Vorverkauf erwerben…

FRÜHLING – SOMMER….

Im Moment genießen wir den beginnenden Frühling.
Endlich sieht man wieder Farben und Blüten. Die Mode lockt mit Leichtigkeit und hellen Tönen.

Große Sträuße und Einzelblüten wollen explizit präsentiert werden.

Die Porzellangestalterin Martina Sigmund-Servetti hat dazu ihre unwiderstehliche 4-Jahreszeiten-Gruppe gearbeitet:
Knospen – Schwellen – Blühen – Schwinden….

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Gedrehte Porzellangefäße mit zart ausgezogenem Rand.
Wunderbar dünn, innen glasiert und so auch für aparte Blüten oder Sträuße nutzbar.

Meisterlich ausgewogen in der Proportion zwischen Last und Leichtigkeit….

Als Einzelstück oder als Gruppe ein Hingucker…

EUNIQUE 2011 Save the date….

Zum dritten Mal zeigen die besten deutschen und europäischen Kunsthandwerker ihre Arbeiten auf der Internationalen Messe für Angewandte Kunst und Design in Karlsruhe.
Neben Hamburg, Berlin, München und Leipzig etabliert sich hier in Karlsruhe eine exklusive Show für das Beste aus Manufakturen und Werkstätten!

Die EUNIQUE ist keine Fachmesse, sondern eine Möglichkeit für Privatleute, Innenarchitekten, Sammler und Liebhaber im direkten Gespräch mit den Gestaltern Unverwechselbares zu erwerben.

Zum ersten Mal erweitert sich die Messe um Präsentationen der wichtigen Galerien für angewandte Kunst, Kunsthandwerk und Design und das CRAFTkontor ist dabei!
Freuen Sie sich auf eine externe Präsentation dreier Gestalter aus dem Programm des CRAFTkontor mit ihren neuesten Objekten und besuchen Sie mich auf der EUNIQUE! Ich freue mich auf Sie…. (Später mehr…)

eunique2011

Kunsthandwerk – quo vadis?
Der Trend ist deutlich: die Ideale des Einzigartigen und Individuellen widersprechen zunehmend dem Massenhaften.
Die Renaissance traditioneller Werte ist ein gesellschaftliches Phänomen.

Die Sehnsucht nach kultureller und sozialer Identität, Orientierung und Glaubwürdigkeit ist allgegenwärtig.
Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Aufklärung und Kennerschaft durchdringt unser aller Lebenskultur.

Bewusste Genießer und mündige Konsumenten sind heute die Trendsetter.

In den USA sowie in den angelsächsischen und skandinavischen Ländern ist diese Entwicklung schon länger zu beobachten. Den so genannten „creative industries“, ihren Akteuren aus Architektur und Design, Buch- und Verlagswesen sowie Software gilt dort seit einigen Jahren größte Aufmerksamkeit.
Sie werden als Vorreiter der Entwicklung neuer Strukturen für Arbeit und Märkte gesehen. Die UNO-Konferenz
für Handel und Entwicklung und die europäische Kommission vermuten in der Kreativökonomie das erfolgreichste Wirtschaftsfeld der kommenden Jahrzehnte. Sie wird auch in Zukunft von extrem flexiblen, toleranten und gut informierten Men-
schen getragen und gestaltet.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass die allgemeine Wertschätzung des Handgemachten, des Handwerks, der individuellen Kreativität aktuell einen faszinierenden Aufschwung erlebt.  

Die Offerten von Manufakturen, Kunst, Handwerk und Design antworten dem Zeitgeist auf geradezu perfekte Weise.

Kommunikation und Information sind hier schon immer unverzichtbarer Teil des Produktes.
Hier bedeutet Konsumieren nicht nur kaufen, sondern auch etwas in Erfahrung bringen, Bescheid wissen oder gar
mitbestimmen können. Nicht nur Geld, sondern auch Zeit zu investieren, um ein individuelles, sehr persönliches und authentisches Produkt zu erwerben.

Die Messe EUNIQUE möchte in Deutschland eine Lücke schließen, indem sie ein Forum für das gestaltende Handwerk von internationalem Niveau schafft.
Mit den Highlights des zeitgenössischen europäischen Handwerksdesigns wirbt sie für das innovative Potential gestaltender Handwerkskultur. Sie ermöglicht Begegnung und Austausch mit den Protagonisten der angewandten Kunst, deren inhaltlichen wie gestalterischen Konzepte aktueller nicht sein könnten.“ (Schnuppe von Gwinner, Bulletin eunique)

SAVE THE DATE !

Veranstaltungsdaten
27. – 29. Mai 2011
Veranstaltungsort
Messe Karlsruhe
Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

Öffnungszeiten
Freitag – Sonntag, 11:00 – 19:00 Uhr

Schmuck Kunst der Gegenwart…

Gestern war der jährliche München Tag: Zeit für einen ausdauernden Besuch der Internationalen Handwerksmesse (IHM).

Im letzten Blogeintrag stellte ich Rüdiger Joppien als Kurator der diesjährigen Sonderschau SCHMUCK der IHM 2011 vor: Gegenwartsklassiker und Avantgarde zeitgenössischen Schmucks in einer rasanten Zusammenstellung…62 Beitrage ausgewählt aus über 600 Einreichungen.

„Ein gelber Delfin, ein rosa Herz und winzige Muscheln finden Schutz in vergoldeten Kästchen. Für ihre Kette „Boxes and components“ verwendete Helen Britton Komponente der Schmuckindustrie, die sie edel und harmonisch neu inszenierte.

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Helen Britton, Kollier, Silber vergoldet, Kunststoff, Muschel

Die Goldschmiedin aus Australien ist eine der 62 internationalen Gestalter, die ihre Arbeiten auf der SCHMUCK 2011 präsentieren. Sieben Tage lang traf sich die Welt des zeitgenössischen Schmucks im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse.
Alle gezeigten Exponate junger und bekannter Goldschmiede setzen Maßstäbe.
Die bayerische Metropole ist hierbei Ausgangspunkt neuer und stilprägender Strömungen.
Aus diesem Grund reisen Schmuckliebhaber, Museumskuratoren und Sammler aus aller Welt zur SCHMUCK.

Unter den gezeigten Arbeiten sind Gestalter von internationalem Rang wie Kimiaki Kageyama (Japan), Ted Noten (Niederlande), Lisa Walker (Neuseeland), Ike Jünger (Deutschland) und Peter Bauhuis (Deutschland)

Erstmals sind Beiträge aus China, Mexiko und der Türkei zu sehen.

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Hsuan-Ying Ho, Taiwan, Brosche, Pergament, Papier, Silber

Wie in jedem Jahr wird auch ein „Klassiker der Moderne“ mit einer Retrospektive geehrt. So präsentiert die SCHMUCK 2011 die prägenden Arbeiten von Manfred Bischoff. Der in Italien lebende deutsche Goldschmied gilt international als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schmuckkünstler. Er erhielt auf der Internationalen Handwerksmesse u. a. den Bayerischen Staatspreis (2005) eine Auszeichnung, die höchstes Ansehen im Kunsthandwerk genießt.“ (Text IHM/Fotos GHM)

Ihren Höhepunkt erlebt die Sonderschau SCHMUCK mit der Verleihung des Herbert-Hofmann-Preises. Er ging diesmal an die in Deutschland lebende Japanerin Mirei Takeuchi und den jungen Israeli Attai Chen für ihre Arbeiten.

Neben den hochspannenden Schmuckarbeiten gibt es die Ausstellung Talente und Junge Meister aus allen Gebieten des Kunsthandwerks.
Hier fiel ich über die neuen Arbeiten der Flechterin Diana Stegmann, der Partnerin des Glasbläsers Frank Meurers, deren gemeinsame Arbeiten Sie aus dem CRAFTkontor kennen.

Die neuen Formen sind wunderbar haptisch stachlige Gefäße, die ihren Inhalt abwehrend bergen.

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Diana Stegmann, Gefäßobjekte, Weide geflochten

Ich zeige Ihnen hier nochmal die Gemeinschaftsgestaltung von Diana Stegmann und Frank Meurer, die wunderbare Kombination von Glas und Geflecht aus einer vergangenen Ausstellung des CRAFTkontor:

Diana Stegmann, Frank Meurer, Glas und Geflecht
Diana Stegmann, Frank Meurer, Objekte Glas und Geflecht

Wunderbar zu sehen, wie sich junge Meister weiterentwicken und zu neuen Formen kommen. Es war wieder sehr inspirierend in München…