feinstofflich

Heute beginnt die neue Ausstellung im CRAFTkontor:
„FEINSTOFFLICH“
Eigentlich ein Begriff aus der Chemie, habe ich ihn mir ausgeliehen, um anzudeuten, warum es geht: Feine Stoffe handgemacht oder handverarbeitet…

Einladungskarte "feinstofflich" mir Halsschmuck von Annke Hennig, einem Capelet von Ulrike Isensee und einer Tasche von Monika Assem; Copyright: Cy. Rühmelorf;

Einladungskarte „feinstofflich“ mit Halsschmuck von Anke Hennig, einem Capelet von Ulrike Isensee, einer Tasche von Monika Assem;und einer Mütze von Anja Barth;
Copyright: Cy. Rühmelorf;

Die Ausstellung ist schon ein wenig Herbst bezogen, denn ein paar wunderbare Gestalterinnen haben feine Wolle/Seiden-Schals beigetragen…
Varianten in Handgewebt oder bedruckt…

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Margit Korshoj, Dänemark, Schal, feine reine Wolle, handbedruckt;

Und auch wenn wir uns bei diesem schönen warmen Spätsommerwetter nicht vorstellen können, dass uns bald kalte Winde umwehen, zeigt die Ausstellung die tollen „Kopfkleider“ von Anja Barth – Mützen mit peppiger Gestaltung, die richtig Lust auf kalte Ohren machen!

Anja Barth; Kopfkleider, Mütze, Wolle, gehäkelt; Copyright: Anja Barth;

Anja Barth; Kopfkleider, Mütze, Wolle, gehäkelt;
Copyright: Anja Barth;

Lassen Sie sich durch diese kleinen Anregungen verlocken.
Herzlich willkommen!

Am Sonntag, 18. September 2016 ist von 13 bis 17 Uhr verkaufsoffen im CRAFTkontor, der Bürgerstraße, einer feinen Straße mit ein paar tollen Inhaber geführten Boutiquen und in ganz Bad Godesberg …

Die Staatspreisträger NRW 2011 – Ganz herzlichen Glückwunsch!

Neben der in einem weiteren Eintrag gewürdigten Keramikerin Uta K. Becker sind die anderen Preisträger des diesjährigen Staatspreises:

Die Düsseldorferin Karin Groth, die für ihre farbigen Broschen aus Kunststoff von
verblüffender Funktionalität ausgezeichnet wurde.

Mit Wilfried Grootens aus Kleve erhielt ein weiterer Kunsthandwerker aus dem Kammerbezirk Düsseldorf den begehrten Preis. Sein Glaskubus aus 38 geschliffenen und bemalten Glasscheiben gewährt überraschend vielfältige Innenansichten.

Gleich 3 Auszeichnungen gehen nach Köln:
Jörg Ballnath überzeugte die Jury mit seinem zeitlosen Ensemble bestehend aus Kleid und Schal von hoher gestalterischer und handwerklicher Qualität (Doppelgewebe aus Wolle, Leinen und Seide).

Marion Koells Fotoserie dokumentiert ein Hilfsprojekt in Ghana: das war der Jury die höchste Auszeichnung im Bereich Fotografie / Papier wert.

Beim Gerät aus Metall lobte die Jury das von Corinna Loelgen geschaffene Dessertbesteck zu Recht als
?herausragenden Beitrag des metallgestaltenden Handwerks?.

Oliver Hintzen aus Aachen legte erst im letzten Jahr die Abschlussprüfung an der Akademie für Handwerksdesign ab. Sein Sessel besticht durch hervorragende Verarbeitung, Sitzkomfort und Sinnlichkeit.

Am äußersten Rand von NRW wirkt Renate Hahn (Bad Laasphe), die sich über den Sonderpreis im Bereich Keramik freute. Ihr
poetisches Werk trägt den Titel
(aus PR-Text: Barbara Jahn)

Die Preisverleihung ist am Samstag, 8. Oktober im Kreismuseum Zons.

Allen PreIsträgern herzliche Glückwünsche von hier aus !

Der Winter dauert…

Dachten wir Rheinländer doch, der Winter, der selbst uns hier schön und reichlich mit Schnee bedacht hatte, sei vorbei…
Weit gefehlt, es fröstelt wieder und was gibt es da Besseres als die Besinnung auf Wolldecken.

Wenn sie dann noch so farbenfreudig komponiert sind, wie die wundervollen Web-Decken der Lübeckerin Ruth Löbe, dann wird es nicht nur den Füßen, sondern auch ums Herz herum warm.Ruth Löbe, rote Decken
„Feuerwehr“-Decke aus Kammgarn der Weberin Ruth Löbe.

Ruth Löbe ist studierte Textildesignerin und gelernte Weberin. Ihre Lehrzeit machte sie bei Alen Müller-Hellwig in der Burgtorweberei in Lübeck. Ihre aus Bauhaus-Zeiten berühmte und bekannte Lehrherrin suchte Ruth Löbe speziell als Nachfolgerin für die Übernahme der Burgtortweberei am Ende ihrer aktiven Zeit mit über 80 Jahren aus.

Ruth Löbe führt daher nach Stationen in der Textilindustrie seit 1992 die renommierte Werkstatt und ist seither bekannt für Ihre Decken, aber besonders auch für zeitgenössische Bildweberei. Ihr herausragendes Oeuvre wurde 2009 mit dem Preis der Triennale des norddeutschen Kunsthandwerks geehrt.
Ruth Löbe, Bild-Teppich, Gobelinweberei
Ruth Löbe, Bildteppich „Blumen querbeet“, Wolle, Ziegenhaar.

Kuschliger, puschliger als die Kammgarnwebereien Ruth Löbes sind die Wolldecken der Weberin Helga Becker.
Sanft in den Farbverläufen webt Helga Becker in Boucle-Mohair, schickt die fertigen Decken dann im Paket zu einer Kollegin nach Finnland, denn diese beherrscht noch die alte Technik des Handkardierens.
Die Deckenoberfläche wird mit Hilfe von Distelkarden (den getrockneten Fruchtständen) per Hand aufgrauht und dadurch entsteht eine sehr dicke luftige Echtwoll-Fleecefläche. Nichts ist besser an kalten Tagen als das eingeschlossene Luftpolster in diesem Mohair.
Helgabecker jpg1

 

Parole, parole, parole….

Wer kennt nicht das schöne französische Chanson mit diesem Refrain…

Endlich ist der Karton mit den wunderbaren, wahren, ironischen, philosophischen Spruch-Schals der Manufaktur Parol eingetroffen.
Im vorletzten Jahr waren sie ein Knüller in der Galerie:

Oskar Wilde „I can restist everything but temptation“
Marcello Mastroiani „Der Lebenskünstler beginnt den Tag, indem er etwas Schönes küsst“
Mae West „Today is my day“
Jimi Hendrix „Excuse me while I kiss the sky“
Albert Camus „In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“

und einige mehr…

Die Texte werden in einer kleinen ostdeutschen  Jaquard-Strickerei in Baumwolle, Microfaser oder Kaschmir in wunderbare Farbspiele eingestrickt.

Wie schön kann man da sehr persönliche Botschaften an seine Lieben verschenken!