„Die Welt ist jetzt reif für einen handwerklichen Humanismus“

„Der Mann, der das sagt, ist Dr. Franco Cologni, einer der erfolgreichsten Manager großer europäischer Manufakturen und Luxusmarken.
Aber der Italiener hatte stets die Kultur als Ganzes im Blick:
Gemeinsam mit Johann Rupert gründete es deshalb die Michelangelo Foundation. Ihr geht es um die Bewahrung, Förderung und gesellschaftliche Wahrnehmung der Handwerkskünste.“
(Zitat: Art Aurea 3/2020

Dr. Franco Cologni und Johann Rupert, Michelangelo Foundation
(Copyright Michelangelo Foundation / Quelle Art Aurea 3/2020)

„Die Welt des Kunsthandwerks ist eine Welt der Vielfalt und Verschiedenartigkeit, was einen großen Wert darstellt. In einem internationalen Kontext, der sich bedenklich in Richtung einer Angleichung der Geschmäcker zu bewegen scheint, stellt das Kunsthandwerk für einen jeden die Möglichkeit dar, nicht nur einfach ‚Konsument‘ zu sein, sondern ‚ Auftraggeber‘ zu werden. Das bedeutet Teilhabe… „
(Zitat aus einem Interview der Art Aurea 3/2020)

Um die Möglichkeit einer europaweiten Ein- und Übersicht über die besten Kunsthandwerksateliers zu bieten, präsentiert die Michelangelo Foundation den: Homo Faber Guide: ab 17.09.2020 online

„Eine einzigartige digitale Plattform, die am 17. September 2020 mit über 650 Kunsthandwerkern in über 25 europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, Schweden, Schweiz, Niederlande, Vereinigtes Königreich und die Niederlande startet
Neu ausgewählte Handwerker erscheinen wöchentlich mit dem Ziel, bis 2021 über 1.000 Meister und aufstrebende Talente zu präsentieren.
Deutschland ist bislang mit über 70 Kunsthandwerkern vertreten.

Im Homo Faber Guide und schon in einer Ausstellung im CRAFTkontor:
Elke Sada, Keramikgefäß aus der Serie Capriccio; (Copyright: Elke Sada)
Der Homo Faber Guide stellt Ihnen die Welt des Kunsthandwerks in Europa vor. Er bietet Zugang zu den besten Handwerksmeistern, aufstrebenden Talenten, Galerien, Museen, Herstellern und Ateliers aus dem ganzen Kontinent.

Mit dem CRAFTkontor, Ihrer Galerie für Kunsthandwerk in Bonn-Bad Godesberg, haben Sie direkt vor Ort eine Adresse, die ausgewähltes und außergewöhnliches Kunsthandwerk bietet.
Die Chance ist hier, meisterliche Objekt direkt anzufassen und zu diskutieren…

Im Guide entdecken Sie einzigartige Kunsthandwerker aus allen Ecken Europas, von den Glasbläsern aus Venedig bis zu den Keramikern aus Stockholm, von den Gobelinwebern aus Paris bis zu den Druckgraphikern aus London, von den Schmuckherstellern aus St. Petersburg bis zu den Vergoldern aus Wien und sogar aus den verborgensten Winkeln des Kontinents. Bewundern Sie die Vielfalt der Materialien, der menschlichen Fähigkeiten und der schönen Gegenstände.

Im Homo Faber Guide vertreten und in einer Ausstellung im CRAFTkontor:
Monika Debus, Form ohne Titel, Keramik; (Copyright: Monika Debus)

Stöbern Sie nach Ländern und Städten oder nach speziell kuratierten Themen, wie z.B. Mosaikkünstlern in Italien, um ein begeisterndes Spektrum von Kunsthandwerkern zu finden und ihre inspirierenden Geschichten zu entdecken.

Im Homo Faber Guide und schon in einer frühen Ausstellung im CRAFTkontor: Monika Bindernagel, Zuckergefäß und Löffelchen, Sterlingsilber, handgetrieben; (Copyright: Minoka Bindernagel)
Im Homo Faber Guide und schon in einer frühen Ausstellung im CRAfTkontor:
Monika Bindernagel, Zuckergefäß und Löffelchen, Sterlingsilber, handgetrieben.
(Copyright: Bindernagel)

Die Kunsthandwerker werden von der Stiftung und den Mitgliedern ihres internationalen Netzwerks oder von designierten Botschaftern empfohlen – renommierte Persönlichkeiten aus der Welt des Handwerks, der Kreativität und des Designs. Sie werden dann von der Stiftung nach den elf Kriterien für Exzellenz ausgewählt, die Alberto Cavalli, Co-Direktor der Michelangelo-Stiftung, in dem Band „The Master’s Touch“ beschrieben hat.
Entdecken Sie die Empfehlungen der Botschafter Ihrer Stadt – zum Beispiel die bevorzugten Pariser Kunsthandwerker des Designers India Mahdavi – und die Adressen der besten italienischen Kunsthandwerker-Workshops der Galeristin Carla Sozzani.

Eine Fundgrube europäischer Erfahrungen: Workshops, Kurse, Ausstellungen und Führungen, die von Kunsthandwerkern, Museen und Galerien angeboten werden.
Erleben Sie Handwerk in den Händen eines Meisters, vom Siebdruck im Vereinigten Königreich über die Schmuckherstellung in Portugal bis zur Stickerei in Italien.
Finden Sie Erlebnisse vor Ihrer Haustür oder weiter entfernt in farbenfrohen europäischen Städten.
Stellen Sie Ihre eigenen, maßgeschneiderten Reiserouten zusammen
und wenden Sie sich direkt an Kunsthandwerker, Galerien und Museen, um Ihre maßgeschneiderten Erlebnisse zu buchen.
Hochgradig interaktiv, erstellen Sie Ihr eigenes Konto, „mögen“ Sie Ihre Lieblingshandwerker und empfehlen Sie sie an Freunde weiter. Es enthält auch eine App, die das Surfen unterwegs erleichtern soll, indem sie neue Handwerker hinter jeder versteckten Ecke entdecken.
Erstellen Sie Ihren eigenen einzigartigen Kunsthandwerker-Rundgang.

Ab dem 17. September 2020 können Sie homofaberguide.com besuchen.

Die Michelangelo-Stiftung für Kreativität und Kunsthandwerk ist eine internationale, gemeinnützige Institution mit Sitz in Genf, Schweiz, die das Meisterhandwerk feiert und bewahrt und seine Verbindung zur Welt des Designs stärkt.
(Pressetext der Michelangelo Foundation frei ins Deutsche übersetzt von Schnuppe von Gwinner)
Michelangelo Foundation, 1 Pont de la Machine, 1204 Genève, Schweiz

Eine tolle Möglichkeit , sich umfassend zu informieren, gerade in einer Zeit, die das Reisen schwierig gemacht hat.
Es geht aber nichts über den direkten Besuch im Atelier oder einer präsentierenden Galerie: hier ist das Gespräch persönlich und fachkompetent, hier kann man Entdeckungen machen und sie haptisch gleich erfahren.

Das CRAFTkontor lädt Sie herzlich dazu ein: Kunsthandwerk erlebbar !

Tiefenschärfe…Glas!

Graeme Hawes, Schale, Deep blue, Graaltechnik, teilgeschliffen;

Die Corona-Pause gab Gelegenheit zu lang andauernden Recherchen nach spannenden Gestaltern in den Tiefen des Internets.
Keine der „normalen“ Veranstaltungen eines Sommers, wie Keramikermärkte, Kunsthandwerkermärkte und Ateliervernissagen konnte stattfinden, Veranstaltungen, die uns Galeristen Gelegenheit geben, neue Gestalter bundesweit und auch im nahen europäischen Ausland zu entdecken.

Das wird auch sicher noch eine Weile so weiter gehen und so sind doch einige Gestalter und auch einige Kollegen-Innen, spätestens jetzt ins Netz gegangen: die Internetseiten wurden überarbeitet und auf Instagram Objekte gepostet…

Auf der Suche nach spannenden Glasgestaltern, bin ich in Großbritanien auf Graeme Hawes gestoßen.

Graeme Hawes, Cut-Objekt, 2-farbig, Graaltechnik, geschliffen;

Seit seines Master of Arts am Royal College of Art (RCA), London, arbeitet er in Glas und lehrt mittlerweile auch den künstlerischen Nachwuchs.

Faszinierende Objekte bläst er in der von Orrefors in den 20/30er Jahren entwickelten Graalglastechnik:
Hierbei wird mehrschichtiges Glas unterschiedlicher Farbe und Dicke nach Zwischenkühlung durch Gravieren, Schleifen oder Sandstrahlen weiterbearbeitet, wobei farbige Muster oder Reliefs entstehen. Danach wird das Glas erneut erwärmt und bekommt zusätzliche Schichten Klarglas und wird weiter geblasen. Diese Abfolge von Arbeitsschritten kann mehrfach wiederholt werden.

Graeme Hawes, Objekt „Oriental Garden“, Graaltechnik, geschliffen, sandgestrahlt;


So entstandene Glasobjekte: Kugeln von mehreren Kilo Gewicht durch die Mehrschichtigkeit, Halbkugelschalen oder Kugelabschnitte überzeugen durch ihr gestalterisches Raffinement und die optischen Effekte oder Täuschungen.

Das menschliche Auge wird angeregt, in die Irre geführt wo Innen oder Außen beginnen und durch Lichtwirkung zur Beobachtungen der Reflexe verführt…

Graeme Hawes, Cut-Objekt, Graaltechnik, teilgeschliffen;

Die gezeigten Objekte von Graeme Hawes sind zumeist Kugelschnitte, „Cut-Objects“, die spannend mit der Mehrschichtigkeit und Farbigkeit spielen.
Mal monochrom in Blau- oder Burgundertönen, mal Mehrfarbig und noch durch innere und äußere Schliffe dekoriert:
Sammelobjekte, Lichtspielereien, die weltweit faszinieren!

Eine Auswahl jetzt und bis zum Jahresende im CRAFTkontor, Bonn.

Farbe blasen…

Seifenblasen faszinieren immer wieder Klein und Groß.
Farbe, Luftigkeit, Durchsicht, Leichtigkeit…

Diese Faszination der Leichtigkeit in Dauerhaftigkeit umzusetzen, ist seit langem schon die selbstgewählte Aufgabe der Glasbläser.

Cornelius Reer gehört in Deutschland zu den ganz Guten dieses Kunsthandwerks. Gut gestaltetes Gebrauchsglas, aber auch pfiffige Objekte kommen aus seiner Werkstatt.

Cornelius Reer, Auswahl an Glasgefäßen, Vasen und mehr…
(Copyright + Foto: Reer)

Er ist u.a. Meister der nicht einfachen Incalmo-Technik, einer Glasbläsertechnik, die 2 Bläser erfordert, die ihr Fach und sich gegenseitig verstehen.
Jeder Bläser nimmt eine unabhängige Glasblase aus dem Ofen auf und bläst sie auf eine definierte Größe. Die Raffinesse ist, das diese zwei Bläser die zwei Glasblasen dann nahtlos so aneinanderfügen, das beim Weiterblasen durch nur noch einen der Bläser ein wunderbarer organischer Farbübergang im Gefäß entsteht.

Cornelius Reer, 2 Vasen Incalmo-Technik
(Copyright+Foto: Reer)

Raffiniert und neu sind seine Objekte aus zwei oder drei Gefäßen oder Vasen, die passgenau miteinander kombiniert, durch Umstülpen oder Ineinanderstecken ein dekoratives neues Objekt ergeben: Jedes Einzelteil hat eine andere Farbe, so dass durch die Kombination der transluzenten Gefäße eine neue Farbmischung entsteht – TOLL:
Dekoratives Interieurobjekt oder nutzbare Vasen….

Cornelius Reer, Objekt aus 2 Vasen „DOSIS“
(Copyright Reer, Foto Biensack)
Cornelius Reer, Objekt aus drei Vasen : TRIII, auseinandergenommen;
(Copyright: Reer)
Cornelius Reer, Objekt aus 3 Vasen: TRIII, zusammengesetzt;
(Copyright: Reer)

Schön ist die Kombination von Farbe und Form auch bei der von Reer entworfenen Karaffe mit passendem Trinkglas, das unentbehrliche Objekt für Schreibtisch oder Nachttisch.

Cornelius Reer, Karaffe SLIM mit Glas;
(Copyright+Foto: Reer)

Glas also in seiner schönsten Form zur Zeit im CRAFTkontor.

Herzlich willkommen :
Schöne Dinge gestalten ein Zuhause besonders!

RAKU- eine besondere Keramiktechnik

Raku ist eine seit dem 16. Jahrhundert angewandte japanische Brenntechnik für Keramik. Sie diente meist zur Herstellung der besonderen und kostbaren Trinkschalen für die Teezeremonie. Übersetzt bedeutet Raku „Stille Freude“

Charakteristisch für das Rakutöpfern ist das Herausholen der geformten Stücke in noch glühendem Zustand: dieser Schock von hoher Brenntemperatur auf Tagestemperatur bringt die Glasuroberfläche zum Reißen. Verschiedene, einzigartige Gebilde von Rissen und Netzen (das Craquele) entstehen, die sich über die Fläche des Gefäßes ziehen.
Um diese Rissbilder sichtbar zu machen, werden die Stücke im Freien z.B. in Tonnen mit Sägemehl geräuchert, in glühendem Zustand mit Kupfer bedampft oder kommen zum Abkühlen in Erdlöcher.Detailfoto Rakuglasur bei Uta K. Becker
Detailfoto Rakuglasur bei Uta K. Becker

Detailfoto Glasurbild Martin Mindermann
Detailfoto Glasur Martin Mindermann

Jede/r Töpfer/in hat da seine/ihre eigene Technik.
Es entstehen ganz unvorhersehbare, einzigartige, nicht reproduzierbare Stücke, an deren Gelingen die Natur einen großen Anteil.
Eine große Herausforderung für die Gestalter/Töpfer und ein großes Risiko, denn ungefähr 30% eines Brennofeninhalts kann Ausschuss sein…

Uta K. Becker und Martin Mindermann sind zwei bedeutende Raku-Töpfer aus Deutschland. Beide haben neben einem Staatspreis viele bedeutende Preise in der Keramikwelt erhalten und werden von allen bedeutenden öffentlichen und privaten Museen und Keramiksammlungen angekauft…
Ihre sehr unterschiedlichen Arbeiten sind Schwerpunkt der Frühjahrsausstellung „Form“ im CRAFTkontor.

Uta K. Becker ist es wichtig, die Flächen und die Gestaltung ihrer Gefäße extrem formschlicht, zum Teil architektonisch zu gestalten, um die Entfaltung des Craquele-Bildes auf der Form nicht zu stören. Ihr Bildhauerstudium an der Alanushochschule und ihr Architekturinteresse sind deutlich ablesbar.Uta K. Becker, Schale mit Übereckgefäß, Rakukeramik; (Copyright: Becker)Uta K. Becker, Schale mit Übereckgefäß, Rakukeramik; (Copyright: Becker)

Uta K. Becker, Übereckgefäß mit Rahmengefäß, Rakukeramik; (Copyright: Becker)
Uta K. Becker, Übereckgefäß mit Rahmengefäß, Rakukeramik;
(Copyright: Becker)

Als Ergänzung dazu macht sie ihre wunderbar dünn gearbeiteten Schalen und Schälchen in vielen zarten und starken chromatischen Farbabstufungen.
Spätestens bei der Betrachtung derer, fängt man an zu Sammeln…Uta K. Becker, Schalen, Rakukeramik; (Copyright: Becker)
Uta K. Becker, Schalen, Rakukeramik; (Copyright: Becker)

Martin Mindermann dreht seine Gefäße in klassischen Formen, dies im Gegensatz zum japanischen Raku und zu Uta K. Becker und manchmal bis zu fast monumentaler Größe – ein großes Risiko bei bei Ruku.
Er versteht sein Gefäß mehr als Malgrund, entsprechend sind die Farbschattierungen seiner Glasuren ausgesucht und die Verbindung mit Blattgold, das er in betonte Risse der Glasur einarbeitet, steigert die Kontur des Gefäßes. Ein vergoldetes Inneres der meisten Gefäße schafft  eine besondere Tiefe und Lichtstimmung .Martin Mindermann, Großes Gefäß, Rakukeramik, Vergoldungen; (Copyright: Mindermann)Martin Mindermann, Großes Gefäß, Rakukeramik, Vergoldungen; (Copyright: Mindermann)Martin Mindermann, Schale, Rakukeramik, Vergoldung; (Copyright: Mindermann)Martin Mindermann, Schale, Rakukeramik, Vergoldung; (Copyright: Mindermann)

Sie sehen, Rakukeramik ist faszinierend und in Realiter noch spannender:
Herzlich willkommen zum Entdecken der tollen Objekte im CRAFTkontor.

Ausstellungsdauer bis Ende April.

Alle Jahre wieder….

Selbstlos Schenken ist ein Stück Menschlichkeit…
Wir machen uns Gedanken, wie wir einem lieben Menschen Freude machen können…
Im Zeichen des Überflusses sind gut nutzbare, langlebige gut gestaltete Dinge aus wertigen, haltbaren Materialien sicher erste Wahl!
Da stehen handgemachte Dinge hoch im Kurs: Kunsthandwerk!Einladungskarte der Weihnachstausstellung im CRAFTkontor;Einladungskarte der Weihnachstausstellung im CRAFTkontor;

Die Wunderkammerzeit hat im CRAFTkontor begonnen:
Schönes zum Schmücken, Dekorieren, Tragen und Nutzen…

Nachhaltigkeit kann man kaum besser verschenken !

Herzlich willkommen in der Wunderkammer der Möglichkeiten:

Im Advent auch montags geöffnet.
Verkaufsoffener Sonntag, 1. Dezember von 13 – 17 Uhr.

 

Wochenendtipp… Staatspreis Kunsthandwerk

Spätsommer ist immer die Zeit des Staatspreises für Kunsthandwerk in NRW.
Aus 381 Bewerbungen hat eine Fachjury 128 Arbeiten in die engere Auswahl für den Preis „Manufactum“ genommen.
Von den KünstlerInnen, die Sie aus dem CRAFTkontor kennen, sind z.B.
Heidi Schulze-Merian mit avantgardistischem Glasschmuck:Heidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-MerianHeidi Schulze-Merian, Kollier aus dichroitischem Glas und Silber, Foto+Copyright Schulze-Merian

Hilde Janich mit ihrem wunderbar leichten Pergamentschmuck:
Hilde Janich 1100

und Annette Rawe mit einem Mobilee vertreten:Annette Rawe, Mobile "Leaves" rot, Papier und Edelstahl;Annette Rawe, Mobile „Leaves“ rot, Papier und Edelstahl;

Dieser alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb, in dem das Land NRW seine besten Vertreter und Vertreterinnen im Bereich der Angewandten Kunst kürt, findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt und zum dritten Mak ist das Museum für Angewandte Kunst Köln Gastgeber der zugehörigen Ausstellung.Wilfried grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas. Fotocopyright: Jennifer BraunWilfried Grootens, W.T.S.B.B. , Kategorie Skulptur; Glas.
Fotocopyright: Jennifer Braun

Zum Wochenende ist Regen angekündigt: die Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, ästhetische Objekte des Kunsthandwerks in einer großen Bandbreite zu sehen.
Unvergleichlicher Schmuck, beeindruckende Skulpturen, ausgefallene Möbel, außergewöhnliche Wohnaccessoires, künstlerische Medien, individuelle Kleidung und Textilien – aus diesen Kategorien werden die Sieger gewählt. (Text und Infos: MAK, Köln)

Preisträger 2019:


KLEIDUNG & TEXTIL
Veronik Moos
Bergisch-Gladbach
www.veronika-moos.de


MEDIEN
Dirk Krüll
Düsseldorf
www.dirkkruell.de


MÖBEL
Hans Paul Pümpel
Aachen
hanspaulpuempel©gmail.com


SChMUCK
Andrea Schmidt
Dortmund
www.andrea-schmidt-anders.de

 SKULPTUREN
Claudia Merx


WOHNEN
Maria Wieding-Kalz
Rosendahl-Holtwick
www.mhw-keramik-wieding.de

 MAK, Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln

Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
Montag geschlossen
bis 13. Oktober 2019
www.staatspreis-manufactum.de

 

Doppelbegabung !

Neben der Keramikerin Juliane Herden (siehe letzter Beitrag) ist die Hamburgerin Petra Klischat im Moment mit ihren Arbeiten im CRAFTkontor zu Gast.
Arbeiten, die den Besuchern/Innen der Galerie beim Anschauen ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Sie ist einerseits die begabte Schneiderin von ungewöhnlich farbigen modernen Scherenschnitten und andererseits die Schöpferin von Filzfisch und Co., einer Riege humorvoller Wasser- und Luftgeschöpfe für Groß und Klein…Schaufenster vom CRAFTkontor mit farbigem Scherenschnitt und Filzviechern von Petra Klischat (Foto: Craftkontor)Schaufenster vom CRAFTkontor mit farbigem Scherenschnitt und Filzviechern von Petra Klischat (Foto: Craftkontor)

Fangen wir mit den Scherenschnitten an:
Sie entstehen in zwei Schritten. Zuerst malt sich Petra Klischat abstrakte Papierbögen. In der Farbigkeit und Überlagerung der transluzenten Farbschichten dieser Bögen mag man noch ihr Kunststudium unter anderem bei Gotthard Graubner  erkennen…
Die Scherenschnitte entstehen nun in der Konzentration auf diese Farbigkeit und den Pinselstrich dieser Bögen.Petra Klischat, Scherenschnitt "Zuhause", Tempera auf Papier, 2011. (Foto: P. Spengemann)

Petra Klischat, Scherenschnitt „Zuhause“, Tempera auf Papier, 2011. (Foto: P. Spengemann)

Wie beim „Wolkengucken“ assoziiert sie auf dem Papier Figuren und Formen, die dann Schritt für Schritt durch den Schnitt der Schere  freigelegt werden.
Das Papier hält sozusagen eine Geschichte verborgen…
Eine Vorzeichung dazu gibt es bei Petra Klischat nicht.
Farbigkeit, Gesichter, Kleiderstrukturen etc, sind durch das abstrakt bemalte Papier vorgegeben. Nichts wird nachträglich hineingezeichnet oder farbig ergänzt.
Was einmal abgeschnitten ist, wird nicht wieder angesetzt. UND: jeder Scherenschnitt wird aus einem einzigen Stück Papier zusammenhängend geschnitten!Petra Klischat, "Der Kuss", Scherenschnitt, 2011, Tempera auf Papier. (Foto:P. Spengemann)Petra Klischat, „Der Kuss“, Scherenschnitt, 2011, Tempera auf Papier. (Foto:P. Spengemann)

Meist arbeitet die Künstlerin an mehreren Papieren parallel zueinander, denn bis ein Scherenschnitt beendet ist, vergehen in der Regel mehrere Wochen…

Seit 1998 ist zu diesem Standbein der Scherenschnitte eine intensive Arbeit mit Filz dazu gekommen. Seitdem gestaltet sie textile Objekte voller Poesie und phantasievolle Figuren.Petra Klischat, eine Schachtel voller Filzviecher. (Foto:Craftkontor)Petra Klischat, eine Schachtel voller Filzviecher. (Foto:Craftkontor)

2013 wird Filzviech „ZACKI“ sogar kleiner Fernsehstar und spielt eine kurze, aber tragende Rolle in der Krimi-Serie „Bella Block- Angeklagt“Petra Klischat, Zacki, Filzviech, handgefilzt. (Foto:Craftkontor)Petra Klischat, Zacki, Filzviech, handgefilzt. (Foto:Craftkontor)

Hohl gefilzte Wassertiere oder massiv gefilzte Viecher sind für Kinder, aber auch Erwachsene humorvolle Lebensbegleiter.
Auch hier spielt Petra Klischat wunderbar mit der Mischung von Farben und Formen…Petra Klischat, Nixe mit Fischfreunden, handgefilzt, reine Wolle. (Foto:Klischat)
Petra Klischat, Nixe mit Fischfreunden, handgefilzt, reine Wolle. (Foto:Klischat)

Noch bis Ende Juni im CRAFTkontor.
Achtung: vom 27. Mai bis 3. Juni einschließlich kurze Galeriepause…

Juliane Herden – Porzellan

Nach dem Studium an der Kunsthochschule, der berühmten „Burg Giebichenstein“ in Halle an der Saale von 1999 bis 2006, einer spannenden Zeit voller Eindrücke und Außeinandersetzungen mit den verschiedensten Themen und Inhalten, ist Juliane Herden nun seit 11 Jahren im eigenen Atelier tätig.

Sie konzentriert sich auf das Thema „Gefäß“ und fühlt sich dadruch geerdet. Sie sieht diese Konzentration nicht als Einschränkung, sondern als Beruhigung.Juliane Herden, Gefäß- und Schalengruppe aus farbigen Porzellanstreifen gebaut; Porzellan. (Copyright u. Foto J. Herden)Juliane Herden, Gefäß- und Schalengruppe aus farbigen Porzellanstreifen gebaut; Porzellan. (Copyright u. Foto J. Herden)

Ihre tägliche Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Strukturen. Flächen werden erweitert, addiert, Farbigkeiten ausgelotet, Balancen gesucht zwischen Strenge und Leichtigkeit.

Ich arbeite mit einer Porzellangießmasse. Diese Grundmasse wird, versetzt mit verschiedenen keramischen Farbkörpern, gleichzeitig als Porzellanengobe von mir genutzt. Da meine Gefäße nur innen transparent glasiert werden – außen bleibt der geschliffene, pure Porzellanscherben – wirken Sie trotz aller Farbigkeit leicht mattiert.
Ich mag klare Farben, aber sie dürfen nicht laut sein, meine Gefäße sollen kein schrilles Kleid bekommen. Was man sieht, ist ihre Haut, kein Kleidungsstück.

Die Entscheidung für eine bestimmte Farbe fällt auch ganz am Anfang –
ich bemale keine fertige Form, sondern baue vielmehr meine Formen aus vorbereiteten farbigen Porzellanplatten.
Juliane Herden, Vasen/Gefäße aus farbigen Porzellanplatten gebaut; (Copyright u. Foto J. Herden)Juliane Herden, Vasen/Gefäße aus farbigen Porzellanplatten gebaut; Porzellan;
(Copyright u. Foto J. Herden)

Die flüssige Gießmasse wird auf Gipsplatten gegossen und mit einer zusätzlichen Porzellanengobenschicht versehen.
Die Gipsplatte zieht die Feuchtigkeit aus der Masse, das heißt nach einer Weile habe ich eine einseitig farbige Porzellanplatte, die fest genug ist, um zugeschnitten (z.B. in farbige Streifen), gerissen oder frei weiter verarbeitet werden zu können, gleichzeitig aber noch flexibel genug ist, um verformt zu werden (biegen in Zylinderform etc.)
Das Zeitfenster in dem ich die Platten verarbeiten kann, bevor sie zu trocken und brüchig werden, ist recht klein; ich muss also zügig arbeiten, spätere Korrekturen sind nicht möglich.
Korrektur erfolgt also eigentlich nur durch die Veränderung am nächsten Gefäß, dann am nächsten und so fort.
Ich würde sagen, dass ich eher intuitiv arbeite, beim konkreten Aufbau der Form vertraue ich Hand und Bauch. Auge und Kopf sind danach gefragt – ist das stimmig was da steht? Was stimmt nicht? Was kommt in den Ofen, was wird wieder „eingestampft“…
Juliane Herden, Vasen/Gefäße mit gerissenen, gebauten, farbigen Rändern; Porzellan; (Copyright u. Foto: J. Herden)Juliane Herden, Vasen/Gefäße mit gerissenen, gebauten, farbigen Rändern; Porzellan; (Copyright u. Foto: J. Herden)

Schon im Werkstattregal, aber auch am Marktstand oder in der Galerie neige ich dazu meine Gefäße zu Gruppen zu stellen, mindestens Paare, gern auch Dreier- Vierergruppen. Ich mag das Bezugnehmen aufeinander, die Spannungen und Harmonien die so entstehen.

Ich denke schon, dass man bei mir von einem Arbeiten in Serien sprechen kann. Nicht im Sinne von seriell wiederholten Dingen, man könnte eher sagen, es gibt eine Anzahl Themen die ich mit verschiedenen Gefäßen umkreise und versuche einzufangen.

Unter Thema verstehe ich hier grundsätzlich formale Dinge, also verschiedene Aufbautechniken, Entscheidungen für bestimmte Farbräume und Klänge.

Skizzen mache ich eigentlich kaum. Es gibt auch nicht das endlose Grübeln und Brüten über dem leeren Arbeitsplatz bis dann plötzlich eine neue zündende Idee, perfekt im Kopf entstanden ist.
Eher ist das ein ständig mäandernder Arbeitspfad mit zahlreichen Abzweigungen, Haupt- und Nebenstraßen, natürlich leider auch Sackgassen…

Ich habe ein Gefäß im Regal stehen, mit dem ich eigentlich zufrieden bin, aber: vielleicht könnte man das größer machen, die Proportionen zueinander ändern, vielleicht doch eine geschlossenere, entschiedenere Form, vielleicht doch ein offenerer Abschluss, ein anderer Farbklang, eine klare Entscheidung für Schwarz/Weiß u.s.w.

Das Problem ist für mich nicht die Ideenfindung, sondern die Entscheidung und Konzentration auf einen Abzweig und das Verschieben oder Unterlassen anderer.

Wenn die Entscheidung für ein bestimmtes Thema gefallen ist, also bspw. die Kombination verschiedener monochromer Farbflächen in verschiedenen Grautönen zu relativ, klaren, geometrischen Gefäßen , arbeite ich meist mehrere Tagen daran.
Nach ein paar Wochen und dem nächsten Brand mit neuen Ergebnissen, kommt wieder ein Schwung Gefäße zu diesem Thema in dann leicht veränderter Form.

So verändern sich die Themen meiner Arbeit unmerklich aber unablässig. Motor ist nicht eigentlich die Idee sondern das Arbeiten und Probieren an sich.“
(Zitat Juliane Herden)

Dieser Einblick in die doch komplexe Arbeitswelt der Keramikerin macht deutlich, wie intensiv sie sich mit dem Thema „Vase“, „Gefäß“ auseinandersetzt.
Sie mag das Endprodukt als Kunstobjekt , aber besonders auch die Nutzbarkeit, die Funktion:
„Ich mag beide Aspekte und glaube und hoffe, dass sie sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Kategorie Kunst ist ein großes Kompliment, über das ich mich natürlich sehr freue, letztlich kann ich daruas schließen, dass den Arbeiten ein Durchdacht sein zugestanden wird, dass sie für sich allein bestehen läßt.
Andererseits finde ich den Gedanken reizvoll, dass jemand mit meinen Arbeiten in ein gespräch tritt, es in seine persönliche Welt einläßt, nutz und im Falle einer Vase erweitert durch ein Hinzutun von Form und Farbe – nichts anderes sind Blumen ja. In diese Sinne wohnt Gefäßen eine Sinnhaftigkeit und ein Kommunikationswille inne, den ich liebe.“ (Zitat Juliane Herden)Juliane Herden, Vase als Objekt oder als Vase, farbige Porzellanplatten, gebaut; Porzellan (Copyright u. Foto: J. Herden)Juliane Herden, Gefäß als Objekt oder als Vase, farbige Porzellanplatten, gebaut; Porzellan (Copyright u. Foto: J. Herden)

Das Craftkontor versammelt in der aktuellen Ausstellung einen schönen Überblick über mehrere Serienentwicklungen Vase/Gefäß und eine Reihe schöner Trinkbecher von Juliane Herden.Juliane Herden, Bechergruppe, Porzellan, farbige Engoben; (Copyright u. Foto: Herden)Juliane Herden, Bechergruppe, Porzellan, farbige Engoben; (Copyright u. Foto: Herden)

Herzlich willkommen. Ausstellung Bruch – Riss – Schnitt bis Ende Juni.

Achtung: Vom 27. Mai bis 3. Mai 2019 einschließlich geschlossen!

Frühlingserwachen…

Nicht nur die ankommenden Vögel (siehe letzter Beitrag) und ihr Gezwitscher, sondern auch die ersten Blüten zeugen vom Frühlingserwachen…

Zeit, sich einmal ganz wunderbare Vasen/Gefäße  von Barbara Reiter anzuschauen:
Die Besonderheit ist die aparte Kombination von zarten Blüten – und Rispendarstellungen auf der Oberfläche und Zeilen aus Frühlingsgedichten, z.B.:
„Nicht müde werden
sondern dem Wunder leise
wie ein Vogel
die Hand hinhalten“Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright +Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright +Foto: Reiter)

Für ein modern eingerichtetes Interieur in Grau glasiert, von großer Schlichtheit auch die leicht ovalen Formen, in denen man ganz wunderbar unsymetrische Sträuße platzieren kann, die man aber auch mit einem üppigen Tulpenstrauß füllen könnte. Oben sind es zarte Kängurupfoten…Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)

Auch als Pflanzgefäß sind die Objekte von Barbara Reiter nutzbar, gerade jetzt, wo wir uns auch häufig Zwiebelpflanzen ins Haus holen…
Hier lauten die Zeilen:
„Die Luft ein Archipel von Duftinseln
Schwaen von Lindenblüten und sonnigem Heu
süß vertraut, stehen und warten auf mich
Wolken von Zärtlichkeit
fangen mich ein
Und das Glück beißt
seinen kleinen Zahn in mein Herz“

Wunderschön !Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)Barbara Reiter, Vase/Gefäß, Keramik; (Copyright+Foto: Reiter)

Hier einmal der Blick mehr auf die Darstellung der Wiesendolde auf dem Gefäß…Man kann sich gut vorstellen, das die Vase auch leer eine Augenweide auf dem Sideboard ist…

Jetzt und bis Ende April im CRAFTkontor, so lange der Vorrat reicht 😉

 

Alle Vögel sind schon da…

Während uns draußen noch die Kälte beeinträchtigt, birgt der Februar die Lust auf Farbe und frühlingshafte Dekoration.
Auch wenn die Vogelzüge noch am Himmel auf sich warten lassen, im CRAFTkontor haben sie sich schon niedergelassen…
Gutes Kunsthandwerk findet sich ja auch in kleinen Dingen zum Verschenken und Dekorieren.
Zu Gast sind die wundervollen geschnitzen Holzvögel von Kalman Incze aus Ungarn, die Holz/Filzvögel des Frauenduos Claudia Philipp und Catherine Gschwind, die Spatzen der Glasbläserin Barbara von Ebner Eschenbach und die Vogelbilder von Mirco Götz.

Schwanzmeise, Amsel, Zaunkönig und verschiedene Arten von Wasservögeln hat Kalman Incze im Paket geschickt.Kalman Incze, Winteramsel, Nussbaumholz, handgeschnitzt; (Foto: K.Incze)
Kalman Incze, Winteramsel, Nussbaumholz, handgeschnitzt; (Foto: K.Incze)

Er schnitzt so perfekt, das man die Art des Vogels direkt erkennen kann – zauberhaft! Kalman bezeichnet sich selbst als „madardalfarago“, was etwa Vogelzwitscher-Schnitzer heißt. Und das Ganze aus heimischen Hölzern: Buchsbaum, Nussbaum, Birnbaum…Fensterdekoration Ausstellung "Vogelfluglinie" mit Holzvögeln von Kalman Incze. (Foto: CRAFTkontor)Fensterdekoration Ausstellung „Vogelfluglinie“ mit Holzvögeln von Kalman Incze. (Foto: CRAFTkontor)

Wie schön man diese Vögel neben einem Bumenstrauss dekorieren kann…

Das gilt auch für die gesägten, bemalten und umfilzten Vögel von Claudia Philipp und Catherine Gschwind. Die eine ist für die Gestalt und die artengerechte Farbe zuständig, die andere umfilzt das Holz mit warmen „Pullöverchen“, die das Federkleid andeuten…Claudia Philipp, Catherine Gschwind, Spatz, Holz, Farbe und Filz; (Foto: CRAFTkontor)Claudia Philipp, Catherine Gschwind, Spatz, Holz, Farbe und Filz;
(Foto: CRAFTkontor)Dekoration im CRAFTkontor mit Holz/Filz Amsel und Acrylgemälde eines Vogels von Mirco Götz; (Foto: CRAFTkontor)Dekoration im CRAFTkontor mit Holz/Filz Amsel und Acrylgemälde eines Vogels von Mirco Götz; Porzellangefäße von Martina Sigmund-Servetti, Schmuck von Ossi Oswald; (Foto: CRAFTkontor)

Neben noch eher winterlichen Vogelmotiven wie oben, zeigt Mirco Götz aus Bremen auf seinen Acrylbildern auch Vogelimpressionen mit viel Licht und Farbe – sehr dekorative Bilder !Mirko Götz, "Kolheköpfchen" Acryl auf Leinwand; (Foto: CRAFTkontor)Mirco Götz, „Kolheköpfchen“ Acryl auf Leinwand; (Foto: CRAFTkontor)

Und ganz viel Farbe bringen die kleinen Glasspätzchen von Barbara von Ebner Eschenbach ins Haus: Farbglas und Klarglas zusammen mit der Glaspfeife zu einem lustigen pummeligen Vögelchen geformt: das sind hübsche Frühlingsboten im Haus und als Geschenk…Dekoration im CRAFTkontor mit Glasvögeln von B. von Ebner-Eschenbach, Glasobjekt von Frank Meurer und Glaskette von Inge Kern; (Foto: CRAFTkontor)Dekoration im CRAFTkontor mit Glasvögeln von B. von Ebner-Eschenbach, Glasobjekt von Frank Meurer und Glaskette von Inge Kern;
(Foto: CRAFTkontor)

Bekommen Sie nicht Lust, ein paar Vögel bei sich einfliegen zu lassen ?
Herzlich willkommen!